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Preise der Richland-APUs bekannt, AMD plant Launch zum 4. Juni

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AMDSchon im März hat AMD die Mobilableger von Richland offiziell vorgestellt. Von den Desktopmodellen fehlte lange jede Spur - bis in dieser Woche mit dem AMD A4-4000 ein erstes Richlandmodell bei verschiedenen Händlern auftauchte. Laut http://www.chiploco.com ist der offizielle Richlandlaunch aber erst für den 4. Juni geplant. Die englischsprachige Seite kann zusätzlich auch noch berichten, zu welchen Preisen die einzelnen Richlandmodelle in den Handel geraten sollen. Selbst ein (etwas fragwürdiger) Performancevergleich mit Konkurrenzmodellen von Intel wird geboten.

Richland wird in die Fußstapfen von Trinity treten, ist also AMDs neue Mainstream-APU für den Sockel FM2. AMD setzt eine überarbeitete Piledriverarchitektur ein. Performancesteigerungen sind aber vor allem von den neuen, integrierten GPUs zu erwarten. Eine Tabelle zeigt fünf Richlandmodelle. Die Spannbreite reicht vom AMD A6- 6400K bis hin zum AMD A10-6800K. Die bereits erwähnte AMD A4-4000-APU fehlt überraschenderweise.

AMD-Richland-APU

In der Tabelle ist der AMD A6-6400K das einzige Richlandmodell mit zwei Kernen, die anderen APUs haben vier CPU-Kerne. Ein Basistakt wird nicht angegeben, dafür gibt es aber Informationen zum maximalen Turbo Core-Takt. Bei allen aufgelisteten Richlandablegern liegt dieser Takt bei über 4 GHz, das Flaggschiff A10-6800K kommt sogar auf 4,4 GHz. Unter den fünf Modellen sind drei K-Modelle, die einfach über den Multiplikator übertaktet werden können. Alle Prozessoren bieten eine integrierte Radeon HD 8000er-Grafik. Je nach Modell ist das eine Radeon HD 8670D, eine Radeon HD 8570D oder eine Radeon HD 8470D. 

Die angegebenen Preise reichen von 69 Dollar für den AMD A6-6400K bis hin zu 142 Dollar für den A10-6800K. Das günstigste Quad-Core-Modell ist der AMD A8-6500 für 91 Dollar. Die Tabelle scheint von AMD selbst zu stammen. Die einzelnen Richland-APUs werden darin mit Intelkonkurrenten verglichen. Es überrascht nicht, dass zum Vergleich GPU-lastige Tests benutzt werden. Die APUs können darin wie erwartet die Stärken ihrer GPUs ausspielen. Sowohl im Basemark CL als auch im 3DMark Fire Strike enteilen die AMD-Modelle ihren Intel-Gegenspielern mit Leichtigkeit.

Für ein aussagekräftiges Bild zur Performance der Richland-APUs sollte man aber doch auf unabhängige und vielseitigere Testergebnisse warten. Wenn der Launch der neuen AMD-Generation wirklich am 4. Juni erfolgt, dürften ausführliche Tests nicht mehr lange auf sich warten lassen.