> > > > CES-Nachlese: Rivet Networks Killer E3000 kommt bis auf 2,5 GBit/s

CES-Nachlese: Rivet Networks Killer E3000 kommt bis auf 2,5 GBit/s

Veröffentlicht am: von

killer e3000 logoAn dieser Stelle ein kleiner Nachtrag zur CES: Während der diesjährigen Messe in Las Vegas hat auch Rivet Networks eine Produktneuvorstellung im Gepäck gehabt. Nachdem im letzten Jahr der Killer Wireless-AC 1550 neu ins Programm aufgenommen wurde, folgt in diesem Jahr ein neuer LAN-Controller. Mit dem Killer E3000 erhöht Rivet Networks den maximalen Netzwerk-Datendurchsatz um 1,5 GBit/s auf ganze 2,5 GBit/s.

Auch wenn einige hochpreisige High-End-Mainboards bereits einen 5-GBit/s- oder gar 10-GBit/s-Netzwerkcontroller bereitstellen, unternimmt Rivet Networks neben Realtek zunächst einmal kleinere Schritte und bieten Controller mit maximal 2,5 GBit/s Datendurchsatz an. Dies resultiert immerhin in einem Brutto-Durchsatz von 312,5 MB/s anstatt 125 MB/s.

Rivet Networks gibt zudem an, dass der Anwender nicht zwingend auf Cat6(a)-Netzwerkkabel oder höher zurückgreifen muss, sondern dass gewöhnliche Cat5e-Kabel ausreichen, um die Datenrate bis 2,5 GBit/s zu erreichen. Der neue Killer E3000 wird auf kommenden Mainboards, Fertig-PCs und in Gaming-Notebooks zum Einsatz kommen. Zu den Notebook-Partnern gehören beispielsweise Dell (Alienware) und Acer (Predator). Als gesichert gilt, dass MSI auf künftigen Gaming-Mainboards den Killer E3000 verbauen wird, zumindest in der MSI-Enthusiast-Gaming-Serie (MEG).

Ebenfalls neu: Das Killer Control Center 2.0

Rivet Networks hat jedoch im gleichen Atemzug das Killer Control Center überarbeitet und hat nun Version 2.0 veröffentlicht. Dort wurden weiterhin Features, wie Advanced Stream Detect und auch die neue Game-Fast-Technology implementiert. Letzteres Feature soll dafür sorgen, dass die CPU um bis zu 10 % und der Arbeitsspeicher um bis zu 20 % weniger belastet werden.

Neben der manuellen Priorisierung der Netzwerkanwendungen kann der Anwender auch der Software das Ruder überlassen und automatisiert die "optimalen" Einstellungen aussuchen lassen. So soll der Netzwerk-Traffic in Echtzeit visualisiert werden, was auch für vergangenen Netzwerk-Traffic gilt. Zudem lässt sich sämtlicher Datenverkehr von unbekannten Quellen generell blockieren, sodass die Software also auch Firewall-ähnliche Aufgaben erfüllen kann. So zumindest in der Theorie.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 5

Tags

Kommentare (20)

#11
customavatars/avatar132552_1.gif
Registriert seit: 03.04.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1923
Zitat Gamerkind;26757922
2,5Gb/s auf allen Mainboards würde schon reichen.

Aber in 5 Jahren werden wohl noch immer die meisten Bretter nur mit 1Gb/s ausgestattet sein:\


Stimmt wohl. Und dann noch bezahlbare Router und NAS. Naja, ich habe 10 Gb Kabel überall im Putz und warte. Mehr kann ich nicht machen.
#12
Registriert seit: 22.09.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1570
Die WLAN Router / Access Points die den Chipsatz ausreizen kosten 400 Euro aufwärts....
Sprich PC + Router dann 1.6-2k Euro.
Kann man machen, bringt dann aber absolut null, besonders da killer ja immer gamer im Fokus hat. Mein msi Board kann auch Pakete priorisieren. Unsere Internetleitungen werden die nächsten 20 Jahre noch kein GBit bieten.
Im LAN würde ich mir auch mal bezahlbare 10 GBit via Kupfer wünschen. Aber hier ist ja auch 1 GBit seit 10 Jahren der Standard. Die Hardware im Keller ist per Glas angebunden, nur eben die ganzen PCs und der Zentrale Switch an dem diese hängen wäre unbezahlbar. Naja solange gibt es eben 10G bei mir nur zwischen SAN, NAS und Servern.
#13
customavatars/avatar262101_1.gif
Registriert seit: 14.11.2016
Dresden
Hauptgefreiter
Beiträge: 192
Ich wär erstmal froh, wenn überhaupt 1Gbit über Glas/Coax lieferbar wäre. Damit würde mir auch ein Gigabit Netzwerk zuhause schon reichen. Auch wenn du eine 10Gbit Netzwerkkarte von Asus und Cat7 Kabel, die Verkabelung schon 10Gbit ready ist.
#14
Registriert seit: 01.08.2016

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 498
Zitat Zocker_Nr_1;26758685
Ich hoffe ja auch, dass 10G bald zum Standard, zumindestens bei Board in der +200 €-Klasse wird. Das würde auch dafür sorgen, dass Switches günstiger werden. Ich rüste demnächst mein Main-System mit einem Asus Zenith Extreme auf, da ist ja ne 10G-Netzwerkkarte dabei.
In näherer Zukunft plane ich den Bau eines neuen Servers, der dann ebenfalls eine 10G-Netzwerkkarte bekommen soll. Die Karten findet man gebraucht (mit etwas Glück) schon für knapp 75 €.
Allerdings bezahlt man für einen Switch mit 2 10G-Ports (und 8-10 Gigabit-Ports) noch mindestens 180 €. Das sollte sich dringend ändern....


