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GTC17: Deep Learning Institut als Training für AI-Entwickler

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Das Aufkommen von durch GPU beschleunigten Anwendungen hat für NVIDIA ein komplett neues Geschäftsfeld eröffnet. Inzwischen hat sich gezeigt, dass man hier auf das richtige Pferd gesetzt hat, denn Deep-Learning, Artificial Intelligence und Synonyme dafür erleben derzeit das größte Wachstum im Hardware-Segment. Jahr für Jahr versuchen sich mehr Entwickler an den dazugehörigen APIs und SDKs – dies möchte NVIDIA mit dem Deep Learning Institut (DLI) weiter unterstützen.

Das Deep Learning Institut bietet eine Plattform für Workshops in diesem Bereich. Diese Workshops können als Online-Session, aber auch als mehrtätige Veranstaltung gestaltet werden. Es geht NVIDIA beim DLI darum, die Entwickler besser an das Thema heranführen zu können und das anhand einer Erläuterung der Grundlagen, aber auch anhand von praktischen Beispielen. Im vergangenen Jahr wurden auf eine ähnliche Art und Weise bereits 10.000 Entwickler dem Thema näher gebracht, für 2017 plant das Unternehmen mit 100.000 Entwicklern, also einem deutlichen Wachstum. Nicht nur die Anzahl der Entwickler ist deutlich gestiegen, auch die Anzahl der Stunden, die sich ein einzelner Entwickler damit beschäftigt, hat einen deutlichen Sprung gemacht, was NVIDIA als Anzeichen dafür sieht, dass einmal in diesem Bereich tätig, das Interesse daran auch groß ist.

Um den Entwickler dabei nicht in eine bestimmte Richtung zu drängen, bietet NVIDIA die Grundlagenworkshops für die verschiedenen Deep-Learning-APIs wie TensorFlow und Caffe2 an.

Die Workshops zur Einführung in die Thematik sind kostenlos und können von jedermann durchgeführt werden. Weiterführende Workshops kosten etwa 30 US-Dollar. Auch Unternehmen wie SAP und Adobe werden direkt in dieser Hinsicht unterstützt und können bei NVIDIA für ihre eigenen Entwickler solche Workshops buchen. NVIDIA möchte mit diesen Trainings aber derzeit noch kein Geld verdienen, sondern versucht kostendeckend zu arbeiten. Vielmehr möchte man durch die Verwendung der eigenen Hardware später seinen Anteil am Kuchen.

Zur Teilnahme an den Workshops muss der Entwickler nicht über eigene Hardware verfügen. Diese steht vielmehr in Cloud-Rechenzentren von Amazon. Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss in diesem Bereich gibt es derzeit noch nicht – dies wäre aber für Entwickler wichtig, wenn sie diese Workshops als Qualifikation angeben möchten.

In einem nächsten Schritt sollen Lehrkräfte an das Thema herangeführt werden, um die Verbreitung weiter zu verbessern. Auf Seiten der Hardware-Partner kommen große Unternehmen wie Microsoft mit Azure, Hewlett Packard Enterprise und IBM hinzu.