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Details zum SoC der Nintendo Switch

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In den vergangenen Tagen und Wochen hat Nintendo immer mehr Informationen zur Switch, der Hybrid-Konsole, die ab dem 3. März im Handel ist, veröffentlicht. Zuletzt wurden auch alle Hardware-Funktionen in einem ausführlichen Video präsentiert.

Über den verbauten Prozessor ist hingegen wenig bekannt. Nintendo selbst spricht nur von einem "angepassten NVIDIA Tegra-Prozessor". Da die Entwickler aber auf der Hardware arbeiten müssen, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis auch entsprechende Details zum genauen Aufbau des Prozessors an die Öffentlichkeit gelangen.

Der verbaute NVIDIA-Tegra-Prozessor soll über vier Kerne verfügen. Allesamt sollen diese auf dem Cortex-A57-Design basieren und auf 2 MB L2-Cache zurückgreifen können. Natürlich handelt es sich um 64-Bit-Kerne. Der Takt der Kerne soll bei maximal 2 GHz liegen. Allerdings sollen die Entwickler nicht auf alle vier Kerne Zugriff haben, sondern derer nur drei nutzen können. Der vierte ist für Systemprozesse reserviert.

Für die Darstellung der Grafik besonders wichtig ist natürlich die GPU. Diese soll auf der Maxwell-Architektur der zweiten Generation basieren, 256 Shadereinheiten besitzen und mit einem Takt von maximal 1 GHz arbeiten. Von den 4 GB LPDDR4-Arbeitsspeicher sollen 3,25 GB für Spiele zur Verfügung stehen. Diesen Speicher teilen sich die CPU-Kerne und die GPU. Der Arbeitsspeicher verfügt demnach über eine Speicherbandbreite von 25,6 GB/s. Die 32 GB Flashspeicher der Konsolen sollen 400 MB/s erreichen können.

Hinsichtlich der Videocodecs unterstützt werden H.264, VP8 und VP9. Damit ist die Switch in der Lage, Videoinhalte mit 1.920 x 1.080 Pixel bei 60 FPS auszugeben. Theoretisch möglich sind auch 3.840 x 2.160 Pixel bei 30 FPS. Bisher ist aber wenig zur Videoausgabe der Nintendo Switch bekannt.

Da es sich nicht um offizielle Details handelt, sollten die Informationen mit Vorsicht betrachtet werden.