@ Henn1:
Meine Idee wäre eins dieser beiden Boards mit Thunderbolt 3 zu nehmen:
Intel Sockel 1151 v2 mit Formfaktor: Mini-ITX, Peripherie: Thunderbolt 3 Preisvergleich Geizhals Deutschland
Und dazu einen Thunderbolt 3 zu 10G-Netzwerk-Adapter:
thunderbolt 3 auf 10g in Adapter Preisvergleich Geizhals Deutschland
Nicht die eleganteste oder billigste Lösung, aber meiner Meinung nach die Einzige, die nicht komplett "ghetto" ist.


Händler anschreiben die gebrauchte Karten verkaufen, da gibt es teilweise Angebote bei dem du den glauben verlierst. In Richtung 12-16 Euro pro Karte(Mellanox usw.) und er gibt dir noch Garantie drauf .
#15
customavatars/avatar110012_1.gif
Registriert seit: 08.03.2009
Westhofen (Rh.)/Mainz
Fregattenkapitän
Beiträge: 2919
@alpinlol:
Zitat
Händler anschreiben die gebrauchte Karten verkaufen, da gibt es teilweise Angebote bei dem du den glauben verlierst. In Richtung 12-16 Euro pro Karte(Mellanox usw.) und er gibt dir noch Garantie drauf .

Wo finde ich diese Karten? Auf Ebay habe ich Karten mit dem Aquantia-Chip oder dem Intel X540 T1/T2 nicht für unter 75 € gefunden. Gib mir mal einen Tipp. Und bekommt man bei diesen Händlern auch entsprechende 10G-Switche?
WICHTIG: Switch und Karten sollen RJ-45-Anschlüsse haben, kein SFP+-Anschlüsse. Ich will die Interoperabilität mit meinen bestehenden Netzwerk-Equipment sicherstellen.
#16
Registriert seit: 01.08.2016

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 498
Zitat Zocker_Nr_1;26759395
@alpinlol:

Wo finde ich diese Karten? Auf Ebay habe ich Karten mit dem Aquantia-Chip oder dem Intel X540 T1/T2 nicht für unter 75 € gefunden. Gib mir mal einen Tipp. Und bekommt man bei diesen Händlern auch entsprechende 10G-Switche?
WICHTIG: Switch und Karten sollen RJ-45-Anschlüsse haben, kein SFP+-Anschlüsse. Ich will die Interoperabilität mit meinen bestehenden Netzwerk-Equipment sicherstellen.


Suchen und "Großhändler" anschreiben. Haben das nicht anders gemacht, jedoch sind 10Gbit Karten mit RJ-45 in der Tat um etwa. das doppelte teurer (gebraucht). Da aber mittlerweile jeder halbwegs vernünftige Switch der 10Gbit anbietet mit mindestens 2-4 SFP+ Ports kommt ist das eigentlich relativ problemlos, außer du hast viele Geräte. Server + NAS + Workstation reicht für gewöhnlich im heimischen Betrieb.

Direkt auf Ebay schreiben die solche Preise selbstverständlich nicht aus und es setzt voraus, dass du natürlich mehr als 1-2 Karten abnimmst.
#17
customavatars/avatar110012_1.gif
Registriert seit: 08.03.2009
Westhofen (Rh.)/Mainz
Fregattenkapitän
Beiträge: 2919
Du meinst einfach auf Google nach Großhändlern für gebrauchte IT-Hardware suchen?
Und bezüglich der Verkabelung meinst du, ich sollte dann 2 10G-NICS mit SFP+ kaufen und einen Business-Switch, der neben normalen RJ45-Gigabit-Ports auch noch mehrere SFP+-Ports hat, die dann mit 10G angebunden sind. An sich ne gute Idee.
Ich sehe da nur 2 Probleme:
1. Ich habe mal gelesen, dass die Konfiguration von SFP+ in Desktop-Windows ziemlich mühsam ist und einiges an Konfiguration benötigt (da die standardmäßige Integration ziemlich schlecht ist), während RJ45 meistens Plug-n-Play ist. Oder habe ich das Problem nur, wenn ich zwei Maschinen direkt miteinander verbinden will, ohne Switch?
2. Ich bräuchte dann einen passiv gekühlten Switch, da dieser in meinem Arbeitszimmer stehen würde. Gibt es sowas überhaupt mit 10G-SFP+?

