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GTC17: NVIDIA bringt das Holodeck etwas näher

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Auf der Bühne der Keynote spielten natürlich auch einige Demos eine wichtige Rolle. Eine beschäftige sich mit dem Thema kollaboratives Arbeiten. Dies ist eine der Anwendungen, die zurzeit von vielen Anbietern im AR- und VR-Bereich favorisiert wird. Die Herausforderungen hinsichtlich der immer fotorealistischeren Modelle und einer interaktiven Physik liegen dabei auf der Hand.

Holodeck soll die dazugehörige technische Plattform von NVIDIA sein, die ein kollaboratives Arbeiten ermöglichen soll. Im Holodeck sollen sich Designteams virtuell zusammenfinden, ihre gemeinsame Arbeit betrachten und auch Veränderungen vornehmen können, die dann auch den Weg zurück in die Arbeit des einzelnen Beteiligten finden.

Am Beispiel von Koenigsegg präsentierte NVIDIA eine Demo, bei der vier Teilnehmer an einem virtuellen Treffen teilgenommen haben und auch das dazugehörige Produkt in Form eines Supersportwagens bearbeiten konnten. Obligatorisch ist dabei die Möglichkeit, den Wagen von allen Seiten betrachten und auch einsteigen zu können. Zudem ist es möglich sich sozusagen in das 3D-Modell hineinzuschneiden und die inneren Bauteile damit zu erreichen. Am besten ist dies sicherlich im Video zu sehen:

Holodeck soll ab September 2017 im Early Access verfügbar sein.

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Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 10.03.2005

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1423
also wenn ich mir das video anschließen sehe ich nicht gerade wozu das gut sein soll, die kiste ist fertig gebaut, die innenteile sind da wo sie sein sollen. ich kann mir das jetzt virtuell ansehen und mich reinsetzen. bombe.
bleibt noch das problem, dass ich mich nicht reingesetzt habe.
#2
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Registriert seit: 20.01.2011

Leutnant zur See
Beiträge: 1065
Na ja, für ein echtes Holodeck würdest du die Technologie benötigen, Lichtpartikeln eine Masse zu geben, so dass du in einem leeren Raum trotzdem noch Dinge "anfassen" kannst. Ich glaube BMW oder Mercedes (einer von den beiden) hat das mit Ultraschall versucht, so dass du bei einem holografisch ausgerichtetem Button mit Ultraschall auf die Position einen Widerstand empfindest.

Das jedoch auf einen Großraum auszubreiten würde extrem viele Schallgeber und eine Hölle an Sensorik und Rechenleistung benötigen - ganz zu schweigen von gewissen Sicherheitsvorkehrungen. Denn selbst Ultraschall lässt sich modulieren und du willst nicht, dass durch Zufall eine zweite Wellenfront in deiner Herzkammer entsteht, oder in deinem Kopf. (Stell dir das grob einfach wie ne Mikrowelle vor - ist zwar nicht ganz korrekt, reicht aber zur Erklärung)

Was Nvidia hier macht, ist das ganze mit VR-Brillen zu realisieren um damit ne Art Konferenzschaltung herzustellen - in 3D.

Die Sache ist, ein "echtes" Holodeck ist (neben dem Problem der Masse) aber auch mit jetziger Technologie schon fast möglich, nur leider für alle Menschen außer den Top 0,1% unbezahlbar. ^^
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