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Klage gegen Googles Android-Nutzungsbedingungen für Hersteller eingereicht

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google 2013Wie viele und vor allem welche Vorschriften die Hersteller von Android-Hardware einhalten müssen, ist spätestens seit Anfang des Jahres bekannt. Denn Mitte Februar wurden Verträge mit den entsprechenden Klauseln publik, die zwischen Google auf der einen und HTC sowie Samsung auf der anderen Seite geschlossen wurden.

Zu den Vorgaben gehörten während der Vertragslaufzeit nicht nur Anweisungen, welche Google-Dienste auf den Smartphones und Tablets ab Werk zu installieren seien, sondern auch die Platzierung entsprechender Verlinkungen sowie das Einrichten von Google als Standardsuchmaschine. Der Harvard-Jura-Professor Benjamin Edelmann hatte diese Unterlagen veröffentlicht und gleichzeitig darauf hingewiesen, dass Google mehrfach - auch während einer Aussage vor dem US-Senat - das Gegenteil behauptet hätte, derartige Vorgaben würde es nicht geben.

Doch wie sich nun, knapp drei Monate später zeigt, wird es unter Umständen nicht nur bei viel Kritik in Richtung Google bleiben. Denn wie re/code berichtet, wurde in den USA eine Sammelklage von Verbrauchern und Herstellern eingereicht.

Wer genau hinter diesem Schritt steht, ist noch unbekannt. Klar ist hingegen, dass sich die Klage rund um das Thema Wettbewerbsbehinderung. Nach Ansicht der Kläger sei Googles Mobile Application Distribution Agreement (MADA) einzig und allein dafür gedacht, die eigene Marktposition zu halten und weiter auszubauen, was hinsichtlich der monopolartigen Stellung in einigen Bereichen problematisch sei. In einer Stellungnahme erklärte das Unternehmen, das jeder Android ohne Google und Google ohne Android nutzen könne. „Seit dem Start von Android hat ein größerer Wettbewerb bei Smartphones den Verbrauchern mehr Auswahl zu geringeren Preisen ermöglicht“, so der Sprecher weiter.

Eine vergleichbare Position hatte der Konzern in der Vergangenheit bereits mehrfach eingenommen, dabei jedoch die Einschränkungen verschwiegen, die mit nicht zertifizierten Geräten verbunden sind. Denn auf diesen fehlen ab Werk zahlreiche Dienste, mitunter lassen sie sich auch nur auf Umwegen nachträglich installieren.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 29.08.2011

Korvettenkapitän
Beiträge: 2093
Ich finde Google ist da viel zu mild mit den Änderungen...
an deren Stelle würde ich vorallem Samsung das aufspielen von custom-UI´s verbieten. Touchwiz ist ja schon Rufmord für Android^^
#2
Registriert seit: 25.05.2013

Oberbootsmann
Beiträge: 965
Ganz ehrlich: was soll das? Google stellt ein Betriebssystem zur Verfügung, das Hersteller nutzen KÖNNEN. Es zwingt doch niemand sie dazu. Klar, abgesehen von IOS gibs nicht wirklich was erfolgreiches und gutes was von Herstellern da produziert wurde, aber das liegt ja nicht an Google.
#3
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Registriert seit: 20.05.2003

Bootsmann
Beiträge: 611
jepp niemand zwingt die andriod phones zu basteln, und wenn andere meinen das ein google-OS ohne google dienste kommen soll kann ich denen auch nich helfen, sollen die sich nen iPhone oder nen windowsphone holen, oh.. warte, die haben auch eigene dienste drauf, ein mist aber auch..... wenn sollen die auch gegen apple und microsoft klagen, die wollen auch das ihre dienste genutzt werden!
#4
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Registriert seit: 30.03.2010
Hamburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4938
Mit euren Begründungen ist bereits MS gescheitert.;)

Android hat bei den billigen Massenhandys ein Monopol. Es ist wichtig, dass Google andere Hersteller nicht bevormundet bzw einschränken nur um die Kontrolle weiterhin über den Content zu haben.
#5
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Registriert seit: 20.05.2003

Bootsmann
Beiträge: 611
hast recht estros, aber außer google gibts ja so gut wie nix im billig segment^^, windowsphones sind kaum verbreitet und das firefox os was in die sparte wollte sieht man auch nich wirklich^^.

wenn google auf android-phone google-apps/content möchte is das (meiner meinung nach) ihr gutes recht, is schließlich ihr OS, die sagen aber auch nich das apps/content die nich zu google gehören nich rauf dürfen, da lassen die den herstellern schon recht freie hand
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