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Windows-Patchday

Microsoft schließt 120 Sicherheitslücken

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Microsoft schließt 120 Sicherheitslücken
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Nachdem Apple zum Wochenauftakt eine Reihe neuer Patches für seine Betriebssysteme veröffentlicht hatte und dabei überwiegend Systempflege betrieb, zog am Dienstag auch Microsoft nach. Zum Mai-Patchday haben die Redmonder über 120 Schwachstellen in Windows, Office und weiteren Komponenten geschlossen. Öffentlich bekannte oder bereits aktiv ausgenutzte Zero-Day-Lücken nennt der Konzern dieses Mal nicht.

Besonders relevant ist eine Schwachstelle im Windows-DNS-Client. Dafür würde ein präparierter DNS-Response reichen, der von einem verwundbaren System fehlerhaft verarbeitet wird. Microsoft bewertet die Ausnutzung zwar als wenig wahrscheinlich, der betroffene Dienst gehört aber zur Grundausstattung praktisch jeder Windows‑Installation. Auch Office bleibt ein Schwerpunkt des Patchdays. Microsoft behebt gleich mehrere Lücken in Word, Excel und weiteren Office-Komponenten, die über manipulierte Dateien ausgenutzt werden können. Teilweise reicht die Vorschauansicht aus, um den Angriffspfad zu öffnen. Auch für die macOS-Varianten hat man entsprechende Updates ausgerollt.

Bei Windows 11 fließen die Änderungen aus den optionalen Vorschau-Updates der vergangenen Wochen ein. Für die Versionen 24H2 und 25H2 verbessert Microsoft unter anderem die Zuverlässigkeit von SSDP‑Benachrichtigungen. Spiele mit eingebetteten Webinhalten sollen besser auf JavaScript-Fehler reagieren. Auf der Oberfläche baut Microsoft Windows 11 weiter um. Neu hinzu kommt ein Xbox-Modus für PCs, Laptops und Tablets, der Spiele stärker in einer konsolenähnlichen Ansicht bündelt und sich unter anderem per Tastenkombination starten lässt. Der Datei-Explorer kann weitere Archivformate direkt verarbeiten. Zudem sollen Sortier- und Ansichtseinstellungen in Ordnern wie Downloads zuverlässiger erhalten bleiben, wenn Programme den Explorer direkt dort öffnen. Ein Fehler im dunklen Design, bei dem Fenster beim Öffnen oder Vergrößern kurz weiß aufblitzen konnten, wurde ebenfalls korrigiert.

Unter der Haube pflegt Microsoft weiter den Servicing-Stack, also die Grundlage für künftige Windows-Updates. Bei Windows 10 erinnert Microsoft zudem erneut an die Umstellung auf neue Secure-Boot-Zertifikate. Die Gerätebasis, die automatisch für neue Zertifikate vorgesehen werden kann, wird erweitert – die Verteilung erfolgt aber schrittweise anhand erfolgreicher Update-Signale. 

Die Updates lassen sich ab sofort über die automatische Update-Funktion einspielen.

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