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Google spendiert dem Linux-Kernel eine Modernisierung

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Google will dafür sorgen, dass Teile des Linux-Kernels neu geschrieben werden. Als Programmiersprache soll Rust zum Einsatz kommen. Bislang setzt die Community auf C. Da es sich bei der imperativen und prozeduralen Programmiersprache allerdings um ein Relikt aus den 1970er Jahren handelt, könnten die Pläne von Google für eine Revolution sorgen. Rust stammt aus dem Jahr 2010 und ist eine  Multiparadigmen-Systemprogrammiersprache. Diese wird unter anderem von Mozilla Research gesponsert. 

Die Programmiersprache wurde mit dem Ziel entwickelt, insbesondere Programmfehler zu vermeiden, die zu Speicherzugriffsfehlern oder Pufferüberläufen führen. Dies soll für mehr Sicherheit sorgen und Schwachstellen verhindern, die von Angreifern ausgenutzt werden können. Verantwortlich für das Projekt ist Miguel Ojeda. Der Softwareentwickler hat unter anderem Sicherheitskonzepte für Rust selbst entwickelt. Somit ist der Programmierer prädestiniert für die Entwicklung des neuen Linux-Kernels.

Zudem gab Google bereits im Februar des aktuellen Jahres bekannt, die Entwickler Gustavo Silva and Nathan Chancellor in Vollzeit anzustellen, um die Sicherheit des Linux-Kernels zu gewährleisten. Somit leistet Google einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit von Millionen von Rechnern auf der ganzen Welt. Allerdings besteht der Ansporn des Suchmaschinenriesen nicht nur aus reiner Menschenfreude. Google nutzt eine modifizierte Version des Linux-Kernels in seinem mobilen Betriebssystem Android. Somit verfolgt das Unternehmen mit den getätigten Investitionen ein wirtschaftliches Interesse.

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