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MSI präsentiert neues Mini-ITX-Mainboard samt kompakter Gaming-Grafikkarte

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msi newIm November teaserte MSI das Z87I Gaming AC und die GeForce GTX 760 Gaming ITX schon an. Pünktlich zum Nikolaus-Tag sind das Mini-ITX-Mainboard und die schlanke Grafikkarte nun offiziell. Die kleine Hauptplatine kommt zwar im schlanken Mini-ITX-Format daher und ist mit 17 x 17 cm nicht gerade groß, doch kann sie mit allen aktuellen Anschlüssen und Standards umgehen.

So nimmt sie in ihrem Sockel LGA-1150 nicht nur alle aktuellen „Haswell“-Prozessoren von Intel auf, sondern besitzt auch zwei DDR3-Speicherbänke für schnellen Dual-Channel-Arbeitsspeicher. Dazu gibt es einen PCI-Express-x16-Grafikkarten-Slot und fünf SATA-III-Ports. Ebenfalls mit an Bord ist ein Killer-Nic-E2200-Netzwerkchip, der dank einer Datenpriorisierung bei Spielen niedrigere Pings verspricht. Als Alternative steht im separaten PCIe-2.0-Mini-Steckplatz ein Wireless-LAN-Modul, das nach dem neuen ac-Standard funkt, zur Verfügung. Bluetooth 4.0 ist ebenfalls mit von der Partie.

Auf der Slotblende warten vier USB-3.0-Schnittstellen, zwei ältere USB-2.0-Ports und die üblichen Sound-Buchsen für den integrierten 7.1-Sound auf ihre Verwendung. Für die Video-Ausgabe der „Haswell“-Grafikeinheit stehen ein HDMI-Port, ein DisplayPort-Anschluss und ein DVI-Ausgang zur Verfügung. Ein kleiner CMOS-Clear-Button ist ebenfalls direkt über die Slotblende zu erreichen. Preislich sind für das MSI Z87I Gaming AC etwa 155 Euro einzuplanen.

Passend zum kleinen Mini-ITX-Mainboard präsentierte MSI auch eine deutlich kürzere Version der NVIDIA GeForce GTX 760. Die MSI GeForce GTX 760 Gaming ITX fällt mit einer Länge von 170 Millimetern deutlich kürzer aus als die meisten anderen aktuell erhältlichen Grafikkarten dieser Preis- und Leistungsklasse. Trotzdem muss man im Vergleich zur Referenz keinerlei Abstriche hinnehmen. Im Gegenteil: Während NVIDIA für seine GeForc GTX 760 Taktraten von 980 bzw. 1.502 MHz vorsieht, dreht MSI etwas an der Taktschraube und lässt den kleinen Ableger mit 1.006 bzw. 1.502 MHz arbeiten. Der Boost-Takt steigt damit von ehemals 1.033 auf nun 1.072 MHz.

Die insgesamt 1.152 Shadereinheiten und der 2.048 MB große GDDR5-Videospeicher, der wie gewohnt über einen 256 Bit breiten Datenbus angeschlossen ist, bleiben weiterhin erhalten. Genau wie der zusätzliche 8-Pin-PCI-Express-Stromstecker. Um die Kühlung kümmern sich ein mittig angebrachter Axiallüfter mit einer dicken Heatpipe und einige Aluminiumfinnen unterhalb der rot-schwarzen Plastik-Abdeckung. Die Dual-Slot-Blende hält zwei DVI-Ausgänge, einen HDMI-Port und einen DisplayPort-Anschluss bereit. SLI-Support ist ebenfalls gegeben.

Preislich sollen für die MSI GeForce GTX 760 Gaming ITX zwischen 220 und 230 Euro fällig werden. In den nächsten Tagen soll sie sich im Handel einfinden.

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 29.05.2001
Dortmund
Flottillenadmiral
Beiträge: 4593
Süß :D

Wobei das Board mit B85 mMn sinnvoller wäre... in Gehäusen wo so kompakte Hardware reinkommt ist idR eh nicht genug Platz für einen potenten Kühler so dass sich OC board+CPU eher nicht lohnen.
#2
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Registriert seit: 12.05.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 7688
Auf jeden Fall interessant, besonders wenn man sich vlt. eine eigene Steam Box zusammen bauen möchte, aber einen vernünftigen Intel Netzwerkchip würde ich bei sowas bevorzugen... (wer weiß wie die "Killer" Treiber da bei Linux sind...)
#3
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Registriert seit: 06.11.2013
Berlin
Gefreiter
Beiträge: 52
Genau. Schließlich gibt es SteamOS ja schon und es gibt ja auch kein Big Picture für Steam in Windows.
Dementsprechend ist man auch gezwungen auf die Bedürfnisse eines Randgruppen OS einzugehen.
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