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SteelSeries führt 9H, Siberia Elite und Rival vor

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steelseriesIn der vergangenen Woche traf sich die Fachpresse bei SteelSeries in München. Dort zeigte Tino Soelberg, CTO und Mitbegründer von SteelSeries, die Produktneuheiten des Herstellers höchstpersönlich. Bereits seit dem Jahr 2001 versorgen die Dänen vor allem die eSport-Szene, aber auch den durchschnittlichen Gamer und Einstiegs-Spieler mit Headsets, Mauspads, Mäusen und Tastaturen sowie mit Controllern. Ein kleines Revisions-Update gab es für die H-Serie, die ab sofort für 39, 79 bzw. 159 Euro im Handel erhältlich sein soll. Vor allem beim Kopfbügel und den Ohrmuscheln der Headsets gab es gegenüber der Vorgänger-Revision kleinere Anpassungen. Hauptaugenmerk richtete Soelberg allerdings auf das SteelSeries 9H, dem Flaggschiff der Produktfamilie, das jetzt endlich den Handel kommt.

Das SteelSeries 9H bringt dabei eine eigene USB-Soundkarte mit sich, die sowohl mit Windows wie auch Mac OS X zusammenarbeiten soll. Daran angeschlossen kann die Rauschunterdrückung des Mikrofons, das sich wie gewohnt in der linken Ohrmuschel verstecken und bei Bedarf ausfahren lässt, aktiviert werden. Auch 7.1-Dolby-Sound wird dann geboten sowie eine automatische Kompression des Outputs. Die Soundkarte wird es allerdings nur in Verbindung mit einigen SteelSeries-Headsets geben und nicht als Standalone-Produkt. Im Kabel integriert ist ein Regler für die Lautstärke und die Stummschaltung des Mikrofons. Mit im Paket des SteelSeries 9H ist wie gewohnt ein umfangreiches Stecker- und Kabel-Arsenal enthalten. Die beiden Kopfhörer erlauben einen Frequenzumfang von 10 bis 28.000 Hz, das Mikrofon hingegen von 50 bis 16.000 Hz.

SteelSeries Siberia Elite

Mit über 1,5 Millionen verkauften Einheiten zählt die Siberia-Reihe zu den bisher erfolgreichsten Headsets des Herstellers. An den Erfolgen des Vorgängermodells Siberia V2 soll das Eilte anknüpfen, welches man bereits zur Gamescom 2013 im August ankündigte, nun aber ebenfalls in den Handel kommen soll – zumindest die weiße Version soll ab sofort für 199 Euro zu haben sein. Die schwarze Version soll erst im späteren Verlauf des Dezembers folgen. Das SteelSeries Siberia Elite soll bei der Ergonomie aber auch bei den technischen Feinheiten überzeugen. Wie bereits das Siberia V2 setzt auch das Siberia Elite auf große Ohrpolster und einen weich gepolsterten Kopfbügel für den perfekten Halt. Auffällig ist, dass SteelSeries mit dem Siberia Elite wohl nicht mehr nur den Gamer ansprechen möchte, sondern auch verstärkt den hippen Lifestyler, denn optisch weiß das Headset durchaus zu gefallen und ist nicht mehr nur traurig schwarz gehalten.

Wie schon beim SteelSeries H9 lässt sich das Mikrofon in einer der beiden Hörmuscheln versteckten und bei Bedarf ein und ausschalten, was dem Nutzer mittels einer kleinen LED signalisiert wird. Leuchtet die kleine Diode auf, ist das Mikrofon gemuted. Auch die Lautstärke lässt sich direkt am Headset einstellen. Wie schon das H9 liefert SteelSeries des Siberia Elite mit einer externen USB-Sound-Karte aus, die eine aktive Rauschunterdrückung für das Mikrofon und 7.1-Dolby-Surround-Sound ermöglichen soll.

