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Ubiquiti UniFi Switches bekommen Redundanz und werden leiser

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ubiquitiUbiquiti hat eine zweite Generation seiner UniFi-Switches auf den Markt gebracht, die in einigen Details verbessert wurde. Vor allem bei der Lautstärke will Ubiquiti nachgebessert haben, denn mehr und mehr kommt ein solches Equipment auch im Heimanwenderbereich zum Einsatz und hier spielt die Lautstärke eben eine Rolle. Im vergangenen Jahr haben wir den Aufbau eines Heimnetzwerks für Enthusiasten mit Komponenten von Ubiquiti genauer beleuchtet.

Allesamt unterstützen die neuen Switches PoE, wobei hier zwischen IEEE 802.3af/at (PoE+) und 60W IEEE 802.3bt (PoE++) unterschieden werden muss. Die Modelle USW-16-POE Gen 2 und USW-24-POE Gen 2 mit 16 bzw. 24 Ports unterstützen nur PoE+, die Modelle USW-Pro-24-POE Gen 2 und USW-Pro-48-POE Gen 2 mit 24 bzw. 48 Ports zusätzlich noch PoE++. Dementsprechend liegt das Power-Budget, also die Leistung die via PoE an Endgeräte weitergegeben werden kann, bei 60, 120, 450 und 660 W.

Unterschieden wird außerdem beim Uplink, denn die kleineren Modelle der zweiten Generation bieten zweimal 1G SFP Ethernet, die größeren beiden zwei bzw. viermal 1/10G SFP+ Ethernet. Zudem unterstützen die Pro-Modelle die USP-RPS Power Redundancy – also eine Stromversorgung, über die andere Geräte die Versorgung des defekten Switches übernehmen, bis dieser ausgetauscht werden kann. 

Neben den kleineren Verbesserungen bei den Anschlüssen und den PoE-Angebot soll die Lautstärke der größte Punkt bei den neuen UniFi-Switches sein. Die beiden kleineren Switches kommen gänzlich ohne aktive Kühlung aus und sind somit als lautlos anzusehen. Bei den Pro-Modellen hängt die Lautstärke von der PoE-Last ab. Demnach wird zwischen 25 % PoE-Last, 50 % PoE-Last und 100 % PoE-Last unterschieden. Selbst unter Volllast soll die Lautstärke aber nur bei 22,5 dBr liegen. Die erste Generation der Switches erreichte diesen Werte teilweise schon bei Teillast.

Eher ein optisches Hightlight sind die kleinen Displays an den Switches, denn meist verrichten sie ihre Arbeit in geschlossenen Racks und demnach ist ein direkter Blick auf die Hardware eher selten. Die Displays können Systeminformationen, Fehler, Warnungen und verschiedene Statistikdaten anzeigen. Für viele Nutzer wichtiger sind die gewohnt umfangreichen Software- und Administrationsmöglichkeiten über die UniFi-Controller. Auch dies war ein Punkt in unserem damaligen Test.

Die UniFi-Switches sind ab sofort in den USA erhältlich und werden wohl auch in Kürze den Weg über den Teich finden. Der USW-16-POE Gen 2 kostet 299 US-Dollar, der USW-24-POE Gen 2 379 US-Dollar. Für die Profivarianten USW-Pro-24-POE Gen 2 und USW-Pro-48-POE Gen 2 müssen 699 bzw. 1.099 US-Dollar bezahlt werden. Weitere Informationen zu den neuen Switches gibt es auf der Produktseite von Ubiquiti.

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