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Neues 12-Zoll-MacBook lässt sich sehr schlecht reparieren

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apple logoNach der Vorstellung des neusten MacBook mit 12 Zoll von Apple ist dieses in Deutschland fast nicht zu bekommen, wohingegen es in den USA und im asiatischen Raum bereits verkauft wird. Die Kollegen von iFixit haben sich nun das aktuelle MacBook geschnappt und das Innere genauer durchleuchtet. Demnach kann das mobile Gerät aufgrund der kompakten Abmessungen bei einem Defekt fast nicht mehr repariert werden. Apple verlötet nicht nur den Prozessor fest auf das geschrumpfte Mainboard, sondern auch der RAM-Baustein sowie die SSD. Die SSD stammt dabei von Toshiba, wohingegen der Arbeitsspeicher von Micron geliefert wird. Aufgrund der aufgelöteten Bauteile fällt eine Aufrüstung der SSD und des Arbeitsspeichers komplett weg.

Ebenfalls lässt sich das Displayglas nicht mehr separat austauschen, da dieses fest mit dem Display verbunden ist. Somit muss bei einem Bruch des Glases auch das komplette Retina-Display getauscht werden. Dies hat natürlich höhere Kosten zur Folge. Der Akku kann ebenfalls nicht ohne größeren Aufwand getauscht werden, da er fest mit dem Gehäuse verklebt wurde. iFixit lobt lediglich die Ausnutzung des Gehäuses, denn durch die neuen geschichteten Akkus sei es Apple gelungen, den kompletten Platz mit der Stromversorgung zu füllen.

macbook 12 zoll ifixit

Das neue 12-Zoll-MacBook erhält von den Reperaturprofis für seine Reparierbarkeit lediglich einen von zehn Punkten, da dieses nur mit viel Aufwand repariert werden kann. Zudem müssen bei einem Defekt meist mehrere Bauteile ausgetauscht werden, die eventuell gar nicht kaputt sind.

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Kommentare (19)

#10
Registriert seit: 02.02.2015

Matrose
Beiträge: 6
Wie soll es denn auch anders funktionieren? Ich denke, aber trotzdem, dass es sich nicht durchsetzen wird.
#11
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11171
Schön.. jetzt sind die Surface Pros nicht mehr so allein auf dem Tron der am schlechtesten zu reparierenden Geräte...
#12
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Registriert seit: 23.08.2008
Bitz
Anime und Hardware Otaku
Beiträge: 12122
Zitat DragonTear;23392329
Schön.. jetzt sind die Surface Pros nicht mehr so allein auf dem Tron der am schlechtesten zu reparierenden Geräte...


Der 12" Mac ist aber ein Sub- / Ultra-Notebook und kein Tablet. Also nachwie vor keine Alternative zum Surface.
Und bei ca. 1400€ nichtmal einen Cardreader :) Displayport oder HDMI? Fehlanzeige. Digitizer Stylus Pen, YES :D
#13
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Registriert seit: 25.11.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1675
Zitat smalM;23390913
Das neue MacBook läßt sich total einfach reparieren: Ich bringe es in den Apple-Laden und sage, "Macht was". Fertig!
Selberschrauber sind schlicht nicht die Zielgruppe dieses Geräts.


Innerhalb der Garantie ist das auch sicher kein Problem, aber danach?
#14
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Tangermünde
BadBoy
Beiträge: 16284
Zitat TlMBUK2;23393409
Innerhalb der Garantie ist das auch sicher kein Problem, aber danach?


Tja, danach soll es offenbar entsorgt werden, wenn es nach den Herstellern geht und ich prangere da bestimmt nicht nur Apple an. Allgemein ist innerhalb der letzten Jahre ein Rückgang der Reparierbarkeit von Notebooks zu bemerken, das geht schon beim oftmals nicht mehr von außen zugänglichen Akku los. Und der Tausch beim Hersteller dürfte dann preislich so angelegt sein, dass es sich kaum noch lohnt und aber hey, es gibt ja da schon wieder neue Geräte... -.- .

Ich mache diesen mist jedenfalls nicht mit und kaufe nur Notebooks, die man auch vernünftig warten kann.
#15
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11171
Das hat aber auch technische Gründe...
Die Menschen verlangen eben nach immer leichteren und kompakteren Geräten. Dann geht das einfach zu Lasten der Reparierbarkeit.
Wenn einem das Risiko nach 2 Jahren wirklich zu groß ist, kann man das Gerät ja einfach verkaufen. Wenn man es pfelglich behandelt hat, bekommt man oft ein Drittel, wenn nicht die Hälfte des Kaufpreises.
#16
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Registriert seit: 06.02.2012
München/Schwabing
Kapitänleutnant
Beiträge: 1606
Find ich ehrlich gesagt weder erstaunlich noch schlimm, jeder der weiter als von der Tapete bis zur Wand denken kann weiß das ab ner gewissen Größe Modularität keine Option mehr ist.
Und wie DragonTear schon gesagt hat, so n MacBook hat eh nen recht geringen Wertverlust im vergleich zu anderen Laptops, wer nicht auf teure Reperaturen steht verkauft das Teil einfach nach 2 Jahren
#17
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Registriert seit: 25.11.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1675
Zitat DragonTear;23403465
Das hat aber auch technische Gründe...
Die Menschen verlangen eben nach immer leichteren und kompakteren Geräten. Dann geht das einfach zu Lasten der Reparierbarkeit.
Wenn einem das Risiko nach 2 Jahren wirklich zu groß ist, kann man das Gerät ja einfach verkaufen. Wenn man es pfelglich behandelt hat, bekommt man oft ein Drittel, wenn nicht die Hälfte des Kaufpreises.


So ist es! Allerdings haben 99% der Apple-Kunden eh keinen Plan von diesem Thema und es interessiert die auch nicht. Wird eben ein neues Gerät gekauft. Dumm ist das bei Geräten aus 2. Hand außerhalb der Garantie.
#18
Registriert seit: 05.07.2006
Surfers Paradise, Queensland, Australia | Wien
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1301
99% der Käufer ist das vollkommen egal wie es mit der Reparierbarkeit und Aufrüstbarkeit aussieht. Siehe meine Cousine bspw. kauft jährlich ein neues Notebook. Warum? Weil das alte kaputt ist, meistens auch noch selbst verschuldet.

Neu ist das auch nicht, die Akkus sind doch bei den Macbooks seit langem fest verbaut.

Bei den Retina Macbooks bspw. ist der Ram fest verlötet, die SSD hat einen Sonderform Anschluss, der Akku nicht mal eben selbst wechselbar usw. Das hat mich vom Kauf abgehalten - trotzdem verkauft sich das Retina wie geschnitten Brot.
#19
Registriert seit: 10.12.2009
Schweiz
Kapitän zur See
Beiträge: 3947
Spielt bei Apple ja auch keine Rolle. Nach 1-2 Jahren verkauft man das "alte" an einen Idioten bei Ebay/Foren und kauft sich ein neues Gerät.
Ist wirklich immer spannend, wie viel die Leute für alte Geräte ohne Garantie zahlen.

Wer seine Geräte immer bis EOL behält, zahlt ordentlich drauf.
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