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Bluefield-3 DPU und Mietmodell: NVIDIA baut sein Angebot weiter aus

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nvidia-bluefield-3Neben der Vorstellung des eigenen ARM-Prozessores Grace hat NVIDIA auch noch einige weitere Neuankündigungen zu machen. Dazu gehört die nächste Generation der BlueField-DPU (Data Processing Units). Die BlueField-DPUs sind Netzwerkkarten mit schnellem ARM-Prozessor, der rechenintensive Berechnungen übernehmen soll und damit den Prozessor des Servers entlastet. Für BlueField-2X kommt dann noch eine dedizierten Ampere-GPU hinzu, die rechenintensive Berechnungen in schnelle Netzwerkverbindungen auf einer Hardware vereinen soll.

2022 soll die Bluefield-3 DPU dann der nächste Schritt sein. Angekündigt wurde die dritte Generation bereits, nun nennt NVIDIA aber schon einmal erste Details. Die Bluefield-3 DPU wird die erste Netzwerkkarte sein, die 400 GBit/s (Singleport) über Ethernet und NDR InfiniBand bereitstellt. Neben der Netzwerkanbindung bietet der Chip noch 16 ARM Cortex-A78-Kerne und ist über spezielle Verschaltungen darauf optimiert, die Netzwerkverbindungen zu beschleunigen. Dies soll eine solche Hardware in die Lage versetzen, etwa 300 traditionelle CPU-Kerne zu ersetzen. Die Anbindung des Chips erfolgt per PCI-Express 5.0. Eigener Speicher wird als DDR5 direkt angebunden.

Bluefield-3 wird vollständig rückwärtskompatibel zu Bluefield-2 sein. Bluefield-2 wird ab sofort verfügbar sein, sodass Entwickler ihre Systeme auf die aktuelle Version auslegen können, die dann auch auf dem Bluefield-3 funktionieren wird. Derzeit ist man hier auf 2x 100 GBit/s sowie acht ARM-Kerne beschränkt.

Die Bluefield-3 DPU soll ab dem ersten Quartal 2022 als Sample zur Verfügung stehen. Bluefield-4 soll dann bereits 2024 folgen. Mit 64 Milliarden Transistoren soll die Rechenleistung in einigen Bereichen vertausendfacht werden.

Den eigenen GeForce Now Gamestreaming-Service stellt NVIDIA auf eine Verarbeitung mittels BlueField um.

Ausleihe der DGX Station

In Form der DGX Stations bietet NVIDIA bereits fertige AI-Workstations mit A100-GPU-Beschleunigern an. In der DGX Station A100 kommen beispielsweise vier GA100-GPUs mit jeweils 80 GB an HBM2e zum Einsatz. Die Kosten für ein solches System liegen allerdings auch im sechsstelligen Bereich.

Daher bietet NVIDIA die DGX Station A100 nun auch als Mietmodell an. Die monatlichen Kosten belaufen sich auf 9.000 US-Dollar. Dafür bekommt der Kunde ein System mit vier A100-Beschleunigern, einem 64-Kern-Prozessor von AMD, 512 GB DDR4 und 7,68 TB an NVMe-Speicher.

Anstatt also ein solches System kaufen zu müssen, kann es je nach Kunde auch Sinn machen sich ein solches für einige Monate zu leihen – gerade in Zeiten in denen das Homeoffice ein gemeinsames Arbeiten nicht immer einfacher macht.

Welche ist die beste CPU?

Unsere Kaufberatung zu den aktuellen Intel- und AMD-Prozessoren hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Prozessoren aktuell die beste Wahl darstellen - egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.


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