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Schnell und teuer: Intel Xeon E3-1575M v5 und Xeon E3-1545M v5 mit Iris Pro P580

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intel3Prozessoren zum Preis von 1.000 Euro und mehr sind längst keine Seltenheit mehr. Auf dem Desktop ist der Core i7-5960X mit acht Kernen, 20 MB Cache und 3,0 GHz der aktuell teuerste Prozessor, der von Intel mit 999 US-Dollar gelistet wird. Fast 1.100 Euro werden in Deutschland bei zahlreichen Händlern dafür fällig. Aber dies ist nicht der teuerste Prozessor, der von Intel angeboten wird. Bisher sind das der Intel Core i7-4940MX und i7-4930MX mit vier Kernen, 8 MB Cache und einem Takt von 3,0 bzw. 3,1 GHz. Für 1.096 US-Dollar sind diese ab einer Abnahmemenge von 1.000 Stück direkt von Intel zu haben. Alle erwähnten Modelle werden noch in 22 nm gefertigt und basieren nicht auf der aktuellen Skylake-Architektur.

Übersicht eines Skylake-Prozessors mit Zuordnung der Module
Übersicht eines Skylake-Prozessors mit Zuordnung der Module

Doch nun führt Intel zwei weitere Modelle auf, die zumindest im Falle des ersten Modells preislich sogar noch darüber angesiedelt sind. Der Intel Xeon E3-1575M v5 und Xeon E3-1545M v5 sind für mobile Workstations vorgesehen. Beide basieren auf der Skylake-Architektur und werden in 14 nm gefertigt. Ebenfalls auf beide zutreffend sind vier CPU-Kerne, 8 MB Cache und ein Takt von 3,0 bzw. 2,9 GHz. Während der Xeon E3-1545M v5 aber laut Liste "nur" 679 US-Dollar kosten soll, wird der Xeon E3-1575M v5 gar mit 1.207 US-Dollar aufgeführt und ist damit offiziell der teuerste Prozessor, den Intel jemals in diesem Segment angeboten hat.

Doch wie kommt dieser Preis zu Stande? Beim Xeon E3-1575M v5 kommt die im Sommer 2015 vorgestellte Graphics Gen9 zum Einsatz, die in Form der Iris Pro Graphics P580 verbaut ist. Dieser verwendet 72 Shadercluster und kann auf 128 MB EDRAM zurückgreifen. Mit den 72 Shaderclustern handelt es sich um den Maximalausbau, der in dieser Generation angeboten wird - drei Slices und wiederum drei Subslices ergeben insgesamt 72 EUs. Zuvor waren es bei Broadwell maximal 48 und damit ein Drittel weniger. Bei einem angenommenen identischen Takt entspricht dies einer Leistungssteigerung von 50 Prozent - ein Wert, der in der Praxis so sicherlich nicht zu erreichen ist, das Potenzial der neuen Grafikeinheit aber unterstreicht. Weitere Details zur Architektur und den neuen Mechanismen bietet unser ausführlicher Artikel zur Graphics Gen9.

Eine mögliche Konfiguration mit 72 EUs
Eine mögliche Konfiguration mit 72 EUs

Welche Grafikeinheit im kleineren Xeon E3-1545M v5 zum Einsatz kommt, verrät die Preisliste von Intel nicht. Auch fehlen die Angaben zum Boost-Takt von CPU und den integrierten Grafikeinheiten. Die Verlustleistung soll unbestätigten Meldungen zufolge bei 45 W liegen, was eine recht große Einschränkung für den Betrieb von vier CPU-Kernen und einer derart massiven iGPU ist. Mobile Workstations mit den neuen CPUs werden in Kürze erwartet.

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