> > > > TV-Streaming-Dienst Zattoo dreht kräftig an der Preisschraube

TV-Streaming-Dienst Zattoo dreht kräftig an der Preisschraube

Veröffentlicht am: von

zattooGerade erst hat Zattoo sein Sender-Angebot in Deutschland um sechs Kanäle der ProSiebenSat.1-Gruppe erweitert, da dreht der Live-TV-Streaming-Anbieter kräftig an der Preisschraube. Zuletzt hatte Zattoo die Preise für sein HiQ-Abonnement, welches nötig ist, um die Sender der RTL- und ProSiebenSat.1-Gruppe zu empfangen, im Juni 2012 auf 4,99 Euro im Monat oder 44,99 Euro pro Jahr erhöht. Im günstigsten Fall wurden so pro Monat etwa 3,75 Euro fällig.

Nachdem man nun auch in Deutschland ein nahezu vollständiges Senderangebot aufweisen kann, hat man jetzt kräftig an der Preisschraube gedreht und verlangt ab sofort teilweise mehr als das Doppelte. Für das HiQ-Abo werden fortan pro Monat 9,99 Euro fällig. Wer sich für drei Monate entscheidet, bezahlt 27,99 Euro. Die Jahresgebühr beläuft sich hingegen auf 99,99 Euro. Wer den Dienst für einen Tag ausprobieren möchte, kann für 1,59 Euro ein 24-Stunden-Schnupper-Abo abschließen.

Begründet wird die Preiserhöhung, welche den Bestandskunden per E-Mail mittgeteilt wurde, damit, dass man ab sofort über ein größeres Angebot verfüge. Damit kostet Zattoo fast genauso viel wie ein herkömmlicher Kabelanschluss.

zattoo web player k
Das HiQ-Abo von Zattoo kostet künftig fast doppelt so viel.

Social Links

Kommentare (2)

#1
customavatars/avatar31092_1.gif
Registriert seit: 09.12.2005
nähe Köln
Leutnant zur See
Beiträge: 1217
fürs dumme tv-programm auch noch geld zahlen. so macht man kasse. scheinbar gibts echt noch menschen die tv gucken.
#2
Registriert seit: 18.11.2001
Solingen
Bootsmann
Beiträge: 692
Das hab ich mir grad auch gedacht ..
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Netflix: Neues Ultra-Abo für 19,99 Euro im Monat (Update)

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/NETFLIX_100

    Kunden des Videostreaming-Dienstes Netflix können künftig wohl aus vier verschiedenen Abo-Modellen auswählen. Bislang standen mit „Basis“, „Standard“ und „Premium“ lediglich drei verschiedene Pakete zur Auswahl. Das neue „Ultra“-Paket wird vermutlich 19,99 Euro im Monat kosten... [mehr]

  • Fragmentierung: Steam verliert zunehmend große Blockbuster-Titel

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/STEAM

    Lange Zeit war Steam die digitale Vertriebsplattform für PC-Spiele schlechthin, in der man als Kunde einen Großteil seiner gekauften Spieletitel zentral in einer einzigen Bibliothek aufbewahren und zu jeder Zeit erneut herunterladen konnte. Doch die Plattform kränkelt und scheint ihre einstige... [mehr]

  • Unity 2018 skaliert von Low-End bis fotorealistisch

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/UNITY

    Unity hat in der aktuellen Version der gleichnamigen Programmierplattform, der 2018.1 Public Beta, zahlreiche neue Funktionen eingeführt, welche in Unity programmierte Projekte auf der einen Seite leicht skalierbar und damit auch auf schwächeren Systemen und Plattformen lauffähig machen,... [mehr]

  • Office 2019: Windows 10 wird vorausgesetzt

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICROSOFT_2

    Microsoft hält sich mit Informationen rund um Office 2019 weiterhin sehr zurück. Jedoch gab der Softwareriese nun bekannt, dass für die Nutzung des kommenden Office-Pakets zwingend das hauseigene Betriebssystem Windows 10 vorausgesetzt wird. Somit werden Nutzer von Windows 8.1 und älter... [mehr]

  • Client-Update: Steam überarbeitet den Chat

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/STEAM

    Nach der großen VAC-Bannwelle in der vergangenen Woche hat Valve ein neues Client-Update für Steam veröffentlicht, das umfangreiche Änderungen am Chat-System der Plattform vornimmt. Im Rahmen eines Open-Beta-Programms hatte Valve die neuen Funktionen seit dem 12. Juni ausführlich getestet, ab... [mehr]

  • Khronos Group veröffentlicht Spezifikationen für Vulkan 1.1

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/KHRONOS-GROUP

    Erst kürzlich veröffentlichte die Khronos Group eine MoltenVK getaufte API, welche es ermöglicht, Anwendungen mit Vulkan-API unter macOS laufen zu lassen. Nun sind die finalen Spezifikationen zu Vulkan 1.1 veröffentlicht worden. Damit können AMD, ARM, Imagination, Intel, NVIDIA... [mehr]