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Intel Atom x6000E, Celeron N und J: Elkhart-Lake-Atoms mit Tremont-Kernen vorgestellt

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intel-2020Neben den Embedded- und Industrial-Modellen auf Basis von Tiger Lake hat Intel auch die Atom-x6000E-Serie sowie Celeron-N- und J-Modellen auf Basis von Elkhart Lake vorgestellt. Die Prozessoren verwenden bis zu vier Atom-Kerne auf Basis der Tremont-Architektur, die Intel bereits Ende des vergangenen Jahres vorstellte. Unter anderem kommen diese in den Hybrid-Prozessoren Lakefield zum Einsatz. Für bestimmte Produkte verwendet Intel bis zu 24 dieser Kerne.

Die Atom-x6000E-Serie sowie Celeron-N- und J-Modelle sind auf den IoT-Einsatz ausgelegt. Entsprechend erfolgt eine Zertifizierung und Validierung in diesem Segment. Dazu gehören Intel Time Coordinated Computing (TCC) und Time-Sensitive Networking (TSN) sowie IEC 61508 und ISO 13849.

Kommen wir zur eigentlichen Hardware. Die zwei bis vier Tremont-Kerne arbeiten mit einem Basis-Takt von 1 bis 1,9 GHz, per Boost sind auch bis zu 3 GHz möglich. An Arbeitsspeicher unterstützt werden LPDDR4-4267 (Dual-Channel, vier DIMMs mit maximal 16 GB) sowie DDR4-3200 (Dual-Channel, maximal 32 GB). ECC ist hier standardmäßig aktiv. Die integrierte Grafikeinheit basiert noch auf der Gen11-Architektur und bietet bis zu 32 Execution Units. Die GPU arbeitet mit Taktraten zwischen 350 und 850 MHz. Die Thermal Design Power liegt zwischen 4,5 und 10 W.

Intel packt den Compute Die mit den Tremont-Kernen und den Chipsatz in ein Package. Das Block-Diagramm zeigt die zur Verfügung stehenden Anschlüsse und Interfaces auf.

Wie auch für die Embedded- und Industrial-Modelle auf Basis von Tiger Lake wird der Endkunde von der Atom-x6000E-Serie sowie den Celeron-N- und J-Prozessoren meist wenig sehen, da diese Prozessoren für einen Anwendungsbereich vorgesehen sind, mit denen die meisten Privatnutzer nicht in Kontakt kommen. Die Hersteller sprechen hier von sogenannter Edge-Hardware, die direkt an der zu überwachenden oder gesteuerten Komponente sitzen. Dies kann in der Industrie und der Fertigung sein, aber auch in Medizingeräten und vielem mehr. Im Vergleich zu den Vorgänger spricht Intel von einer um 1,5x bis 2x höheren Leistung.