> > > > ASRocks X99 Extreme11 wurde gesichtet

ASRocks X99 Extreme11 wurde gesichtet

Veröffentlicht am: von

asrock logo 2010Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis erste Informationen zum X99 Extreme11 von ASRock an die Öffentlichkeit gelangen. Die Taiwaner haben das Top-Modell nun in ihr Sortiment aufgenommen. Das jeweilige Extreme11-Modell stellt das Flaggschiff aus der Desktop-Serie dar, auf dem alle möglichen, technischen Eigenschaften integriert sind. Gerade das Modell mit Intels X99-Chipsatz macht da keine Ausnahme. Auf dem großen E-ATX-Mainboard mangelt es daher nicht an Anschlüssen, die zudem in großer Anzahl vertreten sind.

Bei den Erweiterungssteckplätzen wählt ASRock beim X99 Extreme11 eine klare Linie. Es kommen ausschließlich mechanische PCIe-3.0-x16-Slots zum Einsatz, gleich fünf Stück an der Zahl. Inmitten der zwei Zwischenräume wurden zwei M.2-Anschlüsse hinterlassen, die jeweils mit vier PCIe-3.0-Lanes an die Haswell-E-CPU angebunden sind und somit auf 32 GBit/s kommen. Der eingesetzte Prozessor bekommt es dabei mit zwölf Phasen zu tun. Als MOSFETs wurden Dual-N-Modelle in Betracht gezogen. Zum Pflichtprogramm gehören da auch die acht DDR4-Speicherbänke, in denen sich laut ASRock bis zu 128 GB installieren lassen.

Das große Highlight stellt wieder einmal der Storage-Bereich dar. Von den zehn nativen SATA-6G-Ports abgesehen, halten sich weitere acht SATA-6G-/SAS3-Anschlüsse bereit, die ihre Instruktionen vom LSI SAS 3008 erhalten. Somit lassen sich insgesamt 18 Laufwerke anklemmen. Zudem können rückseitig am I/O-Panel zwei eSATA-6G-Buchsen (shared) verwendet werden. Erstaunlicherweise haben es nur jeweils acht USB-3.0- und USB-2.0-Schnittstellen auf das X99 Extreme11 geschafft. Im Gegenzug kann das Board beim Rest absolut punkten. Zwar befindet sich standardmäßig kein WLAN-Feature mit an Bord, doch dafür wurden gleich zwei Gigabit-LAN-Controller von Intel verbaut. Soundtechnisch ist natürlich die eigene Purity-Sound-2-Lösung (Realtek ALC1150 + 2x TI NE5532) mit von der Partie. 

Als eine der wenigen X99-Platinen wurden zusätzlich zwei PEX8747-Switches mit verlötet. Jeder von ihnen kann insgesamt 48 PCIe-3.0-Lanes managen und benötigen daher den Lane-Input der eingesetzten Haswell-E-CPU. Egal, ob nun der Core i7-5820K, der Core i7-5930K oder der Core i7-5960X gewählt wurde, mit allen drei Prozessoren lassen sich vier NVIDIA- oder AMD-Grafikkarten in einer Multi-GPU-Konfiguration nutzen, wobei dank der beiden Gen3-Switches alle Grafikkarten (künstlich) mit 16 Lanes angesteuert werden.

Um den Komfort etwas zu steigern, sind selbst einzelne Onboard-Features, wie ein Power- und Reset-Button, ein BIOS-Switch sowie eine Debug-LED mit dabei. Derzeit ist der Preis für das X99 Extreme11 noch nicht bekannt. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass dieser bei weit über 400 Euro liegen wird.

