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Microsoft HoloLens für Entwickler ab sofort vorbestellbar

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microsoft hololensDie Microsoft HoloLens schwimmt zugleich gegen den Strom so wie sie auch Trends folgt: Denn statt auf VR zu setzen, ähnelt das Augmented-Reality-Konzept eher entfernt Google Glass. Allerdings kommt dass Wearable dennoch zum richtigen Zeitpunkt und platziert sich als smarte Brille innovativ zwischen Oculus Rift, HTC Vive und Playstation VR. Nun ist, wie Ende des letzten Jahres in Aussicht gestellt, endlich die HoloLens als Development Edition vorbestellbar. Leider können aktuell allerdings nur Entwickler zuschlagen und auch nur ebensolche, die ihren Wohnsitz in den USA oder Kanada haben. Zudem hält Microsoft sich offen unter den Vorbestellern eine Auswahl zu treffen, so dass wohl zunächst nicht alle Entwickler tatsächlich beliefert werden. Im Grunde bewerben sich interessierte Entwickler somit zunächst um einen Vorbesteller-Slot.

Microsoft HoloLens

Pro Entwickler liefert Microsoft höchstens zwei der Augmented-Reality-Brillen aus. Da der Preis mit jeweils 3.000 US-Dollar allerdings auch alles andere als günstig ausfällt, dürfte ohnehin nicht jeder kleine Indie-Entwickler wahllos zuschlagen wollen. Voraussetzung für die Bewerbung um einen Platz zur Vorbestellung ist auch die Mitgliedschaft im Windows-Insider-Programm. Microsofts HoloLens soll komplett drahtlos arbeiten und über die Schnittstellen Bluetooth sowie Wi-Fi verfügen. Zum Betrieb ist eine Verbindung mit einem Windows-10-Gerät notwendig. Eine Universal-App ist bereits geplant. Als voraussichtliche Akkulaufzeit nannte Microsoft bereits ca. 5,5 Stunden. Kritik richtet sich derzeit noch auf das Sichtfeld, welches einem Monitor mit 15 Zoll Diagonale bei ca. 60 cm Abstand zu den Augen entspricht. Laut Microsoft habe man an jenem Punkt zugunsten der Akkulaufzeit und Herstellungskosten Kompromisse eingehen müssen.

Die Auslieferung der Microsoft HoloLens an Entwickler solle laut den Redmondern noch im ersten Quartal 2016 anlaufen. Wann man die Vorbestellungen für europäische bzw. deutsche Entwickler öffnen wird, ist aktuell leider noch offen.

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Kommentare (3)

#1
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Beiträge: 3165
Mit einem solch verschwindend geringen Gesichtsfeld wird das im gaming sektor schonmal nie etwas.

Echte und gute AR lebt nur davon, wenn das Auge zu keinem Zeitpunkt erkennen kann das die Projektionen erst ab einer Grenze eingeblendet werden sondern das sie im gesamten Gesichtsfeld immer da sind und auch nicht einfach wieder verschwinden sobald man den Kopf bewegt.
Da schwindet das Interesse gerade stark in den Keller, zumal für so etwas schon 3000 verlangt werden. In 10-15 Jahren vielleicht.

Insofern war die Präsentation von MS eine Lüge. Denn von einer 15" großen Projektion im gefühlten Abstand von gut 60cm war nie die Rede und die Kamera hat auch immer den gesamten Bildinhalt gerendert. 15" auf 60cm ist gar mikrig im Vergleich zum menschlichen Gesichtsfeld.
#2
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Zitat REDFROG;24260348
Echte und gute AR lebt nur davon, wenn das Auge zu keinem Zeitpunkt erkennen kann das die Projektionen erst ab einer Grenze eingeblendet werden sondern das sie im gesamten Gesichtsfeld immer da sind und auch nicht einfach wieder verschwinden sobald man den Kopf bewegt.


Ob das wirklich so wichtig ist? Immersion ist ja erstmal nicht das Hauptziel von AR (im Gegensatz zu VR).

Also es ist jedenfalls ein Anfang... und MS ist erstmal Vorreiter.
#3
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Zitat REDFROG;24260348
Mit einem solch verschwindend geringen Gesichtsfeld wird das im gaming sektor schonmal nie etwas.


Erstens ist Gaming (zunächst) sicher nicht der Hauptanwendungszweck.
Zweitens ist das die Entwicklerversion, nicht was an Consumer verkauft wird. Quasi wie Oculus DevKit 1 - die Verkaufsversion ist auch in allen Belangen besser, viel besser.
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