> > > > Neue CPUs und Displays: Acer aktualisiert Swift 1 und Swift 3

Neue CPUs und Displays: Acer aktualisiert Swift 1 und Swift 3

Veröffentlicht am: von

Frischzellenkur nach gerade einmal neun Monaten: In New York hat Acer die Überarbeitung der Einsteiger-Notebooks Swift 1 und Swift 3 angekündigt. Das soll die Geräte noch attraktiver machen, dennoch könnte die eine oder andere Konfiguration am Ende aber günstiger als der bisherige Vergleichskandidat ausfallen. So ganz lässt Acer sich aber noch nicht in die Karte schauen.

Denn vorerst hat man nur verraten, wie der grobe Ausstattungsrahmen aussehen soll.

Das Acer Swift 1 wird kleiner und schärfer

Auffallend ist zunächst, dass das Swift 1 kleiner geworden ist – zumindest in puncto Display. Denn stattete Acer die erste Generation noch mit einem 14 Zoll großen Panel aus, vertraut man nun auf 13,3 Zoll. Auf die Maße des Aluminiumgehäuses hat das allerdings keine nennenswerten Auswirkungen, sieht man einmal von der Bauhöhe ab. Denn die sinkt von bislang 17,9 auf 14,95 mm; das Gewicht von 1,6 auf 1,3 kg. Gleichzeitig klettert die Auflösung von 1.366 x 768 auf 1.920 x 1.080 Pixel.

In fast allen anderen Punkten bleibt Acer vage. Auf Core-i-Prozessoren muss erneut verzichtet werden, geplant ist lediglich der Einsatz von Intel-CPUs der Familien Pentium und Celeron. Ob die zur Kaby-Lake-Generation gehören, wurde nicht verraten. Der Arbeitsspeicher umfasst erneut lediglich 4 GB, beim internen Speicher sind Kapazitäten von 64, 128 und 256 GB geplant. Das kleinste Laufwerk basiert auf eMMC, in den beiden anderen Fällen handelt es sich um SSDs.

Auch dank des Verzichts auf eine dedizierte GPU kann das Swift 1 passiv gekühlt werden. Zur weiteren Ausstattung gehören ac-WLAN mit MIMO-Antennen-Design (2x2), ein Fingerabdrucksensor sowie eine beleuchtete Tastatur. Die Laufzeiten im Akkubetrieb gibt Acer mit bis zu zehn Stunden an, dank TrueHarmony-Technik sollen die Lautsprecher einen qualitativ guten Klang bieten.

Angeboten wird das Swift 1 in den Farben Silber, Gold und Pink, der Verkaufsstart soll bereits im Juni erfolgen. Für die Einstiegskonfiguration sollen 449 Euro und damit 100 Euro mehr als beim Vorgänger verlangt werden.

Mehr Speicher und Kaby Lake für das Swift 3

Etwas mehr spendiert Acer auch dem Swift 3. Hier haben Käufer künftig die Wahl zwischen 14 und 15,6 Zoll großen Full-HD-Displays, bislang war man auf das kleinere Format beschränkt. Das Aluminiumgehäuse legt in der Dicke gut einen Millimeter zu und bringt es nun auf 16,95 mm, das Gewicht klettert auf 1,8 kg.

Die bislang verbauten Core-i-Prozessoren der Skylake-Familie weichen den neueren Kaby-Lake-Modellen, wahlweise sorgt eine NVIDIA-GPU für zusätzliche Leistung. Welches Modell dabei konkret verbaut wird, verrät Acer noch nicht. Der Arbeitsspeicher umfasst maximal 8 GB. Beim Massenspeicher verlässt man sich auf PCIe-SSDs mit maximal 512 GB (14 Zoll) respektive PCIe-SSDs mit bis zu 512 GB in Kombination mit einer 1 TB großen HDD (15,6 Zoll).

Mit dabei sind ac-WLAN mit MIMO-Antennen-Design (2x2), eine beleuchtete Tastatur und ein Akku für Laufzeiten von bis zu zehn Stunden. Hervorgehoben wird außerdem eine USB-Typ-C-Buchse (USB 3.1 Gen 1).

Für das Grundmodell, das ebenfalls ab Juni erhältlich sein soll, wird Acer 699 Euro verlangen.

Nicht überarbeitet werden das Swift 5 und Swift 7. Letzteres konnte im Test in weiten Teilen überzeugen und verfügt bereits von Anfang an über aktuelle Technik.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (0)

Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Acer LiquidLoop: Still und dennoch leistungsstark

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ACER

Advertorial / Anzeige: Für viele gilt es als unüberbrückbarer Gegensatz: Ein leistungsstarkes Notebook, das passiv und damit geräuschlos gekühlt wird. Denn oftmals muss entweder auf Performance verzichtet oder ein Lärm verursachender Lüfter in Kauf genommen werden. Vor allem... [mehr]

Benchmarks zum Ryzen 7 2700U im Acer Swift 3

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ACER_SWIFT_3_RYZEN

2017 war rückblickend betrachtet sicherlich das interessanteste CPU-Jahr seit langem. Durch das Comeback von AMD mit seinen Ryzen- und ThreadRipper-CPUs hat sich auch Intel genötigt gesehen, mehr als nur die übliche Modellpflege zu betreiben. Wenn alles gut läuft, könnte es 2018 im... [mehr]

Gigabyte SabrePro 15W im Test: Mehr als nur ein Gaming-Notebook

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/GIGABYTE-SABREPRO15/GIGABYTE_SABREPRO15

Ein reines Gaming-Notebook ist das Gigabyte SabrePro 15W eigentlich nicht. Dank flotter Kaby-Lake-CPU und Pascal-Grafik bietet der 15-Zöller mehr als genug Leistung, um die aktuellen Grafikkracher problemlos auf den Bildschirm zu bringen – ob Tastatur und Touchpad auch den Ansprüchen eines... [mehr]

PowerColor Gaming Station im Test: Mehr Grafikleistung fürs Ultrabook

Logo von IMAGES/STORIES/2017/POWERCOLOR_GAMING_STATION

Seitdem Thunderbolt 3 auf dem Vormarsch ist und in immer mehr Geräten zum Einsatz kommt, entdecken auch bekannte Grafikkarten-Hersteller die Schnittstelle für sich und kündigen externe Grafikbeschleuniger für weniger leistungsfähige Notebooks und Ultrabooks an. Mit der PowerColor Gaming... [mehr]

MSI GS73VR 7RG Stealth Pro: Ein schlankes Gaming-Notebook mit Max-Q im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MSI_GS73VR_7RG

Nach dem Gigabyte Aero 15X, dem HP Omen 15 und natürlich dem ASUS ROG Zephyrus GX501 begrüßen wir in unseren Redaktionshallen nun ein weiteres Gaming-Notebook mit NVIDIAs sparsamer Max-Q-Grafik. Für unseren heutigen Test haben wir uns das MSI GS73VR 7RG-003 Stealth Pro 4K mit NVIDIA... [mehr]

Microsoft Surface Book 2 im Test: Viel versprochen, nicht alles gehalten

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICROSOFT_SURFACE_BOOK_2

Tolles Display, sehr gute Laufzeiten - aber auch so manche Schwäche: Im März 2016 konnte das Surface Book der ersten Generation eine teils überzeugende, in Summe aber bei weitem nicht fehlerfrei Vorstellung abliefern. Inzwischen hat Microsoft die zweite Generation in den Handel... [mehr]