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Weitere Mainboard-Unternehmen beziehen Stellung zu fehlerhaften Sandy Bridge-Chipsätzen - ASRock, ASUS, MSI und ECS (Update 2)

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hardwareluxx_news_newNachdem schon Gigabyte Stellung zu den Problemen mit Intels Sandy Bridge-Chipsätzen bezogen hat (wir berichteten), sind jetzt weitere Hersteller nachgezogen. Unser Moderator emissary42 hat in dem von ihm betreuten Intel Cougar Point Mainboards-Thread Statements von ASRock, ASUS und MSI zusammengetragen. 

Demnach empfiehlt ASRock vorerst, möglichst die von der Problematik nicht betroffenen SATA 6 Gb/s-Anschlüsse zu nutzen. Gemeinsam mit Intel arbeitet man an einer endgültigen Problemlösung.

ASUS teilt mit, das man vorerst keine weiteren Sandy Bridge-Platinen ausliefern wird. Betroffene oder möglicherweise betroffene Mainboards und Notebooks werden vom Garantieservice umgetauscht, auch eine Kaufpreiserstattung soll möglich sein. Die Garantiezeiten potentiell betroffener Produkte werden zurückgesetzt. Auch ASUS empfiehlt als Notlösung die Nutzung der SATA 6 Gb/s-Ports (oder - falls vorhanden - die von per Zusatzchip angebundenen SATA 3 Gb/s-Ports). Das Unternehmen möchte eine Informationskampagne starten, um Kunden über die Problematik aufzuklären.  

MSI gibt wie ASRock vorerst nur die Empfehlung ab, auf nicht betroffene Ports auszuweichen.

Weitere Hersteller werden sich vermutlich erst nach dem Chinese New Year zu Worte melden. Dabei scheint die Tendenz hin zum Umtausch aller potentiell betroffener Mainboards zu gehen. Dafür muss Intel allerdings erst eine neue Revision (R3) der Cougar Point-Chipsätz produzieren und an die Mainboardhersteller ausliefern. Laut Gigabyte ist damit nicht vor April zu rechnen.

Update: MSI hat mittlerweile eine umfangreichere Pressemeldung herausgegeben. Wenn Probleme auftreten, kann das Service-Team des Unternehmens über die eigens eingerichtete Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kontaktiert werden. Solange es keine Probleme gibt, bittet MSI um Geduld, bis die neue Revision der 6er-Chipsätze verfügbar ist. Das soll spätestens im April der Fall sein. Dann wird der Austausch von bereits verkauften Produkten über die Fachhändler möglich werden. Ansonsten gilt weiter der Sicherheitshinweis, auf SATA 6 Gb/s-Ports oder auf per Zusatzchip bereitgestellte Ports zurückzugreifen (bei MSI beides weiß markiert).

Update 2: Mittlerweile hat sich auch ECS zur Problematik geäußert. Dem Statement von ECS USA zufolge wird auch dieses Unternehmen sofort die Produktion von Mainboards mit Intels 6er-Serie-Chipsatz einstellen. Sobald das neue B3-Stepping verfügbar wird, können bisher gekaufte Mainboards mit betroffenem Chipsatz getauscht werden. Im April soll es soweit sein. Für den Tausch arbeitet ECS mit den Händlern zusammen.

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