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Lenovo stellt Thinkpad T431s mit neuem Design vor

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lenovoLenovo aktualisiert das Thinkpad und hat genauer gesagt das Thinkpad T431s vorgestellt - erste Infos zum Neuling kursierten allerdings schon eine Weile im World Wide Web. Was auf den ersten Blick nicht sonderlich spektakulär klingt, erweist sich beim genaueren Hinsehen aber sehr wohl kleine Revolution. Anders als in den letzten Jahren hat sich Lenovo nämlich dazu entschlossen, nicht nur die Hardware auf den aktuellsten Stand zu bringen, sondern auch das Gehäuse näher an die aktuellen Design-Standards heranzurücken. Mit Blick darauf, dass die Thinkpad-Serie eine der großen Konstanten in der IT-Welt ist und sich seit ihrer Einführung in den 1980er Jahren nur marginal verändert hat, kann dies durchaus als kleine Revolution angesehen werden.

Aber was hat sich beim Thinkpad T431s eigentlich verändert? Da wäre zum Beispiel die Farbe. Die ist nun nicht mehr tiefschwarz, sondern Grafitschwarz, was auf den Bildern etwas gräulicher wirkt. Auch geändert hat sich die Tastatur, die nun in einem Chiclet-Layout ausgeführt wird. Eine Änderung gab es darüber hinaus beim Touchpad. Die Maustasten, die früher über und unter dem Pad saßen, gibt es nicht mehr, denn das Pad lässt sich nun, wie es aktuell zum guten Ton gehört im gesamten Klicken. Damit nicht genug der Änderungen, denn auch die klassischen Haken zum arretieren des geschlossenen Deckels gibt es nicht mehr.

Lenovo Thinkpad T431s im neuen Design

Da stellt sich nun aber viel mehr die Frage, was beim Gehäuse denn alles beim Alten geblieben ist – glaubt man Lenovo ist das doch einiges. Auch wenn sich die Farbe geändert hat, als Oberfläche kommt noch immer das bekannte SoftTouch-Finish zum Einsatz. Die Tastatur hat sich laut Lenovo zwar optisch gewandelt, unter der Haube soll sich aber noch immer die bekannte Technik befinden, sodass sich das Tippgefühl nicht allzu deutlich verändert. Geblieben ist natürlich auch der rote Trackpoint, der für viele Nutzer noch immer die bessere Alternative zum Touchpad darstellt.

Nun aber noch ein paar Worte zum Ultrabook Thinkpad T431s, bei dem es sich um einen 14-Zöller mit einer Auflösung von 1600x900 Bildpunkten handelt. Das Display besitzt eine matte Oberfläche und ist entsprechend nicht mit Touchfähigkeiten versehen. Hardwareseitig kommt natürlich die aktuelle Ivy-Bridge-Plattform mit ihren Low-Voltage-Prozessoren zum Einsatz. Beim Massenspeicher hat der Nutzer die Wahl, es gibt entweder Hybrid-Lösungen aus einer HDD mit Flash-Cache oder SSDs. Anschlussseitig macht sich die Business-Orientierung bemerkbar, denn es gibt sowohl einen RJ45-Port als auch einen VGA-Ausgang direkt auf dem Gerät.

Die Änderungen sollen nur kosmetischer Natur sein

Das Lenovo Thinkpad T431s kommt in den USA ab einem Preis von 949 US-Dollar auf den Markt. Es ist also davon auszugehen, dass die 1000-Euro-Marke in Deutschland spätestens bei einer moderaten Ausstattung gesprengt wird.

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Kommentare (12)

#3
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So eins mit nem Richland und ner SSD bitte!
#4
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Kapitän zur See
Beiträge: 3534
Ich halte von den Dingern nix.
Wir hatten die ganze Zeit Lappys von HP.
Sin dann zu lenovo und seit dem klappt es nicht mal mehr die Icons auf dem Desktop an den gleichen Positionen zu behalten wenn man vom 2. Bildschirm auf nen Beamer hin-und-her-wechselt.

