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Windows 10: Version 1809 bereit für den allgemeinen Einsatz

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Wie der internationale Software- und Hardwarehersteller Microsoft jetzt bekannt gegeben hat, ist Windows 10 in der Version 1809 für den allgemeinen Einsatz beziehungsweise die umfassende Verteilung freigegeben worden. Ursprünglich war die besagte Version am 2. Oktober des letzten Jahres erschienen, musste jedoch aufgrund von Fehlern wieder zurückgezogen werden. Die endgültige Version erschien dann wieder am 13. November 2018. Jedoch verlief auch dies nicht ganz reibungslos. Zwar vermeldete man im Januar 2019, dass der allgemeine Rollout gestartet sei, jedoch benötigte Microsoft bis zum Februar des aktuellen Jahres, um weitere Upgrade-Blockaden in bestehenden Windows-10-Installationen aus dem Weg zu räumen. Dies sorgte dafür, dass besagtes Update nur mühsam auf den betroffenen Systemen erschien. In Zahlen stellt sich dies so dar, dass gerade einmal 26,4 % der Windows-Installation im März 2019 die Version 1809 des Windows-10-Betriebssystems installiert haben. Somit nutzt ein Großteil der Nutzer noch die Version 1803 aus dem Jahr 2018.

Wer nun beabsichtigt, das Oktober-2018-Update zu verteilen und dieses auf den Update-Stand von März des aktuellen Jahres bringen möchte, hat aktuell mit diversen Bugs zu kämpfen. So kann es laut Microsoft zu folgenden Problemen kommen:

  • Authentifizierungsprobleme beim Internet Explorer 11
  • Audiogeräte funktionieren nach der Update-Installation eventuell nicht mehr
  • Anwendungen reagieren wegen eines Problems im XML-Parser MSXML6 nicht mehr
  • Der Gruppenrichtlinien-Editor reagiert bei Richtlinieneinstellungen für den IE 10 möglicherweise nicht mehr
  • Benutzerdefinierte URI-Schemas für Anwendungsprotokollhandler machen möglicherweise Probleme beim Aufruf der zugeordneten Anwendung
  • Es kann Probleme mit der Pre-Boot eXecution Environment (PXE) von Geräten geben

Somit ist es aktuell unverständlich, warum Microsoft besagtes Update für Unternehmensumgebungen freigegeben hat. Zumal die genannten Bugs erst mit einem zukünftigen Update beseitigt werden sollen. Aus diesem Grund sollte ein Rollout mit Vorsicht betrachtet werden.

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Kommentare (9)

#1
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Registriert seit: 01.01.2015
€Uropäische Union - Bairischer Sprachraum
Flottillenadmiral
Beiträge: 4217
Wäre wohl besser wenn Unternehmen gleich auf 1903 aktualisieren, denn MS hat denen sowieso wesentlich mehr Zeit als den Normalos zur Verfügung gestellt, sogar mehr als den Pro Nutzern (bis zu 18 Monate), die Firmen nutzen doch sicher die Enterprise Version im LTSB Modus.
#2
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Registriert seit: 01.03.2013

Bootsmann
Beiträge: 638
Na dann, vor dem Update das System noch sichern und einen Wiederherstellungspunkt erstellen lassen. Vorsichtshalber noch ein USB-Stick mit System, Reparaturprogramme, BIOS und Treiber einrichten. Wichtige Daten usw. auf ein externes Datengrab abspeichern. :vrizz:

Ganz ehrlich, jetzt gibt es so viele Standards und Richtlinien bei der Programmierung, Hardware usw. die eingehalten werden müssen, MS sicher fähige Leute hat, trotzdem kann ein Update das System abschießen und verursacht unnötigen Ärger und vielleicht sogar noch Kosten. Wenn ich schon im Vorhinein weiß, dass es Probleme geben kann, warum bring ich es auf den Markt? Viele Fachzeitschriften haben regelmäßig immer wieder Themen wie "Wie mache ich mein Windows wieder fit", "Windows entschlacken", "Ihr Windows schneller machen", "Was tun beim Supergau" ... Liegt es am Kernel, Treiber, Hardware, Programmierer, viele Drittanbieter, um das Geschäft zu beleben ... ?
Ich glaube jeder hat das Interesse ein stabiles System zu haben. Verstehe ich einfach nicht. :confused:
#3
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Registriert seit: 28.08.2015
Nürnberg
Kapitänleutnant
Beiträge: 2015
Früher hat man Updates sorgfältig getestet, heute ist der Endkunde der Betatester.
#4
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Registriert seit: 01.03.2013

Bootsmann
Beiträge: 638
Zitat GorgTech;26883041
Früher hat man Updates sorgfältig getestet, heute ist der Endkunde der Betatester.


