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Microsoft Surface Laptop läuft bis zu 14,5 Stunden und startet bei 999 US-Dollar

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Viele Schüler und Studenten nutzen laut Microsoft das Surface Pro – dennoch sei ein Surface Laptop bei vielen Anwendern auf der Wunschliste. Ein Wunsch, den Microsoft nun erfüllen möchte. Nachdem sich das neueste Mitglied der Surface-Familie bereits heute Morgen in einem Leak zeigte, wurde es wenig später offiziell vorgestellt. Die wichtigsten Eckdaten wurden dabei bestätigt, die fehlenden Infos nachgereicht – größtenteils zumindest.

Das Microsoft Surface Laptop soll auch mit seinem Design überzeugen. Dazu setzt Microsoft auf ein sehr schlichtes, geradliniges Erscheinungsbild, das in bester Tradition der bisherigen Surface-Geräte steht. So sollen keine Materialübergänge oder gar Schrauben zusehen sein. Etwas weiter als bislang geht Microsoft nun aber mit der Farbauswahl. Neben einer silbernen Variante gibt es auch Graphit, Blau und Burgunder. Leider setzt Microsoft aber auf eine stark eingeschränkte Anschlussbestückung. Es gibt Microsofts proprietären Stromanschluss und darüber einen USB-Anschluss im betagten Typ-A-Format. Darüber hinaus verbaut Microsoft DisplayPort und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. Zumindest Typ-C hätte es gern noch sein dürfen.

Optisch erinnert die Handballenauflage an die Premium-Surface-Lösungen. Microsoft setzt auf eine Alcantara-Oberfläche, was dazu führen soll, dass sich das Gerät direkt nach dem Öffnen warm anfühlt. Interessant dürfte es werden, wie es sich mit der Oberfläche verhält, wenn das Surface Laptop eine Zeit lang in Benutzung ist. Die Tastatur besitzt einen Hub von 1,5 mm und soll einen hohen Schreibkomfort bieten. Wer in düsteren Umgebungen arbeitet, wird sich über die weiße Hintergrundbeleuchtung freuen.

Das Display kommt mit einer Diagonale von 13,5 Zoll und mit einem Seitenverhältnis von 3:2, die Auflösung liegt bei 3,4 Millionen Bildpunkten. Laut Microsoft handelt es sich um das dünnste Panel, das bislang in einem Notebook eingesetzt wurde. Welche Display-Technik eingesetzt wird, verrät Microsoft bislang nicht. In jedem Fall setzt Microsoft aber auf eine Touch-Oberfläche. Ebenso kann der Surface Pen genutzt werden.

Wenig durchgesickert ist zunächst über die genaueren technischen Daten. Im neuen Surface Laptop kommen Intel-Core-i5- und -7-Prozessoren der Kaby-Lake-Generation zum Einsatz. Welche genauen Modelle genutzt werden, das lässt Microsoft aber offen. Als Massenspeicher stehen PCIe-SSDs mit einem maximalen Fassungsvermögen von 1 TB zur Verfügung. Die SSDs sollen direkt im Mainboard integriert sein, was auch dafür sorgen soll, dass Platz eingespart wird. Gleichzeitig soll der Stromhunger so weiter reduziert werden. Den Reparatur-Fähigkeiten kommt eine solche weitgehende Integration aber keinesfalls zugute.

Dafür soll die Akkulaufzeit aber auf der ganzen Linie überzeugen können – Microsoft selbst gibt an, dass der Surface Laptop 14,5 Stunden laufen soll. Angaben über den verbauten Akku wurden leider nicht gemacht. Die Heatpipes des Kühlsystems verlaufen direkt unter der Bodenabdeckung, sodass die Oberfläche zur Wärmeabführung mitgenutzt werden kann. Im Zweifelsfall könnte das aber zu einer recht hohen Wärmeentwicklung im Volllast-Einsatz führen.

Einen Seitenhieb auf Apple konnte sich Microsoft natürlich nicht verkneifen. Das neue Surface Laptop soll schneller sein als das aktuelle 13,3 Zoll große MacBook Pro und gleichzeitig länger laufen als das MacBook Air.

Microsoft lässt das Surface Laptop in den USA zu einem Preis von 999 US-Dollar starten - in Deutschland werden 1.149 Euro fällig. Dafür bekommt man einen Core i5, 4 GB an Arbeitsspeicher und eine 128 GB fassende SSD. Genutzt wird dann aber Windows 10 S. Wer auf eine vollwertige Version upgraden will, muss also noch einen Aufpreis einplanen. Vorbestellungen sollen laut Microsoft bereits ab heute Abend möglich sein, die Auslieferungen starten am 15. Juni.

Alles, was man über Laptops wissen muss: Die Notebook-FAQ!

Unsere Notebook FAQ hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Notebooks aktuell die beste Wahl darstellen – egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.


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