Hättest du ein paar konkrete Kaufempfehlungen für Netzwerkkarten und (passiv gekühlte) Switche? Du kennst dich ja bei SFP+ anscheinend ganz gut aus, ich habe mich mit dieser Technik bisher kaum befasst.
Danke vorab!
#18
Registriert seit: 01.11.2004
Bärlin
Super Moderator
Mr. Alzheimer
Beiträge: 18783
Hä? Was willst du bei einem SFP+ einstellen? Die Farbe vom Licht?

Du kannst beim SFP(+) genau den gleichen kram einstellen wie bei CU auch. Dass Billigheimer Consumer CU-NIC weniger einzustellen haben als professionelle NICs ist klar, das gilt aber für die SPF(+) und CU NICs gleichermaßen.
#19
Registriert seit: 31.05.2010
Wo mein Daddel-PC steht
Kapitän zur See
Beiträge: 3902
Warum für 75 10Gbit kaufen, wenn man für ein Viertel Aufpreis die 10-fache Speed bekommen kann? ;)

Mellanox ConnectX-4 CX455A EDR +100GBe | eBay

(Na gut, mit Versand nicht ganz so toll.)
#20
Registriert seit: 18.07.2016

Stabsgefreiter
Beiträge: 316
Zitat Zocker_Nr_1;26758685
Ich hoffe ja auch, dass 10G bald zum Standard, zumindestens bei Board in der +200 €-Klasse wird. Das würde auch dafür sorgen, dass Switches günstiger werden. Ich rüste demnächst mein Main-System mit einem Asus Zenith Extreme auf, da ist ja ne 10G-Netzwerkkarte dabei.
In näherer Zukunft plane ich den Bau eines neuen Servers, der dann ebenfalls eine 10G-Netzwerkkarte bekommen soll. Die Karten findet man gebraucht (mit etwas Glück) schon für knapp 75 €.
Allerdings bezahlt man für einen Switch mit 2 10G-Ports (und 8-10 Gigabit-Ports) noch mindestens 180 €.


Mikrotik CSS326, kostet ~120 €, Web-Managed 24 Port Gigabit RJ45, 2x SFP+. Frisst auch 5 € China Transceiver.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Synology DiskStation DS218play im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SYNOLOGY_DS218PLAY_REVIEW_TEASER

    Mit der Diskstation DS218play hat Synology Ende letzten Jahres ein neues 2-Bay-NAS auf den Markt gebracht, welches sich in erster Linie für Multimedia-Anwendungen empfiehlt. Die vom Preis her im unteren Bereich angesiedelte DS218play soll insbesondere als Medienserver für das heimische... [mehr]

  • Ubiquiti UniFi: Ein Heimnetzwerk für Enthusiasten

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/UBIQUITI-RJ45

    Für viele Anwender reicht es aus, einfach den WLAN-Router mit Kabel- oder DSL-Modem in zentraler Position der Wohnung oder des Hauses aufzustellen und schon müssen sich keine Gedanken mehr über das Netzwerk gemacht werden. Dank guter WLAN-Reichweite moderner Hardware und zahlreicher... [mehr]

  • Netgear XR500 Nighthawk Gaming Router im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/NETGEAR-XR500

    Gaming-Router werden oft kritisch hinterfragt. Ethernet ist Ethernet und WLAN und WLAN – so die langläufige Meinung. Netgear macht einen neuen Anlauf diese Meinung zu ändern und einen echten Mehrwert zu liefern. Wir haben uns den XR500 Nighthawk Gaming Router genauer angeschaut und wollen... [mehr]

  • Synology DiskStation DS1618+ mit DSM 6.2 im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SYNOLOGY_DS1618PLUS_REVIEWTEASER

    Synology hat seit kurzem mit der DiskStation DS1618+ ein neues NAS für fortgeschrittene Anwender im Angebot. Die DS1618+ verfügt über sechs Laufwerksplätze und kann per Erweiterungskarte um ein 10-Gigabit-Netzwerk oder einen SSD-Cache aufgerüstet werden. Weiterhin verbaut Synology mit dem... [mehr]

  • Zwei ASUS ROG Rapture GT AC5300 im Mesh-Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASUS-ROG-RAPTURE-GT-AC5300

    Mit immer breiteren Sende- und Empfangskanälen sowie einer Quadraturamplitudenmodulation erreichen WLAN-Netzwerke inzwischen Datenraten von 2.167 MBit/s, per 802.11ad sind bereits bis zu 5.280 Mbit/s spezifiziert. Zudem verwenden mehr und mehr Anbieter dedizierte Kanäle für... [mehr]

  • Synology Mesh Router MR2200ac im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SYNOLOGY-MESH

    Mesh-WLAN-Systeme sind derzeit für viele Nutzer die ideale Lösung, um eine möglichst gute WLAN-Abdeckung über eine größere Fläche bzw. auch über mehrere Stockwerke zu erreichen, denn es ist keine fest installierte Ethernetinfrastruktur notwendig, um ein Mesh-System aufzubauen. Wir haben uns... [mehr]