> > > > Acer Switch Alpha 12 im Hands-on

Acer Switch Alpha 12 im Hands-on

Veröffentlicht am: von

acer switch alpha teaserEines der Highlights der diesjährigen Global Pressconference von Acer war in jedem Fall das Acer Switch Alpha 12, das in einem ersten Hands-on einen rundum überzeugenden Eindruck hinterließ.

In einem kompakten und gut verarbeiteten Gehäuse gelingt es Acer einen Core i-Prozessor der aktuellen Skylake-Generation unterzubringen, ohne dass sich auch nur ein Lüfter im Case befindet. Üblich sind in solch kleinen Gehäusen eigentlich die deutlich leistungsschwächeren Core-M-CPUs, Acer will bei seinem neuen 12-Zöller hingegen U-Prozessoren bis zum Core i7 ins Programm aufnehmen. Der Trick liegt im Kühlsystem, denn Acer verbaut eine Flüssigkeitskühlung, genannt LiquidLoop. Die Abwärme der CPU wird von einer Heatpipe abgeleitet und anschließend in das Flüssigkeitssystem überführt. Erwärmt sich dort die Flüssigkeit, geht diese in einen Gas-Zustand über und kondensiert bei Abkühlung wieder. Der Kühlkreislauf kann so durch die natürliche Konvektion am Laufen gehalten werden. Als eigentliche Kühloberfläche dient das Gehäuse des Switch Alpha 12. Natürlich ist gerade dieses Feature im Rahmen eines Presseevents nur schwer zu beurteilen. Bei normaler Nutzung, beispielsweise der Medienwiedergabe, erwärmt sich das Gehäuse allerdings kaum. Nach mehreren Cinebench-Durchläufen erwärmte sich das Vorserienmodell mit einem Intel Core i5-6200U auf maximal 58 °C (siehe Galerie). Dann konnte beim Gehäuse ziemlich präzise die Position der CPU ertastet werden, unangenehm warm wurde das Gehäuse aber nicht. 

Aber auch fernab der Kühlung hinterließ das Switch Alpha 12 einen guten Eindruck. Das Gehäuse ist gut verarbeitet, die Schnittstellen gut positioniert. Der Haltbügel, über den der Anstellwinkel des Displays bis zu 165° frei justiert werden kann, verleiht dem Switch Alpha 12 einen sicheren Stand. Um auch auf glatten Oberflächen nicht zu verrutschen, setzt Acer auf der Querseite auf eine Gummiummantelung, die nicht so recht zum ansonsten hochwertigen Auftreten passen möchte. Das Keyboard, das im Übrigen zum Lieferumfang gehört, besitzt ordentlich dimensionierte und gut beschriftete Tasten. Das Tippgefühl ist angenehm, auch wenn es bei einer schräg gestellten Tastatur zu einem leichten Flexing kommt. Durch die in sich aber steife Konstruktion leidet das Tippgefühl bei einem normalen Druck nicht übermäßig. Ob in Deutschland die Version mit oder ohne Hintergrundbeleuchtung angeboten wird, konnte man uns aber noch nicht mitteilen.

Abgerundet wird der gute erste Auftritt vom verbauten IPS-Panel. Mit 2.160 x 1.440 Bildpunkten ist es ausreichend hoch aufgelöst, um eine gute Bildschärfe und gleichzeitig viel Platz auf dem Desktop zu bieten. Die maximale Helligkeit war ausreichend, um auch in der gut beleuchteten Event-Location stets eine gute Ablesbarkeit zu garantieren. IPS-typisch fallen die Blickwinkel großzügig aus.

Das erste Zusammentreffen mit dem Acer Switch Alpha 12 verlief in jedem Fall positiv, gerade der wichtigste Aspekt, das neue Kühlsystem ließ sich aber noch schwer beurteilen. Ebenso darf man gespannt sein, welche Preise Acer für die größeren Konfigurationen aufrufen wird.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 04.09.2015

Matrose
Beiträge: 23
Wo genau soll denn dann der Unterschied der "Liquid-Kühlung" zu der klassischen Heatpipe sein? Die funktioniert doch auch mit Verdampfung und Kondensation einer Flüssigkeit innerhalb der Heatpipe: https://en.wikipedia.org/wiki/Heat_pipe
Wird dann die Wärme von der einen Heatpipe auf die andere übertragen oder wie hat man sich das vorzustellen?
#2
customavatars/avatar127992_1.gif
Registriert seit: 26.01.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1431
"Abgerundet wird der gute erste Auftritt vom verbauten IPS-Panel. Mit 2.160 x 1.440 Bildpunkten ist es ausreichend hoch aufgelöst, um eine gute Bildschärfe und gleichzeitig viel Platz auf dem Desktop zu bieten."

