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Auch Supermicro zeigt einige neue LGA1151-Mainboards

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supermicroAuf der CES 2017 waren wir zu Besuch in der Supermicro-Suite in Las Vegas. Frei nach dem Motto "Play Harder" hat Supermicro an sechs LGA1151-Mainboards für Kaby Lake gearbeitet. Zu einigen Mainboards sind im November letzten Jahres bereits Bilder an die Öffentlichkeit getreten. Supermicro ist zuvor eigentlich eher aus dem Server-Segment bekannt. Doch möchte das Unternehmen Desktop-Platinen mit der Qualität der Server-Bretter dem Endkunden anbieten. Bei der doch harten Konkurrenz mit ASUS, MSI, ASRock und Gigabyte wird es Supermicro – ähnlich wie Biostar – nicht leicht haben, seine Platinen unter den Mann zu bringen.

Mit dem C7Z270-CG, dem C7Z270-PG und dem C7Z270-CG-L werden drei ATX-Mainboards angeboten. Während sich das C7Z270-CG eher an Anwender mit einer oder maximal zwei Grafikkarten richtet, wurde das C7Z270-PG darauf spezialisiert, bis zu vier Grafikkarten aufzunehmen. Letzteres hat dazu den PEX8747 als 48-Port-Gen3-Switch von PLX-Tech erhalten, der sich den 16 Gen3-Lanes der CPU annimmt und diese auf 32 Gen3-Lanes erweitert. Demnach stünde jeder von maximal vier Grafikkarten acht Gen3-Lanes zu. Das C7Z270-CG-L hingegen kann als kleiner Bruder des C7Z270-CG in roter Optik angesehen werden.

Bei allen sechs Mainboards wurde auf vier DDR4-DIMM-Speicherbänke gesetzt, sodass der Arbeitsspeicher bis 64 GB aufgestockt werden kann. Bei den drei ATX-Modellen wurden zudem zwei M.2-M-Key-Schnittstellen und sechs SATA-6GBit/s-Buchsen verlötet. Beim C7Z270-CG und C7Z270-PG kommen noch zwei U.2-Ports hinzu.

Neben den drei ATX-Mainboards wurden auch drei Micro-ATX-Modelle ausgestellt. Jeweils ein Modell mit dem H270-, B250- und Q270-Chipsatz. Sie hören auf die Bezeichnungen "C7H270-CG-ML", "C7B250-CB-ML" und "C7Q270-CB-ML" und bieten in Anbetracht der Micro-ATX-Fläche eine ebenso angemessene Ausstattung. Die Kürzel "CG", "PG" und "CB" in den Bezeichnungen stehen für die Begriffe "Core Gaming", "Professional Gaming" und "Core Business". Bei den drei Micro-ATX-Platinen stehen jeweils ein PCIe-3.0-x16-, PCIe-3.0-x4- und ein PCIe-3.0-x1-Steckplatz sowie sechs SATA-6GBit/s-Buchsen und zumindest eine M.2-M-Key-Schnittstelle zur Verfügung.

Zu den Preisen und der Verfügbarkeit sind aktuell noch keine Informationen bekannt.

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Admiral
Beiträge: 10745
Kein ITX, kein Gewinn :(
#2
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Registriert seit: 14.12.2008
Birmingham
Vizeadmiral
Beiträge: 6275
"Unter den Mann" bringen find ich gut :D

Ist denn gesichert, dass die in Europa angeboten werden?
#3
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Registriert seit: 26.03.2011

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1402
Zitat Tzk;25222008
Kein ITX, kein Gewinn :(


und wieder kein mini DTX. Frag mich wieso das keine weitere Verwendung findet. Wäre ein hervorragender Kompromiss aus Kompaktheit und Ausstattung. Der Sprung von mini-ITX auf µATX ist schon enorm. Dazwischen gibt es nichts. Ein im "Spielerbereich" relativ neuer Hersteller sollte auch den Mut haben ungewöhnliche Modelle rauszubringen. Der gemeine 0815 Spieler wird im Zweifel doch eher zu einer Marke greifen, die einen 1337 Image hat, um bei den gleichaltrigen mächtig Eindruck zu schinden. So jedenfalls sind diese Boards designt. Schade dass jetzt auch Supermicro diese Schiene bedient und nichts eigenständigeres versucht. Jetzt ist nur noch ein weiterer Hersteller auf dem Markt, die gefühlt 150 ATX Variationen haben noch nicht genügt. Bloß nichts ausprobieren.
#4
Registriert seit: 05.11.2016

Matrose
Beiträge: 6
Ist sehr interessant. Also ich würde mir gerne ein MB von denen holen :D
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