Laut Support geht sowas nicht.
Bei HP ging es...

Außerdem bin ich mit den Bildschirmen nicht so glücklich, weis auch nicht warum.
Wenigstens ist die Leistung besser als bei den HP T4XXX ;)
#5
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Beiträge: 10774
Bzzz

DU kannst immernoch die übrigen Modelle bei Lenovo kaufen.
Das ist jetzt nur ein Modell der T4xx-Serie. Es gibt noch andere Serien.

Die Chicle-tTastatur ist übrigens nicht neu - die ist schon bei der letzten THinkpad-Generation standard.
Gut - kann man sehen wie man will. Ich war skeptisch aber finds zum Tippen nicht schlechter als das vorherige Design.

Die Wegrationalisierung der Trackpoint-Tasten finde ich aber hart. Ich gucke nicht immer wo ich klicke, sondern orientiere mich bei der Bedienung klar nach dem Gefühl. Bei meinem x230 ist das Touchpad so überflüssig wie ein Kropf (deshalb hab ichs im Bios deaktiviert).
Das Problem: BEdient man den Trackpoint, wird der Mauszeiger vom Touchpad gleichzeitig beeinflusst. Bei mir springt das Ding dann wild hin und her - Bedienung fast unmöglich.
Wenn man das Touchpad deaktiviert werden aber auch die Tasten des Touchpads deaktiviert.
Somit wäre beim T431 die Bedienung nicht mehr möglich, weil man zwar den Mauszeiger über den Trackpoint bewegen kann (und damit auch klicken, das ist aber ätzend) aber keine "Maustasten" mehr hat.

Wenn ich von Trackpoint + Tasten dann zum Tippen übergehe brauche ich auch nicht hingucken sondern treffe alle Tasten blind.
#6
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Beiträge: 20161
Üblicherweise waren die Thinkpads der T Serie ja Magnesium Wabenchassis mit Plastikhülle und irgendwie dazwischen die Elektronik.
Ich bin gespannt wie das innenleben aussieht - ob der Aufbau im Grund bleibt oder ob man das auch dem Preisdruck geopfert hat (und das T Thinkpad eigentlich dann ein L Thinkpad ist).
Und ich bin gespannt ob die Tastatur das alte durchgehende Blech hat oder ob einen neuen Anlauf mit der Käseblechtastatur gibt (welche anfangs der T400er und 500er Serien zu hunderttausenden wegen mangelnder Stablilität reklamiert und gegen eine alte ausgetauscht wurde)
#7
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Registriert seit: 10.06.2008
Emsland / Bochum
Admiral
Beiträge: 10774
Naja wenn man sich anguckt wo die Preise anfangen, hat das weniger mit Preisdruck zu tun. Da opfert man eher für eine bessere Gewinnspanne.

Um mit den Standard.Notebooks zu konkurrieren müsste man sich preislich nochmal 300-500€ niedriger ansiedeln.

Wenn man das Design nimmt und auch die Designs der Ideapads einbezieht, scheint man sich eher an Apple orientieren zu wollen.
Wobei ich Thinkpads und Macbooks nicht den gleichen Kundenstamm zuordnen würde.
Thinkpads kauft man weil sie alles können - Macbooks nur weil sie aussehen als würden sie alles können.
#8
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Registriert seit: 29.03.2010
Rhein-Main
Moderator
Beiträge: 20161
Für mich schauts eher aus wie ein 1000€ Samsung 530U3.
Und dann noch diese effekthascherei - obwohl Thinkpads seit 20Jahren gleich aussehen - und dann noch das Design eines T-Thinkpads an der Edge-Serie anzugleichen ...

Erst haben die die Marke Thinkpad mit den Edges verramscht - jetzt wird die heilige Kuh - die T Serie geschlachtet.

