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AMD Zen soll am 17. Januar starten - erstes Modell mit 8 Kernen für 275 Euro

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amd zenDie Veröffentlichung der kommenden Prozessorgeneration Zen von AMD rückt immer näher. Nachdem es die letzten Wochen relativ ruhig um die CPUs geworden ist, tauchen seit den letzten Tagen wieder neue Informationen auf. Erst vor wenigen Tagen hatten wir berichtet, dass sich AMD beim Namensschema wohl an Intel orientieren wird. Die Prozessoren sollen demnach in drei Gruppen mit der Bezeichnung SR3, SR5 und SR7 eingeteilt werden.

Die große Unbekannt bleibt dabei jedoch auch weiterhin das Veröffentlichungsdatum. Allerdings gibt es auch an dieser Stelle inzwischen neue Informationen. Demnach hat AMD in China seine Partner darüber informiert, dass die Veröffentlichung am 17. Januar erfolgen soll. Damit würde AMD seine Zen-Prozessoren während der CES 2017 vorstellen und kurz darauf auf den Markt bringen. Zum gleichen Zeitpunkt soll auch Intel seine CPUs auf Basis von Kaby Lake vorstellen. Damit würden beide große Prozessorhersteller die CES 2017 nutzen, um die nächste Generation offiziell zu präsentieren.

AMD soll bei der Vorstellung jedoch lediglich die schnellen Modelle mit im Gepäck haben. Die kleineren Modelle sollen erst einige Wochen oder Monate später starten. Als zweites Veröffentlichungsfenster für die kleineren Modelle sei intern aktuell der März 2017 angedacht. Das Topmodell zur CES 2017 komme aus der SR7-Baureihe und sei mit insgesamt 8 Rechenkernen und 16 Threads ausgestattet. Die Taktfrequenz soll zwischen 3,15 und 3,3 GHz liegen und im Turbo-Modus seien bis zu 3,5 GHz möglich. Allerdings soll das Modell noch reichlich Leistungsreserven haben, womit der Nutzer den Prozessor relativ einfach auf bis zu 4,2 GHz übertakten könne. Bei einer entsprechenden Kühlung mit Stickstoff sollen sogar mehr als 5 GHz für die 8 Kerne möglich sein.

amd zen januar

Der Preis für das Topmodell wird derzeit zwischen 1.500 bis 2.000 Yuan angegeben. Somit würde die CPU zwischen 200 und 275 Euro verkauft werden. Dies wäre eine deutliche Kampfansage an Intel, denn der Hersteller verkauft mit dem i7-6900K ein ähnliches Modell und verlangt dafür mehr als 1.000 Euro. Somit würde AMD zumindest beim Preis den Kontrahenten unter Druck setzen.

Wie letztendlich die Leistungswerte aussehen, bleibt abzuwarten. Dies kann sich erst nach einem ausführlichen Test der Zen-Architektur zeigen. Erste Tests werden allerdings wohl nicht vor dem 17. Januar möglich sein.