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Apple plant M1-Refresh und Mac Pro M-Chip mit 32 CPU- und 128-GPU-Kernen

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apple-m1Ab dem 21. Mai liefert Apple das neue iPad Pro und den iMac mit dem eigenen M1-Prozessor aus. Weitere Modelle aber sollen schon bald folgen. So berichtet Mark Gurman für Bloomberg, dass Apple eine Aktualisierung des MacBook Air und der Einstiegs-Variante des 13" MacBook Pro plane, die auf dem Nachfolger des M1 basieren soll.

Hier sollen weiterhin acht Hochleistungs- und zwei Effizienz-Kerne zum Einsatz kommen. Allerdings soll die integrierte GPU zehn anstatt der bisher verwendeten sieben oder acht GPU-Kerne bieten. Die GPU-Leistung steigt dementsprechend um mehr als 20 % an. Es sollen aber auch Varianten geplant sein, die 32 GPU-Kerne verwenden. Der Prozessor soll unter dem Codenamen Staten entwickelt worden sein.

"For a redesigned, higher-end ‌MacBook Air‌ planned for as early as the end of the year, Apple is planning a direct successor to the ‌M1‌ processor. That chip, codenamed Staten, will include the same number of computing cores as the ‌M1‌ but run faster. It will also see the number of graphics cores increase from seven or eight to nine or 10. Apple is also planning an update to the low-end 13-inch MacBook Pro with that same chip."

Gegen Ende des Jahres soll der Staten-M-SoC in den ersten MacBooks zu finden sein. Außerdem soll ein MacBook Air mit aufgewerteter GPU vorgestellt werden. Hier sollen dann acht oder neun anstatt der bisher verwendeten sieben oder acht Kerne zum Einsatz kommen.

Mac Pro mit 32 CPU- und 128-GPU-Kernen

Über die nächsten Jahre wird Apple alle seine Macs mit den eigenen M-Series-Chips ausstatten. In welcher Reihenfolge und wann genau dies geschehen wird, ist allerdings nicht bekannt. Bereits mehrfach wurde über die High-End-Variante für den Mac Pro spekuliert – nun gibt es weitere Details. Grundlage ist auch hier ein Bericht von Bloomberg.

Die als Jade 2C-Die und Jade 4C-Die bezeichneten Chips sollen insgesamt 20 und 40 CPU-Kerne besitzen. Die Aufteilung zwischen Hochleistungs- und Effizienzkernen sieht wie folgt aus: Vier Effizienz-Kerne plus 16 Hochleistungskerne ergeben die Einstiegsvariante mit insgesamt 20 Kernen und acht Effizienzkerne plus 32 Hochleistungskerne ergeben insgesamt die Variante mit zusammengenommen 40 Kernen.

Zu den 20 bzw. 40 CPU-Kernen gesellen sich noch 64 oder 128 GPU-Kerne – je nachdem ob vom Jade 2C-Die oder Jade 4C-Die die Rede ist. Während es sicherlich wenig Zweifel daran gibt, dass Apple sich mit dem Eigengewächs mit 20 oder 40 Kernen gegen die bisher eingesetzten Workstation-Prozessoren von Intel wird durchsetzen können, so gibt es bei der Grafikleistung noch ein paar Fragezeichen. Die 64 oder 128 GPU-Kerne sollen aber in etwa so leistungsfähig sein wie die Grafiklösungen, die Apple derzeit von AMD bezieht.

Wann mit einem Mac Pro mit M-Series-SoC zu rechnen ist, steht allerdings noch nicht fest. In diesem Jahr ist ein solcher Mac aber nicht mehr zu erwarten.