> > > > HP Omen mit GeForce GTX 860M und flachem Alu-Gehäuse

HP Omen mit GeForce GTX 860M und flachem Alu-Gehäuse

Veröffentlicht am: von

hp neuHP hat mit dem Omen, sein erstes reinrassiges Gaming-Notebook angekündigt, das der etablierten Konkurrenz das Leben schwer machen soll. Dabei geht HP mit der Zeit und hat größten Wert darauf gelegt, ein möglichst flaches Gehäuse zu entwerfen. Die Zeit der voluminösen Gaming-Boliden geht dank immer effizienterer Hardware eindeutig dem Ende entgegen – das hat vor einigen Tagen beispielsweise auch Schenker mit seinem neuen P505 gezeigt, das wir bereits einem Test unterziehen konnten.

HP setzt beim Omen, das mit einem 15-Zoll-Bildschirm ausgestattet wird, auf ein nur 19,9 mm hohes Gehäuse aus schwarz eloxiertem Aluminium. Damit konkurriert man problemlos mit Ultrabooks und auch das Gewicht von 2,1 kg spricht dafür, dass das Omen problemlos unterwegs genutzt werden kann. HP möchte dank eines durchdachten Kühlkonzepts aber gleichzeitig die Temperaturen des Notebooks im Griff haben, sodass es auch problemlos möglich ist, einen Core i7-4710HQ-Porzessor ohne Throtteling zu betreiben. Was das Ganze allerdings für die Lautstärke bedeutet, wurde bislang nicht kommuniziert.

Fest steht aber, dass auf die aktuell größten GPUs verzichtet werden muss, denn das Omen kommt mit einer GeForce GTX 860M daher – die GTX 970M bzw. 980M während dann vermutlich doch etwas zu viel für das Kühlsystem gewesen. Bei der weiteren Hardware setzt HP auf SSD-Laufwerke mit 256 oder 512 GB, ein optisches Laufwerk sowie ein IPS-Touchdisplay mit der FullHD-Auflösung. Der Monitor besitzt eine berührungssensitive Oberfläche und kommt entsprechend mit einem Glare-Finish daher. Anschlusstechnisch wird das aktuell übliche Portfolio geboten.

Das HP Omen soll ab Dezember bei uns verfügbar sein. Die Preise starten (je nach Konfiguration) bei ca. 1.600 Euro, was mit Blick auf die GPU nicht gerade wenig ist. Wie gut sich das Omen verkauft, werden wir hoffentlich bald in einem ersten Test klären können.

 

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 20.02.2014

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 491
Mensch, HP kann ja richtig schöne Notebooks bauen.
Und es hat die Anschlüsse hinten. Der erste der das so macht.
Gefällt mir super gut. Ist nur leider viel zu teuer.
#2
customavatars/avatar40387_1.gif
Registriert seit: 19.05.2006
3. Planet
Kapitän zur See
Beiträge: 3715
Lenovo hatte auch schon Anschlüsse hinten.

Das HP ist zwar dünn, aber hässlich.
#3
Registriert seit: 20.02.2014

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 491
Mit "erster bei Anschlüssen hinten" meine ich diesen Bereich.
Das MSI GS60/70 z.B. ist ja quasi der gleiche Formfaktor (flach, leicht, trotzdem potent), hat aber die Anschlüsse an der Seite.

Das Design gefällt mir aber deutlich besser als die MSI Variante, obwohl ich das GS70 schon besaß.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Acer Swift 3 im Test: Intel-Alternative mit AMD Ryzen 5 2500U

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ACER_SWIFT_3_RYZEN_TEASER_2

Mit etwas Abstand zum  vielbeachteten Neustart im Desktop-Segment bläst AMD auch bei Notebooks zum Angriff auf Intel. Gelingen soll das mit den APUs der Raven-Ridge-Familie, von denen es zunächst gut eine handvoll Modelle geben soll. Die Hoffnung: Mit der Mischung aus starker Zen-CPU und... [mehr]

Aorus GTX 1080 Gaming Box im Vergleichstest

Logo von IMAGES/STORIES/2017/GIGABYTE_AORUS_GTX1080_GAMINGBOX

Nachdem wir bereits im September die Aorus GTX 1070 Gaming Box ausführlich auf den Prüfstand gestellt hatten, schieben wir nun einen Test des größeren Schwestermodells nach. Die Grafikbox, welche per Thunderbolt 3 mit dem Notebook oder Mini-PC verbunden wird, gibt es inzwischen nämlich... [mehr]

PowerColor Gaming Station im Test: Mehr Grafikleistung fürs Ultrabook

Logo von IMAGES/STORIES/2017/POWERCOLOR_GAMING_STATION

Seitdem Thunderbolt 3 auf dem Vormarsch ist und in immer mehr Geräten zum Einsatz kommt, entdecken auch bekannte Grafikkarten-Hersteller die Schnittstelle für sich und kündigen externe Grafikbeschleuniger für weniger leistungsfähige Notebooks und Ultrabooks an. Mit der PowerColor Gaming... [mehr]

Microsoft Surface Book 2 im Test: Viel versprochen, nicht alles gehalten

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICROSOFT_SURFACE_BOOK_2

Tolles Display, sehr gute Laufzeiten - aber auch so manche Schwäche: Im März 2016 konnte das Surface Book der ersten Generation eine teils überzeugende, in Summe aber bei weitem nicht fehlerfrei Vorstellung abliefern. Inzwischen hat Microsoft die zweite Generation in den Handel... [mehr]

MSI GS73VR 7RG Stealth Pro: Ein schlankes Gaming-Notebook mit Max-Q im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MSI_GS73VR_7RG

Nach dem Gigabyte Aero 15X, dem HP Omen 15 und natürlich dem ASUS ROG Zephyrus GX501 begrüßen wir in unseren Redaktionshallen nun ein weiteres Gaming-Notebook mit NVIDIAs sparsamer Max-Q-Grafik. Für unseren heutigen Test haben wir uns das MSI GS73VR 7RG-003 Stealth Pro 4K mit NVIDIA... [mehr]

Kommentar: Fantasiepreise für Speicher, Geiz beim Netzteil

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICROSOFT_SURFACE_BOOK_2_15_ZOLL

Die Vorwürfe sind nicht neu, waren zuletzt aber nur noch selten zu hören: Premium-Hersteller und Hersteller, die sich für solche halten, verlangen für Speicher-Upgrades viel Geld und nehmen dem Kunden gleichzeitig die Möglichkeit, selbst aufzurüsten. Gleichzeitig wird um jeden Cent... [mehr]