Was hat die Auflösung mit dem Platz auf dem Display zu tun? Skaliert wird ja eh bei dieser Auflösung. Als ausreichen hoch aufgelöst würde ich 216 dpi auch nicht bezeichnen.
#3
Registriert seit: 03.01.2010
Potsdam
Hauptgefreiter
Beiträge: 187
Da steht ja auch "Platz auf dem Desktop" und nicht "Display".
Die Diagonale hat erst mal nix mit der Anzahl der Bildpunkte zu tun.
Aber eine Antwort auf die Frage von Balle würde mich auch sehr interessieren.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Huawei MateBook X im Test: Raumfahrt-Technik ist keine Patentlösung

Logo von IMAGES/STORIES/2017/HUAWEI_MATEBOOK_X

Vor einem Jahr wagte Huawei mit dem MateBook den ersten Ausflug in die Welt der 2-in-1-Devices. Nun folgt mit dem MateBook X das erste reinrassige Notebook. Den Erfolg sollen gleich mehrere Besonderheiten garantieren, darunter der Einsatz einer Weltraum-Technik sowie ein Detail, auf das bislang... [mehr]

Gaming-Notebooks im Schlankheits-Wahn: Das ASUS ROG Zephyrus GX501 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/ASUS-ROG-ZEPHYRUS/ASUS_ROG_ZEPHYRUS_GX501-TEASER

Die Zeit der protzig, dicken und optisch aggressiven Gaming-Notebooks ist endgültig vorbei. Mit NVIDIAs effizienten Max-Q-Grafikkarten werden entsprechende Geräte noch dünner, leichter und vor allem leiser, brauchen sich bei der Leistung aber trotzdem nicht vor den älteren Modellen zu... [mehr]

MSI GS63 7RE-011 Stealth Pro: Schlankes Gaming-Notebook der Mittelklasse im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/MSI_GS63_7RE-011_STEALTH_PRO/MSI_GS63_STEALTH_PRO_7RE_011-TEASER

Schlanke Gaming-Notebooks, die auch mal als leistungsfähiges Arbeitsgerät mit ausreichender Akku-Laufzeit durchgehen können, sind spätestens seit Kaby-Lake und vor allem der Pascal-Architektur keine Seltenheit mehr. Eines davon ist das MSI GS63 7RE-011 Stealth Pro, welches wir nun mit Intel... [mehr]

Lenovo Legion Y520: Preisgünstiges Erstlingswerk der Gaming-Klasse im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/LENOVO-LEGION-Y520/LENOVO_LEGION_Y520-TEASER

Ob HP, Acer, ASUS oder Dell: Sie alle haben vor einiger Zeit ihre eigenen Gaming-Brands ins Leben gerufen. Zu Beginn des Jahres tat dies im Rahmen der CES 2017 in Las Vegas auch Lenovo, als eines der letzten verbleibenden Schwergewichte der Branche. Unter dem Legion-Label verkauft man seit... [mehr]

Acer Aspire VX15: Das günstigere Aspire-Gaming-Gerät im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/ACER_ASPIRE_VX15/ACER_ASPIRE_VX15-TEASER

Noch ein paar Tage müssen wir auf das Acer Predator Triton 700 mit sparsamem Max-Q-Design warten, aber Acer hat uns zur Überbrückung der Wartezeit mit einem weiteren Testmuster der Gaming-Klasse versorgt. Während das Acer Predator 17 und das Acer Predator 15 neben dem Acer Predator 21 X... [mehr]

Gigabyte P57X v7: Ein durchaus portables Gaming-Notebook der Oberklasse im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/GIGABYTE-P57X-V7/GIGABYTE_P57X_V7

Auch richtige Gaming-Notebooks mit großem 17,3-Zoll-Display können halbwegs portabel sein, wie Gigabyte mit seinem P57X v7 eindrucksvoll zu beweisen versucht. Trotzdem gibt es im Inneren mit einem Intel Core i7-7700HQ, einer NVIDIA GeForce GTX 1070 mit 8 GB GDDR5-Videospeicher und natürlich... [mehr]