Da kann ich dir nur beipflichten. Es muss wohl so sein.
#5
Registriert seit: 19.04.2012

Kapitän zur See
Beiträge: 3338
Habe nach langem zögern im Dezember letztes Jahr Windows 10 Pro 1809 installiert (hatte vorher seit 2014 Windows 8.1 Pro im Einsatz), Windows 10 Updates und Co. per Gruppenrichtlinie eingestellt und jeden Monat gibt es nur ein Sicherheitsupdate (Windows Update MiniTool + wushowhide helfen) das ich manuell installiere wenn ich es möchte, läuft alles wunderbar. Keine Treiber Upates, "Optionale" Updates usw. nichts automatisch keine Probleme.

Die Standardeinstellungen von Windows 10, sind aber echt schlecht mit dem den ganzen Thema Updates, zum Glück kann man alles per Gruppenrichtlinie ordentlich einstellen und selbst kontrollieren. Braucht nur etwas Zeit, bei Windows 7 / 8.1 war das Update Management deutlich besser und man musste nicht so viel manuell einstellen um Updates zu kontrollieren.
#6
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Registriert seit: 01.03.2013

Bootsmann
Beiträge: 638
Zitat AG1M;26884337

Die Standardeinstellungen von Windows 10, sind aber echt schlecht mit dem den ganzen Thema Updates, zum Glück kann man alles per Gruppenrichtlinie ordentlich einstellen und selbst kontrollieren. Braucht nur etwas Zeit, bei Windows 7 / 8.1 war das Update Management deutlich besser und man musste nicht so viel manuell einstellen um Updates zu kontrollieren.


Ja das war wirklich so. Ich finde die Möglichkeit den Haken für (sinngemäß) "Mich informieren, Updates manuell auswählen und herunterladen" am besten. Natürlich vertraue ich MS, Trieber-Entwickler usw. auf deren Seriösität, den Willen auf Systemverbesserungen und Einhaltung der Rechtmäßigkeiten, aber für einen unbescholtenen User ohne Computerkenntnisse ist das ein Buch mit sieben Siegeln. Wie oft habe ich gehört " ... hab dem Update zugestimmt und danach ging dann gar nix mehr..., schei... Wind...", "Hast du vorher ein Wiederherstellungspunkt erstellt?", "Hä, keine Ahnung was das ist?" usw.usf. Ja, je tiefer Updates Richtung Kernel/Bios geht, umso schwerwiegender sind die Probleme. "Festplatte neu formatieren und das System neu installieren!" "Wuahhhh, meine Masterarbeit, meine Bilder ..." :hust:

Bei Android ist zum Teil das Updateverfahren noch extremer. Bsp. Acrobatprogramm: Update angezeigt, braucht meine Zustimmung für die Installation. Nicht zugestimmt. 2 Tage später war es unbemerkt aktualisiert worden. Hä, hab doch gar nicht zugestimmt? "Ja Ja, wenn es aber ein Sicherheitsupdate ist, dann ...."

Updates können natürlich auch ein Segen sein. Mich stört nur die fehlende Kontrolle dabei.
#7
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Registriert seit: 01.03.2013

Bootsmann
Beiträge: 638
Ha, tatsächlich. Wenn es stimmt, dann Daumen hoch :)

https://www.chip.de/news/Windows-Hammer-Microsoft-sagt-April-Update-ab-und-beendet-Zwangs-Updates_161791497.html
#8
Registriert seit: 19.04.2012

Kapitän zur See
Beiträge: 3338
Ja aber dennoch:

Zitat
Automatisch installiert werden die neuen Windows-Versionen aber nicht, zumindest nicht sofort. Erst wenn sich eine Windows-Version ihrem Support-Ende nähert, was für Privatnutzer nach 18 Monaten der Fall ist, greift die Update-Automatik.


Heisst ich kann jetzt 18 Monate mein Build 1809 nutzen, aber danach muss das Build Upgrade gemacht werden und kann nicht weiterhin aufgeschoben werden. Ich fände es besser nur Sicherheitsupdates zu erhalten, bei den "Feature" Build Upgrades sollte man selbst entscheiden dürfen ob man die möchte oder nicht. Ich ändere ungern ein sauber laufendes System, nur um ein paar unnötige "Features" extra zu erhalten, wo dann meist Treiber Probleme auftreten, weil andere Hersteller hinterherhinken oder andere Probleme auftreten.
#9
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Registriert seit: 22.10.2007

Bootsmann
Beiträge: 529
Räusper.
Für Win10 gibt es doch ein eigenes Unterforum. . Seid ihr so verliebt in Win7, dass ihr immer hier postet? ;)

Old-Papa
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