> > > > Patent: Google hat sich automatisch anpassenden Display-Deckel entwickelt

Patent: Google hat sich automatisch anpassenden Display-Deckel entwickelt

Veröffentlicht am: von

google pixelbookEin motorisierter Display-Deckel dürfte auf der Ausstattungswunschliste von Notebook-Käufern eher selten zu finden sein. Dennoch hat Google ein solches entwickelt und zum Patent angemeldet. Aus der nun erfolgten Erteilung durch das US-Patentamt gehen allerdings noch weitere Details hervor. Demnach könnte die Idee hinter der Entwicklung eine andere als nur das automatisierte Öffnen des Deckels sein.

Am Anfang steht allerdings tatsächlich das Öffnen mit Motorhilfe. Dem Patent zufolge, das Patently Mobile veröffentlicht hat, soll das Notebook über nicht näher genannte Sensoren erkennen, ob sich ein Nutzer in der Nähe befindet. Ist dies der Fall und berührt dieser eine Touch-sensitive Fläche auf dem Deckel, soll letzter automatisch aufklappen. Die Autorisierung würde erst in einem nächsten Schritt erfolgen, beispielsweise durch die Kamera.

Diese soll es dann auch sein, die für die zweite, vielleicht sogar ursprüngliche Idee, notwendig ist. Während der Nutzung soll sie permanent die Position des Kopfes überprüfen, um den Neigungswinkel des Deckels und damit auch den des Displays automatisch anpassen zu können. Bewegt der Nutzer den Kopf, reagiert das Notebook selbstständig, um eine bestmögliche Ablesbarkeit zu gewährleisten.

Als möglicher Anwendungsfall wird ein Video-Chat genannt. Während eines solchen könnte die Entwicklung dabei helfen, dass das Gesicht des Nutzers immer optimal von der Kamera erfasst wird.

Kann hingegen kein Gesicht mehr erkannt werden, soll auf eine Objekterkennung zurückgegriffen werden, mit deren Hilfe die wahrscheinliche Position zu errechnen. Nimmt das System beispielsweise eine Schulter wahr, kann die Position des Gesichts zuverlässig erkannt werden.

Allerdings könnte hier auch eine dritte Funktion greifen. Denn im Patent wird auch eine Abgleichung erkannter Gesichter mit im System hinterlegten Nutzern erwähnt. Verschwindet der ursprüngliche Nutzer aus dem Sichtfeld der Kamera, könnten weitere Kameras die Umgebung nach Personen absuchen. Wird dabei keine autorisierte erkannt, könnte das System das Schließen des Deckels oder das Sperren einleiten.

Beantragt wurde das Patent bereits im vierten Quartal 2013. Ob Google die Pläne immer noch verfolgt, ist unbekannt.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (6)

#1
customavatars/avatar112354_1.gif
Registriert seit: 21.04.2009

Operator from Hell
Beiträge: 1988
Das hat der Welt noch gefehlt, aber nur wenn noch ein stylisches Geräusch jede automatische Deckelbewegung begleitet. :bigok: :fresse:
#2
customavatars/avatar160753_1.gif
Registriert seit: 25.08.2011

Oberbootsmann
Beiträge: 861
Ja, Geräusch ist gut und zusätzlich wäre noch gut, wenn die Kamera- oder Sensorlinse optisch als rotes großes Auge aus dem Deckel hervorscheint und dieses sich, dem Anwender entsprechend, mitbewegt. :)
#3
Registriert seit: 06.03.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2072
Beim Klodeckel kann ich den Sinn noch erkennen, aber hier...;)
#4
customavatars/avatar202850_1.gif
Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12054
Es wär auf jeden Fall ein interessantes feature - interessanter als "einfach" nur mehr CPU Leistung oder höhere Auflösung usw. zumindest.
Mal sehen ob wirklich ein derartiges Gerät machbar ist.
#5
Registriert seit: 27.09.2010
Magdeburg
Leutnant zur See
Beiträge: 1052
Hmm ohne RGB LED? OHNE MICH! :D

Ne Spaß bei Seite. Hier kommt es natürlich auf die Kostenerhöhung an ob diese Funktion sinnvoll ist oder eben nicht. Wenn das Gerät 300€ dadurch Mehr für den Kunden kostet, werden sicherlich viele fragen was dass soll.
#6
Registriert seit: 06.12.2009

Kapitänleutnant
Beiträge: 1645
Vor allem wird sowas eine Gewichtserhöhung bedeuten.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Acer Swift 3 im Test: Intel-Alternative mit AMD Ryzen 5 2500U

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ACER_SWIFT_3_RYZEN_TEASER_2

Mit etwas Abstand zum  vielbeachteten Neustart im Desktop-Segment bläst AMD auch bei Notebooks zum Angriff auf Intel. Gelingen soll das mit den APUs der Raven-Ridge-Familie, von denen es zunächst gut eine handvoll Modelle geben soll. Die Hoffnung: Mit der Mischung aus starker Zen-CPU und... [mehr]

Aorus GTX 1080 Gaming Box im Vergleichstest

Logo von IMAGES/STORIES/2017/GIGABYTE_AORUS_GTX1080_GAMINGBOX

Nachdem wir bereits im September die Aorus GTX 1070 Gaming Box ausführlich auf den Prüfstand gestellt hatten, schieben wir nun einen Test des größeren Schwestermodells nach. Die Grafikbox, welche per Thunderbolt 3 mit dem Notebook oder Mini-PC verbunden wird, gibt es inzwischen nämlich... [mehr]

PowerColor Gaming Station im Test: Mehr Grafikleistung fürs Ultrabook

Logo von IMAGES/STORIES/2017/POWERCOLOR_GAMING_STATION

Seitdem Thunderbolt 3 auf dem Vormarsch ist und in immer mehr Geräten zum Einsatz kommt, entdecken auch bekannte Grafikkarten-Hersteller die Schnittstelle für sich und kündigen externe Grafikbeschleuniger für weniger leistungsfähige Notebooks und Ultrabooks an. Mit der PowerColor Gaming... [mehr]

Microsoft Surface Book 2 im Test: Viel versprochen, nicht alles gehalten

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICROSOFT_SURFACE_BOOK_2

Tolles Display, sehr gute Laufzeiten - aber auch so manche Schwäche: Im März 2016 konnte das Surface Book der ersten Generation eine teils überzeugende, in Summe aber bei weitem nicht fehlerfrei Vorstellung abliefern. Inzwischen hat Microsoft die zweite Generation in den Handel... [mehr]

MSI GS73VR 7RG Stealth Pro: Ein schlankes Gaming-Notebook mit Max-Q im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MSI_GS73VR_7RG

Nach dem Gigabyte Aero 15X, dem HP Omen 15 und natürlich dem ASUS ROG Zephyrus GX501 begrüßen wir in unseren Redaktionshallen nun ein weiteres Gaming-Notebook mit NVIDIAs sparsamer Max-Q-Grafik. Für unseren heutigen Test haben wir uns das MSI GS73VR 7RG-003 Stealth Pro 4K mit NVIDIA... [mehr]

Kommentar: Fantasiepreise für Speicher, Geiz beim Netzteil

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICROSOFT_SURFACE_BOOK_2_15_ZOLL

Die Vorwürfe sind nicht neu, waren zuletzt aber nur noch selten zu hören: Premium-Hersteller und Hersteller, die sich für solche halten, verlangen für Speicher-Upgrades viel Geld und nehmen dem Kunden gleichzeitig die Möglichkeit, selbst aufzurüsten. Gleichzeitig wird um jeden Cent... [mehr]