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Simorgh: Iran hat jetzt auch einen Supercomputer

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Anfang des Jahres kam es im Iran zu landesweiten Stromausfällen. Verursacht wurden diese laut der Regierung von Krypto-Farmen. Aufgrund der geringen Strompreise haben sich in der Republik am Persischen Golf diverse Miner angesiedelt. Um den technologischen Fortschritt noch weiter voran zu treiben, hat der Iran unter dem Namen Simorgh einen Supercomputer mit einer Rechenleistung von bis zu 1 Petaflops (PFLOPS) entwickelt. Verantwortlich für die Umsetzung war die Amirkabir University of Technology (AUT) in Teheran.

Aktuell liegt die nominelle Leistung jedoch noch bei 560 Teraflops, was sich aber in Zukunft ändern soll. Zwar ist man im weltweiten Vergleich nicht konkurrenzfähig, allerdings muss eine Vielzahl von Daten nun nicht mehr ins Ausland geschickt werden. Neben Berechnungen von künstlichen Intelligenzen soll der Supercomputer auch für die Wetterforschung sowie für Verkehrsdaten und die Bildverarbeitung genutzt werden.

Zudem werden die verfügbaren Kapazitäten Privatunternehmen im Iran zugänglich gemacht. Diese können den Supercomputer Simorgh dann für eigene Projekte verwenden. Außerdem beabsichtigt man mit dem Maryam-Supercomputer ein System zu bauen, das einen signifikanten Leistungszuwachs erhalten soll. 

Schaut man sich die TOP-500-Rangliste der Supercomputer an, betrug die Leistung des japanischen Supercomputers Fugaku im November 2020 442 PFLOPS. Deutschland kommt mit Juwels auf 44,1 PFLOPS. SuperMUC NG, der ebenfalls in Deutschland steht, verfügt über 19,5 PFLOPS, dicht gefolgt vom deutschen Hawk mit 19,3 PFLOPS. Der schnellste US-amerikanische Supercomputer Summit besitzt 148,6 PFLOPS. Somit hat der Iran bei der Entwicklung eines konkurrenzfähigen Supercomputers noch einen langen Weg vor sich. Zumal die aktuelle Halbleiterkrise die Produktion zunehmend erschwert. Der schwäbische Hawk verfügt beispielsweise über 11.264 Exemplare des AMD EPYC Rome 7742.

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