Ist das SteelSeries Siberia Elite über USB angeschlossen, lässt sich damit noch weitaus mehr mit anstellen. Mittels einer eigenen Software lassen sich die beiden Ohrmuscheln beleuchten und das mit über 16,8 Millionen Farben. Die Beleuchtung kann wahlweise auf die Musik angepasst werden, ruhig pulsieren oder sich ständig wechseln. Befindet sich der Träger des Headsets in einer wichtigen Konferenz, ließe sich das über die beiden Ohrmuscheln mitteilen: Leuchten diese dauerhaft rot auf, darf nicht gestört werden.

Ebenfalls über die Software einstellen, lassen sich die Audio-Kompression, die Lautstärke und der Equalizer. Das SteelSeries Siberia Elita bietet ansonsten die gleichen Features wie das SteelSeries 9H, besitzt obendrein aber eine zusätzliche 3,5-mm-Klinken-Buchse zur Weitergabe des Audiosignals. Damit kann ein zweiter Kopfhörer angeschlossen werden.

Neue Gaming-Maus: Die Rival

Passend dazu zeigte SteelSeries seine neuste Gaming-Maus: Die SteelSeries Rival. Der Nager verfügt über einen weiterentwickelten optischen Sensor, der höchste Präzision bei einer Auflösung von bis zu 6.500 CPI erreichen und eine sehr hohe Tracking-Geschwindigkeit von maximal 200 Zoll pro Sekunde bei 50G-Beschleunigung ermöglichen soll. Zudem verspricht sich SteelSeries von seiner neusten Rechtshänder-Maus eine hohe Lebensdauer von über 30 Millionen Klicks. Die SteelSeries Rival soll dank einer Anti-Schweiß-Beschichtung und seitlichen Griffflächen eine sehr gute Ergonomie besitzen.

Großen Wert hat SteelSeries aber auch hier auf die Individualität gelegt. Mit der „SteelSeries Engine 3“-Software lässt sich das Hersteller-Logo auf der Maus ebenfalls farblich anpassen. Zur Verfügung stehen bis zu 16,8 Millionen Farben. Als Grund gibt Soelberg nicht nur an, dass es optisch einiges her macht, sondern sich damit auch leichter erkennen lässt, welches Profil gerade aktiv ist. Die unterschiedlichen Farbtöne lassen sich den persönlichen Tasten- und Sensor-Einstellungen zuordnen.

Die SteelSeries Rival ist ab sofort für knapp 60 Euro zu haben.

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 01.08.2008

Hauptgefreiter
Beiträge: 235
also ich bin mit meinem 4H bisher mehr als zufrieden :) aber das design der neuen headsets gefällt sehr gut!
#2
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Registriert seit: 17.12.2002

Miles are my Meditation
Beiträge: 58761
Wenn ich mir die Preise anschaue, frage ich mich, wer die Teile kauft, wenn man fürs selbe Geld viel, viel bessere Kopfhörer renommierter Audiohersteller bekommt.
#3
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Registriert seit: 09.01.2002
Geboren in Nepal, Wohnhaft in HH-Altona
Admiral
Beiträge: 15294
Naja das steh ja Gaming drauf - ist ja wie bei jeder Gaminghardware.
Die Hersteller kleben da ROG und co drauf und schon wird es gekauft - nur bekommt man für das selbe Geld ein Produkt was besser ist.
#4
Registriert seit: 08.07.2013

Hauptgefreiter
Beiträge: 155
Zitat Madz;21336191
Wenn ich mir die Preise anschaue, frage ich mich, wer die Teile kauft, wenn man fürs selbe Geld viel, viel bessere Kopfhörer renommierter Audiohersteller bekommt.

Vielleicht hat Steelseries einen Glücksgriff bei den Wandlern getan und auch beim akustischen Design des Gehäuses auf welche Weise auch immer ein gutes Händchen gehabt.

Ohne sie je gehört zu haben würde ich mir jedenfalls kein solch vorschnelles Urteil erlauben, einerlei, wenn es in der Vergangenheit immer so war, wie du sagst, oder nicht.

Wenn es dem Hersteller, zufriedenstellenden Klang vorausgesetzt, jetzt nur noch gelingen würde, den Support auf ein ähnliches Niveau zu heben, wie auf den von Beyerdynamic . . .

Viele Grüße,
Ezeqiel
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