1. Hardwareluxx
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Hardware
  6. >
  7. Netzwerk
  8. >
  9. Intel nennt Details zum Omni-Path-Interconnect

Intel nennt Details zum Omni-Path-Interconnect

Veröffentlicht am: von

intel3Moderne Supercomputer sind längst nicht mehr nur abhängig von der Rechenleistung der Prozessoren und anderweitiger Beschleuniger, sondern auch von der Verbindung der tausenden Rechenkerne untereinander. AMD arbeitet dazu an einem kohärenten Fabric, NVIDIA wird im kommenden Jahr mit NVLink die GPUs an das restliche System anbinden und Intel hat mit Omni-Path ebenfalls bereits eine eigene neue Interconnect-Technologie in der Entwicklung.

Omni-Path wird Teil der zukünftigen Produktstrategie sein und sich großflächig im Portfolio wiederfinden. Zunächst seien hier die Xeon-Phi-Beschleuniger genannt, die gegen Ende des Jahres auf den Markt kommen werden. Knights Landing mit bis zu 72 Rechenkernen wird es auch in Versionen mit integriertem Omni-Path geben. Im kommenden Jahr sollen auch Xeon-Prozessoren folgen, die Omni-Path direkt anbieten.

Intels Omni-Path Host Fabric Interface (HFI)
Intels Omni-Path Host Fabric Interface (HFI)

Doch es muss nicht auf kommende Hardware gewartet werden, auch bestehende Server und Systeme können auf Omni-Path umgestellt werden. Gezeigt wird unter anderem eine PCI-Express-Adapterkarte, mit der sich Omni-Path nachrüsten lässt. Die Adapterkarten mit Omni-Path Host Fabric Interface (OPA HFI) schaffen pro Port 100 GBit/s. Selbst in dieser ersten Ausbaustufe ist dies schon mehr als die bisherige Lösung InfiniBand mit (IB FDR) bei 65 GBit/s.

Das Omni-Path-Netzwerk wird dabei wie ein Ethernet-Netzwerk über Kabel und Switches realisiert. Innerhalb von Racks erfolgt die Verbindung natürlich direkt, um mehrere Racks miteinander zu verbinden sind aber eben diese Switches notwendig. Statt eines offenen Standards kommt für das Protokoll aber eine proprietäre Lösung zum Einsatz. Dennoch nennt Intel einige Details. Für eine höhere Bandbreite und geringere Latenzen verzichtet Intel beispielsweise auf die Forward Error Correction mit mehreren kleinen Datenpaketen. Stattdessen wird eine einfache zyklische Redundanzprüfung bzw. Cyclic Redundancy Check (CRC) verwendet. Bis zu einer Kabellänge von 3 m sollen Übertragungsfehler aber nur sehr selten vorkommen, so dass ein einfacher CRC ausreicht. Verbesserungen will Intel auch hinsichtlich der Flussoptimierungen vorgenommen haben. Damit sollen Datenpakete besser organsiert werden können.

Omni-Path-Switches mit 24 und 48 Ports
Omni-Path-Switches mit 24 und 48 Ports

Omni-Path wird bereits in wenigen Monaten ein wichtiger Bestandteil in Servern rund um die Welt werden. Die engere Anbindung des Grafikspeichers an die GPU mittels High Bandwidth Memory zeigt auch im Heimbereich, dass solche Techniken eine immer wichtigere Rolle spielen.

Alles, was man über WLAN wissen muss: Die WLAN-FAQ!

Unsere WLAN - FAQ gibt Dir die Übersicht über alle WLAN-Standards und -Techniken wie WPA, 802.11ad und MIMO. Werde ein WLAN-Profi und mach' dein Heimnetz sicher, schneller und besser erreichbar.


Social Links

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Gigabit-Kabel und Wi-Fi 6: Die AVM FRITZ!Box 6660 Cable im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AVM-FRITZBOX-6660

    Schneller Kabelanschluss und schnelles WLAN – bis vor kurzem war die FRITZ!Box 6591 Cable das Spitzenmodell aus dem Hause AVM. Doch der Berliner Hersteller hat nachgerüstet und die FRITZ!Box 6660 Cable vorgestellt, die DOCSIS 3.1 mit Wi-Fi 6 kombiniert. Wir haben uns die... [mehr]

  • Synology DS220j im Test: Quad-Core im Einsteigersegment

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SYNO_DS220J_TEASER_100

    Die Firma Synology bietet mit der aktuell vorgestellten Diskstation DS220j ein 2-Bay-NAS im Einsteigersegment an, das rein äußerlich wie die Vorgängerversionen aussieht, aber im Inneren mit mehreren Neuerungen aufwarten kann. Wie sich der aktuell günstigste Einstieg in die Synology-Welt... [mehr]

  • Synology DS720+ im Test - Das lang ersehnte Upgrade

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SYNOLOGY_DS720_0002_AC4DD055E9EF4A5990E54D8312BC442D_TEASER_100

    Die Firma Synology bietet - nach fast drei Jahren Pause - mit der lang ersehnten DiskStation DS720+ den Nachfolger der erfolgreichen DiskStation DS718+ an. Die für den ambitionierten Heimanwender und kleine Büros konzipierte NAS-Lösung verspricht vor allem durch das Upgrade der CPU und des... [mehr]

  • Synology DS920+ im Test: Ein Facelift in kleinen Dosen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SYNOLOGY_DS920_TEASER_3

    Die Firma Synology überarbeitet mit dem Modelljahr 2020 ihre Desktop-NAS-Geräte im Detail und bietet mit der DiskStation DS920+ nun den Nachfolger der sehr erfolgreichen und beliebten DiskStation DS918+ an. Diese soll sich an kleine Unternehmen, Content-Creator und IT-Enthusiasten richten, welche... [mehr]

  • QNAP TS-453D im Test - Quad-Core-NAS mit 2,5-GbE und PCIe-Erweiterung

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/QNAP_TS453D_HARDWARE_0002_78AE7B9D420B4288830E39C69CEE5334

    Die Firma QNAP bietet mit der TurboStation TS-453D ein professionelles Desktop-NAS für den Heimanwender und kleine Unternehmen an, welches über einen leistungsstarken Intel Celeron Quad-Core-Prozessor, zwei 2,5-GbE-Anschlüsse und einen PCIe-Steckplatz zur Erweiterung der NAS-Funktionalitäten... [mehr]

  • AVM gibt Supportende für diverse FRITZ!Boxen bekannt

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AVM

    Wie der deutsche Hersteller AVM bekannt gegeben hat, wird das Unternehmen den Support von diversen FRITZ!Boxen einstellen. Allerdings muss dies nicht unweigerlich das sofortige Ende des Routers bedeuten. AVM unterscheidet zwischen EOM, dem sogenannten End of Maintenance, und EOS, dem End of... [mehr]