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MWC 2014: Intel mit neuen Smartphone-SoCs

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intel3Nicht nur Qualcomm hat den Mobile World Congress heute dazu genutzt, um neue Smartphone-Prozessoren vorzustellen. Auch Intel kündigte heute eine Reihe neuer Atom-SoCs an, die ebenfalls Unterstützung für 64 Bit mit sich bringen. Der neue Intel Atom Z3480 unter dem Codenamen „Merrifield“ basiert dabei auf der neuen „Silvermont“-Architektur, läuft im 22-nm-Prozess vom Band und stellt insgesamt zwei Rechenkerne zur Verfügung, die sich jeweils mit 2,13 GHz ans Werk machen. Dazu gibt es einen 1.024 KB großen Zwischenspeicher sowie eine integrierte Grafiklösung, die PowerVR G6400, die mit 533 MHz arbeiten soll. Gegenüber dem Vorgängermodell Atom Z2580 soll der neue Ableger eine um 50 Prozent gesteigerte Grafikleistung abliefern, während der CPU-Part um 70 Prozent zulegen soll.

Neben dem Intel Atom Z3480 soll es mit dem Atom Z3460 auch ein kleineres Modell geben, das mit geringeren Taktraten ausgestattet sein wird. CPU und GPU sollen mit 1,6 GHz bzw. 457 MHz agieren. Ansonsten kommt der integrierte Speichercontroller der beiden neuen SoCs jetzt mit der doppelten Speichermenge aus. Konkret werden nun vier statt zwei Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. Zudem führt Intel eine neue Management-Einheit ein, die verschiedene Sensor-Daten auch um Ruhemodus stromsparend abfragen soll: Die Intel Integrated Sensor Solution – ähnlich wie beim Apple iPhone 5S. Sowohl der Intel Atom Z3480 wie auch der kleinere Atom Z3480 sollen noch in der ersten Jahreshälfte in den ersten Geräten ihren Einsatz finden. Einen ersten Prototypen gab es heute auf dem MWC in Barcelona bereits zu sehen.

Wafer mit Merrifield-Prozessoren

Für das zweite Halbjahr sollen Modelle mit vier Kernen unter dem Codenamen „Moorefield“ folgen. Sie basieren ebenfalls auf der „Silvermont“-Architektur, sollen aber eine nochmals gesteigerte Grafikperformance besitzen. Möglich wird dies mit der Power VR G6430. Die Taktraten der CPU-Einheit sollen sich auf bis zu 2,3 GHz belaufen. Beide Plattformen unterstützen neben x86-Systemen auch Googles Android. In der Vergangenheit waren Intel-Prozessoren in Smartphones und Tablets eher selten anzutreffen. Im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona kündigte Intel aber an, neue Kooperationsverträge mit ASUS, Lenovo und Foxconn mit einer Laufzeit von mehreren Jahren geschlossen zu haben.

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