Die Daten des ASRock X99 Extreme11 in der Übersicht
Mainboard-Format E-ATX
Hersteller und
Bezeichnung
ASRock
X99 Extreme11
CPU-Sockel LGA2011-v3
Straßenpreis noch nicht bekannt
Homepage http://www.asrock.com/index.de.asp
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel X99 Express Chipsatz + 2x PEX8747
Speicherbänke und Typ 8x DDR4 (Quad-Channel)
Speicherausbau max. 128 GB (mit 16-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire SLI (4-Way), CrossFireX (4-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

5x PCIe 3.0 x16 (x16/-/-/-/-, x16/-/-/x16/-, x16/x16/-/x16/-, x16/x16/-/x16/x16)

PCI -
Serial-ATA-, SAS- und 
ATA-Controller

10x SATA 6G (6x mit RAID 0, 1, 5, 10) über Intel X99
8x SATA 6G/SAS3 mit RAID 0, 1, 1E 10 über LSI SAS 3008
2x M.2 mit 32 GBit/s
2x eSATA 6G (shared)

USB 8x USB 3.0 (4x am I/O-Panel, 4x über Header) 6x direkt über Intel X99, 2x über ASMedia ASM1042AE
8x USB 2.0 (4x am I/O-Panel, 4x über Header) über Intel X99
Grafikschnittstellen -
WLAN / Bluetooth -
Thunderbolt -
LAN

1x Intel I218-V Gigabit-LAN
1x Intel I211-AT Gigabit-LAN

Audio 8-Channel Realtek ALC1150 Audio Codec + 2x TI NE5532

Social Links

Kommentare (10)

#1
customavatars/avatar42607_1.gif
Registriert seit: 06.07.2006
Oberbayern
Flottillenadmiral
Beiträge: 4368
18x Sata, Wow!
#2
customavatars/avatar38573_1.gif
Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 32372
und dann noch zwei eSATA & M.2 Steckplätze :fresse:
#3
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3745
Kein Mensch betreibt einen Homeserver damit viel zu hoher Stromverbrauch. Also wozu knapp 20 festplattenanschlüsse.
Hat bei den in irgendeiner mal nachgedacht?
Ist ziehe die Frage zurück - das Produkt das alles.
#4
customavatars/avatar54828_1.gif
Registriert seit: 01.01.2007
Exil
Der Saft ist mit euch!
Beiträge: 8479
Wenn man den SAS Controller als Steckkarte einsetzt, wird der Verbrauch auch nicht geringer... ach was red ich, du bist ja eh nur am Bashen.
#5
customavatars/avatar46926_1.gif
Registriert seit: 09.09.2006

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 407
Ist doch ein schönes Board, wenn man es braucht!
Mich würde der Lüfter stören,
die bleiben auf Dauer nie leise.
Aber eindrucksvoll was machbar ist!

@Snake
Wenn dich der Stromverbrauch stört,
kaufe dir ein Mini ITX :cool:
Zumal dein System ja auch ganz klar ein Stromsparer ist:teufel:
#6
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 15704
Leider gibt es kein Blockdiagram, aber die Spezifikationen geben als einizige Einschränkung für den 5820 mit seinen 28 Lanes an, dass dann einer der M.2 Slot nicht mehr geht. Das bedeutet also, dass die ganze PCIe Lanes der 5 Slots wohl alle für die beiden PLX PEX 8747 laufen und sich damit wohl alle die gleichen 16 Lanes teilen müssen, was dann natürlich echt bescheiden wäre. Wer sich das Board holen und da viele Grakas einbauen will, der sollte das alos vorher prüfen, aber der greift wohl sowieso eher nicht zu einem Board mit einem LSI SAS3008 drauf, den er dann nicht unbedingt zum Spielen braucht.
#7
customavatars/avatar72966_1.gif
Registriert seit: 17.09.2007
The Mile High City
Leutnant zur See
Beiträge: 1214
Ach Asrock, hoert doch mit dem Quirl auf und sucht euch ein anderes Alleinstellungsmerkmal. Da laeuft das Wasser im Mund zusammen und dann sowas.
#8
customavatars/avatar44313_1.gif
Registriert seit: 06.08.2006
Iserlohn
Vizeadmiral
Beiträge: 6665
...den Quirl kann man doch im BIOS abschalten ;-)
#9
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 15704
Mein ASRock 890FX DeLuxe3 hatte auch so einen kleine Quirl und den hat man praktisch nicht gehört, da sehe ich also weniger ein Problem.
#10
customavatars/avatar148454_1.gif
Registriert seit: 20.01.2011