PS: ich habe selber ein T60 und ein X61t gehabt (beide IBM Bauweise) . Heute habe ich ein Dell Precision und das einzige Gerät was mich aktuell aus dem Thinkpad Lineup reizen würde wäre das X1Carbon - als Konkurent zum Samsung 900x3.
#9
Registriert seit: 01.04.2006

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 481
Ich hab neben meinem T43p und X41t auch noch einige ganz alte Geräte wie z. B. 600X und kenne daher noch die Qualität von früher. Von den neueren Modellen würde ich mir nur eins zulegen, wenn ichs sehr billig bekäme. Stabilität und Verarbeitung sind im Vergleich zu den alten IBMs ein Witz. Bei meinem Vater auf der Arbeit hatten sie bis vor kurzem HP Elitebooks, die sind in meinen Augen heute das, was die Thinkpads früher waren, vor allem im Hinblick auf die Gehäusestabilität und Verarbeitung.
#10
Registriert seit: 25.02.2009

Matrose
Beiträge: 5
Ohne Trackpointtasten unter der Leertaste geht nunmal gar nicht. Wenn man den Trackpoint richtig verstanden hat und ihn richtig bedienen kann, dann musste man bei der Arbeit mit einem Thinkpad die Hände gar nicht mehr von der Tastaur nehmen, denn die beiden Daumen lagen direkt auf den den Tasten. So muss man ja eine Hand von der Tastatur nehmen und unten auf dem Touchpad klicken.... Megafail! Ich hasse es nämlich auf dem Touchpad herumzukratzen oder zu klicken. Deshalb ist bei mir das Touchpad auch im BIOS deaktiviert.

Ebenso der Displaydeckel ohne Verriegelung. Geht nunmal gar nicht, ist aber ne ganze Ecke billiger in der Produktion.

Dann wird das nächste Notebook halt doch ein Elitebook von HP. Da gibt es diese Features immer noch. Nach zwei 600er, einem T20, einem T23, einem T43, einem T60, und aktuell einem T520 und X220 werden dass dann eben meinen letzten "Thinkpads" sein.

Die T/X-Serie war nie ein Standardnotebook, sondern die Top-Businesserie von IBM/Lenovo, und deshalb hat die auch immer drei Mark fuffzig mehr gekostet. Eine S-Klasse kostet nunmal auch mehr als ein Smart... Für diesen Preisbereich gibt es doch schon die L-Serie, die wirklich Plastikschund ist.

Bin da voll bei el-sahef!

Wenn ich mich da an mein 600E und 600X erinnere. Das war noch Qualitätsarbeit. Mit diesen Geräten hätte man jemanden totschlagen können, und da wäre nichts daran kaputt gegangen.

Und bei Grafitschwarz tränen mir auch die Augen. Ist fast so gut wie Carbon.... Das schwarze Material, aus dem man so lustige Dinge wie Formel-1-Chassis und tolle Laptopgehäuse machen kann, heisst Kohlefaserverbundwerkstoff.
#11
Registriert seit: 17.06.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 419
Die wollen wohl ihre Kunden vergraulen?

-> dann also ein Elitebook... oder vielleicht ein Lifebook
#12
Registriert seit: 14.08.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1921
Gut, dass ich noch beim T420 zugeschlagen habe, das kommt den älteren Modellen noch am Nähesten.

Was die alles so wegrationalisieren ist unglaublich und gerade das, was ein ThinkPad ausgemacht hat. Ich glaube kaum, dass Lenovo sich damit einen Gefallen tut, wenn sie dadurch ihre Kundschaft verärgern, immerhin gibt es noch Dell und HP, die weitestgehend ihre Geräte unverändert lassen. Gerade die Displayhaken und die TrackPoint Tasten finde ich unabdingbar. Es sei mal die unnötige Umgewöhnung dahingestellt, aber wie scrollt man bittesehr mit dem Teil oder macht einen Rechtsklick??

Die sind doch bescheuert
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