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Weitere "Bay Trail D"-Platine von Gigabyte

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gigabyte2Zu Beginn des Monats schickte Gigabyte mit dem J1800N-D2H seine erste Mini-ITX-Platine mit „Bay Trail D“-CPU ins Rennen. Nun zieht man mit einem leicht schnelleren Modell nach. Wie der Name des Gigabyte GA-J1900N-D3V bereits vermuten lässt, kümmert sich ein Intel Celeron J1900 auf Basis der „Silvermont“-Architektur um die nötige Rechenleistung. Im Vergleich zu seinem kleinen Bruder besitzt dieser einen doppelt so großen Cache-Ausbau. Während der L1-Cache nun 224 KB an Daten fasst, sind es beim Zwischenspeicher in zweiter Reihe 2.048 KB. Dafür fällt der Basis-Takt mit 2,0 GHz nicht mehr ganz so hoch aus wie noch beim Intel Celeron J1800. Hier waren es noch 2,41 GHz. Diesen Takt erreicht der namentlich größere Bruder erst über den Boost.

Etwas mehr Performance dürfte aber die integrierte Grafiklösung der HD-Graphics-Reihe der siebten Generation ermöglichen. Auch wenn sich ihr Basis-Takt mit 688 MHz auf dem gleichen Level wie der des kleineren Bruders bewegt, erreicht sie im Boost mit 854 MHz knapp 60 MHz mehr. Große Sprünge sind damit allerdings nicht zu erwarten, schließlich stehen im Vergleich zu einer Intel HD Graphics 4400 oder gar HD Graphics 4600 nicht mehr 20 Execution-Units zur Verfügung, sondern noch lediglich vier solcher Recheneinheiten. Der kleine SoC sitzt wie gewohnt im Sockel FCBGA1170 und soll es auf eine maximale Leistungsaufnahme von gerade einmal zehn Watt TDP bringen. Eine aktive Kühlung ist somit nicht vonnöten.

Ansonsten nimmt das neue Gigabyte J1900N-D3V zwei DDR3-Riegel im SO-DIMM-Format und eine PCI-Express-x1-Steckkarte auf und verfügt über einen herkömmlichen PCI-Slot. Festplatten, Solid-State-Disks oder andere optische Laufwerke lassen sich über zwei SATA-Ports anschließen. 7.1-Sound steht ebenso zur Verfügung, wie zwei Ethernet-Buchsen und insgesamt sechs USB-Schnittstellen, von denen allerdings zwei noch der älteren 2.0-Generation entspringen. Die Grafiklösung lässt sich wahlweise über DVI- oder einen D-Sub-Anschluss ansprechen. Zwei Serial-Ports und PS/2-Anschlüsse sind auf der I/O-Blende ebenfalls noch zu finden.

Das neue Gigabyte J1900N-D3V soll demnächst in den Handel kommen. Preislich werden wohl knapp über 75 Euro fällig.

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Kommentare (12)

#3
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Registriert seit: 01.01.2007
Exil
Der Saft ist mit euch!
Beiträge: 8182
Und deinen Fernseher schließt du per DVI an, während du den Reciever mit Analogaudio fütterst, ja?
#4
Registriert seit: 11.05.2009
Ludwigsburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1411
habe es heute morgen gesehen, dachte mir klasse MB. Dann der Shock zu wenige Sata Ports, kein HDMI, kein SPDIF, kein dies und kein das
#5
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Registriert seit: 14.06.2009
Hamburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2181
HDMI ist in DVI enthalten, also ein passiver Adapter fürn Euro oder passendes Kabel - oh neiiiiiin.
Und ja, meine Anlage hat nur analoge Eingänge. Aber für ein 5.1 Brüllwürfel System braucht man ja unbedingt eine digitale lossless Verbindung, damit man richtig hört, wie scheiße die Boxen sind...

Aber ja, ich war auch etwas enttäuscht von den Anschlüssen. Jedoch werden wohl mehrere Mitbewerber nachziehen und auch Mainboards vorstellen, da das GB Board ja wie man am Preis sieht auf Endkunden abzielt.
#6
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Registriert seit: 01.01.2007
Exil
Der Saft ist mit euch!
Beiträge: 8182
HDMI ist nicht in DVI enthalten, der Adapter macht aus DVI kein vollwertiges HDMI, sondern liefert nur das Bildsignal. Damit bleibt das Audioproblem und ob der HDCP Handshake mitspielt ist auch immer so eine Sache. Eine unnötig komplizierte Lösung, die daraus resultiert, dass die Ausstattung des Boards totaler Blödsinn ist - was man wohl auch in dieser Deutlichkeit kritisieren darf.

Und ich finde es schade, dass du in Sachen Soundlösung automatisch von Brüllwürfeln ausgehst. Wahrscheinlich hast du damit aber recht, gute Lautsprecher sind heutzutage ja selbst in sog. "Heimkinos" vielen Leuten nicht mehr stylisch genug...
#7
Registriert seit: 21.02.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 922
Voll daneben! Kein HDMI und kein digitaler Audio-Out. Für einen Server zu wenige SATA-Anschlüsse...... Die sind total plemplem bei Gigabyte!
#8
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Registriert seit: 09.11.2009
(Nord-)Baden
Kapitänleutnant
Beiträge: 1678
Und PCI ist auch nicht so Ideal, wenn man nen gescheiten RAID-Controller nutzen will.
Schade :(
#9
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Registriert seit: 27.11.2013
Hannover
Stabsgefreiter
Beiträge: 367
Zitat L0rd_Helmchen;21873437
HDMI ist nicht in DVI enthalten, der Adapter macht aus DVI kein vollwertiges HDMI, sondern liefert nur das Bildsignal. Damit bleibt das Audioproblem und ob der HDCP Handshake mitspielt ist auch immer so eine Sache

Leider komplett falsch.
Natürlich kannn über ein DVI Port auch der Sound mit übertragen werden.
Lediglich der Mainboardhersteller muss diese Funktion anbieten. Bei sehr vielen Boards, die keinen HDMI Ausgang, aber einen DVI Port besitzen ist dieses bereits möglich.
Selbst mein altes Q45 und Q57 Board von Intel können das. Es wird auch bei der Installation vom Board eine Soundkarte für die Intel HD Grafikkarte installiert.
Kann mir also auch sehr gut vorstellen, dass dies bei diesen Board auch der Fall sein wird und somit ist ein HTPC sehr wohl einfach gut zu realisieren
#10
customavatars/avatar38573_1.gif
Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 29449
Es gibt ja nun wirklich genug Modelle mit HDMI, wenn man diesen unbedingt benötigt und ein simpler HTPC kommt auch ganz gut ohne Dual GBE aus...
#11
Registriert seit: 18.04.2007
Eifel
Bootsmann
Beiträge: 594
Das Board ist mehr was für Thin- Clients. Der Com-Port ist mehr für Hardware wie Kartenlenleser für Ärzte oder Zeiterfassungssysteme. Darum muss da auch kein DP und kein HDMI da sein, es ist nur ungeeignet als HTPC.
#12
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Registriert seit: 31.12.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3378
Ansonsten sollte sich das Board auch durchaus für Router und Firewalllösungen oder der Gleichen nutzen lassen, wobei da natürlich für weitere NICs ein PCIe Slot besser währe...
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