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EK Fluid Gaming A360G: Erweiterbares Wasserkühlungsset nun auch mit 360-mm-Radiator

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ekwbAls EK Water Blocks die erweiterbaren Wasserkühlungssets der EK Fluid Gaming-Produktserie vorgestellt hat, gab es Modelle mit 120- und mit 240-mm-Radiator. Die fehlende 360-mm-Option wird nun deutlich verzögert mit der EK Fluid Gaming A360G (inklusive Grafikkartenkühler) nachgereicht.

Dank des mitgelieferten 360-mm-EK-AluStream-Radiators verspricht das Set eine noch höhere Kühlleistung. Der Radiator fällt dabei mit einer Bauhöhe von 28 mm relativ flach aus, so dass er in vielen PC-Gehäusen gut Platz finden sollte. Kombiniert wird der Radiator mit den EK-Vardar-120-Lüftern. Das Kit besteht praktisch aus einer kompletten, aber erweiterbaren Wasserkühlung. Als CPU-Kühler dient ein EK-Supremacy AX, der auf den Intel-Sockeln LGA-115x, LGA-2011(-3) und LGA-2066 sowie auf AMDs-Sockel AM4 Platz nehmen kann. 

Auch ein Grafikkartenkühler ist gleich mit dabei. Der EK-AC GEFORCE GTX kühlt GPU, RAM und Spannungswandler einer Reihe von NVIDIA-Grafikkarten. Konkret sind das Modelle der NVIDIA TITAN X Pascal, NVIDIA TITAN Xp, NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti, NVIDIA GeForce GTX 1080 und NVIDIA GeForce GTX 1070. Auf der Produktseite gibt es eine detaillierte Kompatibilitätsliste. Die EK-ACR SPC-60 PWM ist sowohl Pumpe als auch Ausgleichsbehälter. 10/13-mm-Schläuche, Kühlflüssigkeit und Schlauchanschlüsse werden ebenfalls mitgeliefert.

Sowohl Radiator als auch beide Kühler bestehen aus Aluminium. EK Water Blocks hat die Debatte um die ersten EK Fluid Gaming-Produkte offenbar verfolgt und mit einem ausführlichen Artikel „Aluminum vs. Copper" darauf reagiert. Der Vergleich mit einem Dieselmotor als innovativer Alternative zum Benziner wirkt dabei aus aktueller Sicht etwas unglücklich. Nachvollziehbar ist aber die Argumentation, dass galvanische Korrosion zwei unterschiedlich edle Metalle - beispielsweise Kupfer und Aluminium - voraussetzt. Solange nur Aluminium und möglichst noch geeignete Kühlflüssigkeit genutzt wird, sieht der Hersteller kein erhöhtes Korrosionsrisiko für die Fluid Gaming-Produkte. Im Artikel widmet sich der Hersteller auch gleich noch der Frage nach der Kühlleistung. EK Water Blocks geht davon aus, dass die Frage Kupfer oder Aluminium hierfür keine entscheidende Rolle spielt, weil der limitierende Faktor das eigentliche Transfermedium - Wasser oder Luft - und nicht das Kühlermaterial sei. 

Durch den Einsatz von Aluminium bei der EK Fluid Gaming-Reihe soll vor allem ein günstiger Preis ermöglicht werden. Ob man den Preis des EK Fluid Gaming A360G-Kits für günstig hält, ist aber eine Frage der Perspektive. Mit 285,01 Euro ist es deutlich teurer als typische AiO-Kühlungen mit 360-mm-Radiator, denen dann aber in der Regel der Grafikkartenkühler fehlt, aber günstiger als eine vergleichbare Lösung mit Kupferprodukten von EK Water Blocks.

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 11.02.2003
localhost
Korvettenkapitän
Beiträge: 2503
... von der Frage, was man von Aluminium-only haelt, mal abgesehen - auf Anfrage hin hat EKWB mir mitgeteilt, dass man ein Aequivalent fuer die Vega-Kits nicht anbieten wolle und vielmehr ueberzeugt sei, dass dort ein 240er Radiator ausreichend sei. Da war ich wirklich kurz sprachlos. Und traurig, weil die Optik des GPU-Kuehlers ansonsten durchaus meinen Geschmack treffen wuerde ...
#2
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Registriert seit: 01.01.2017
Bodensee
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 426
Ok das ist schwachsinnig
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