Leutnant zur See
Beiträge: 1065
Ich habe das X79 Extreme 11 - ich bin von dem Teil nicht überzeugt. Abgesehen vom Stromverbrauch, ist das Board instabil. Die Streuung bei der Produktion ist sehr hoch und es gibt mehrere Komponenten die rumzicken. An dem grundlegendem Design hat sich auf dem ersten Blick nicht viel geändert. Es gibt einige Themen über das alte Board in Hardware-Foren, wo sich die Leute mal alles ein wenig genauer angeguckt haben und die Qualität ist unterm Strich das Geld einfach nicht wert.
Nach einem Austausch durch einen Garantiefall habe ich zum Glück ein Board bekommen, welches nicht "so sehr" rumzickt - aber die Rücksendequote bei diesen Board ist überdurchschnittlich hoch. Ich erwarte bei dem X99 Äquivalent ähnliche Probleme. Wer es *braucht* - gut. Andernfalls - nehmt dann doch lieber das von Asus, wenn ihr High-End sucht.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

ASRock X470 Taichi (Ultimate) im Test - Gute Technik und niedriger...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASROCK_X470_TAICHI_003_LOGO

In der letzten Woche haben wir uns zum Ryzen-2-Launch das ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) von ASUS genau angeschaut. Heute folgen mit dem ASRock X470 Taichi (Ultimate) zwei weitere X470-Mainboards, die ebenfalls im höheren Preissegment angesiedelt sind. Worin die Unterschiede zwischen beiden... [mehr]

Zu hohe Kosten: AMD streicht den Z490-Chipsatz

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_TEASER_100

Vor einigen Wochen tauchten die ersten Gerüchte zu einem Z490-Chipsatz auf. Kurz vor der Pressekonferenz scheint sich zu bestätigen, dass es keine Mainboards mit Z490-Chipsatz geben wird und wir damit auch kein solches Board auf der Computex sehen werden. Wir haben mit einigen... [mehr]

ASRock H370M-ITX/ac im Test - Mit automatischem ECO-Mode

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASROCK_H370M_ITX_AC_004_LOGO

In Bezug zu den neu hinzugekommenen Intel-300-Chipsätzen haben wir uns zwei Modelle im ATX-Format und ein Modell mit den Micro-ATX-Abmessungen zu Gemüte geführt. Folglich werfen wir nun einen Blick auf ein Mini-ATX-Mainboard. Unsere Wahl fiel dabei auf das ASRock H370M-ITX/ac, das wir uns... [mehr]

ASUS ROG Strix X470-F Gaming im Test - Günstigere Alternative zum...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASUS_ROG_STRIX_X470F_GAMING_004_LOGO

ASUS schickt aktuell insgesamt sechs X470-Platinen ins Rennen, die aufgrund der neuen Chipsatz-Revision von Haus aus mit den Pinnacle-Ridge-CPUs umgehen können. Mit dem ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) haben wir uns bereits ein Modell näher angeschaut. Nun backen wir in die ROG-Strix-Riege... [mehr]

ASRock Fatal1ty X470 Gaming-ITX/ac im Mini-ITX-Format vorgestellt

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASROCK_LOGO

Auf der Suche nach einem Mainboard mit dem Mini-ITX-Format auf Basis des neuen AMD-Chipsatzes X470 haben Käufer derzeit nur wenige Alternativen. Mit dem ASRock Fatal1ty X470 Gaming-ITX/ac kommt nun jedoch eine weitere Möglichkeit auf den Markt. Das Mainboard ist vor allem für... [mehr]

MSI stellt das MEG X399 Creation und das B450 Tomahawk vor (Bilderupdate)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MSI

Auf der Computex 2018 war natürlich auch MSI vor Ort und hat neben bereits bekannten Mainboards und neuen Notebooks auch zwei neue Mainboard-Highlights im Gepäck. Die Rede ist vom MEG X399 Creation und vom B450 Tomahawk. Ersteres wird als Limited Edition veröffentlicht und soll gerade auf... [mehr]