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ASRock iBOX NUC mit AMD Ryzen R1000

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Erst kürzlich hat AMD seine Ryzen-R1000-Serie an Embedded-Prozessoren vorgestellt, die mit zwei Zen-Kernen, vier Threads, Vega-3-Grafik und einer TDP von 12 bis 25 W unterhalb der bereits bekannten V1000-Serie eingeordnet wurde. ASRock bringt auf dieser Basis nun einen kompakten, passiv gekühlten NUC-Rechner, der insbesondere für Industrie- und IoT-Anwendungen gedacht ist: die ASRock iBOX-R1000.

Die iBOX-R1000 kommt im bekannten Formfaktor von 4 Zoll x 4 Zoll, was sie ebenso kompakt wie die verbreiteten Intel-NUCs macht. Die Kühlung des verbauten Prozessors der AMD Ryzen R1000-Serie erfolgt lüfterlos über Aluminium-Kühlrippen am Gehäuse. Bei den Prozessoren besteht die Wahl zwischen dem Ryzen R1606G und dem Ryzen R1505G, wobei der einzige Unterschied zwischen diesen beiden SoCs die Taktfrequenz mit bis zu 3,5 GHz bzw. 3,3 GHz ist. Es lässt sich zudem DDR4-2400 SO-DIMM-Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von maximal 32 GB verbauen. Eine Unterstützung von ECC soll ebenfalls gegeben sein.

Die verbaute Vega-3-Grafik ermöglicht den Anschluss von maximal drei Displays über zwei DisplayPort 1.4 und einen HDMI 2.0-Anschluss, sodass auch die Ausgabe von 4k-Signalen problemlos möglich ist. Netzwerkverbindungen baut die iBOX-R1000 über zwei Gigabit Ethernet-Ports auf, die von Realtek RTL8111G-Chips angesteuert werden. Von den integrierten 10GbE-Schnittstellen der R1000-SoCs macht ASRock hier keinen Gebrauch. Weiterhin werden drei USB 3.1-Port, ein USB 2.0-Port, ein Mikrofon/Kopfhöreranschluss, ein COM-Port für RS232/422/485 sowie ein 12V-Anschluss für das externe Netzteil bereitgestellt. Die internen Anschlüsse werden mit einem M-Key M.2-Anschluss für SSDs, einem E-Key M.2-Anschluss für interne WiFi- und Bluetooth-Karten sowie je einem SATA-Daten- und Stromanschluss vervollständigt.

Neben dem Barebone-Rechner bietet ASRock ebenfalls ein separates Mainboard im NUC-Formfaktor mit AMD Ryzen R1000-Prozessoren an. Für beide Produkte hat ASRock noch keinen Preis genannt, zudem wird sich zeigen müssen, wie sich die Verfügbarkeit dieser für Industrieanwendungen gedachten Hardware für Endkunden gestaltet.

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Kommentare (15)

#6
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Kapitänleutnant
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#7
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Vizeadmiral
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Zitat brometheus;26910223
Akuter will haben Drang, was das Mainboard angeht.

Sieht so aus, als hätte das Board ein integriertes Netzteil, wodurch man sich PICO-PSU etc. sparen kann. Hoffentlich ist der Preis halbwegs realistisch.


Genauso wie der DeskMini A300 hat das ding ein Notebook Netzteil...
#8
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Bootsmann
Beiträge: 701
Ein integriertes Netzteil wäre bei dieser Grösse und der passiven Kühlung äusserst kontraproduktiv wegen der zusätzlichen Abwärme im Gehäuse.
#9
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Vizeadmiral
Beiträge: 7723
Zitat stoka;26911103
Ein integriertes Netzteil wäre bei dieser Grösse und der passiven Kühlung äusserst kontraproduktiv wegen der zusätzlichen Abwärme im Gehäuse.


Selbst wenn man das hinbekommen würde, wäre so ein "riesen" Kaltgerätestecker an so nem kleinen Gerät schon doof.
#10
Registriert seit: 15.01.2015

Kapitän zur See
Beiträge: 3354
Schafft Apple aber bei ihren Geräten mit einem Kleingerätestecker aber auch (gut, die sind nicht passiv, aber soo viel Abwärme macht das Netzteil nun auch nicht ;)). Wird aber im Industrial-Bereich nicht so wichtig sein, da kommt das Teil im Idealfall in einen Schrank und daneben kommt dann eben ein Netzteil auf die Hutschiene.
#11
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Admiral
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Leider kein PlayReady3.0 von AMD für Vega. Wird also nix mit dem HTPC, weil kein Netflix 4K.
#12
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Obergefreiter
Beiträge: 68
Für Industrielle Anwendungen reicht es. Ir Kommunikation kann man jederzeit mit einem dongle auf USB Nachrüsten also auch kein Unüberwindbares Problem. Positiv ist die Serielle schnittselle ,damit lassen sich auch viele Controller ( auch ältere) über Ihre Programmer Programmieren. Kommunikation anderer Komponenten darüber ebenfalls von Vorteil. On Board Grafik ist etwas schwach (Vega 3 ) . vielleicht gibt es irgendwann mal Modelle mit Stärkerer Grafikeinheit. Aber für die Darstellung auf einem Screen sollte es zu 100% ausreichen.
#13
Registriert seit: 07.04.2017

Obergefreiter
Beiträge: 68
Zitat flxmmr;26911363
Schafft Apple aber bei ihren Geräten mit einem Kleingerätestecker aber auch (gut, die sind nicht passiv, aber soo viel Abwärme macht das Netzteil nun auch nicht ;)). Wird aber im Industrial-Bereich nicht so wichtig sein, da kommt das Teil im Idealfall in einen Schrank und daneben kommt dann eben ein Netzteil auf die Hutschiene.

Schonmal die Netzteil von den Apple Geräten gesehen ? .
Es ist ein kleines wunder wen ndie das CE oder irgerndwelche Zertifizierungen kriegen. Der Aufbau ist so schlecht das man sich wundern kann wie die Teile funktionieren, da kann man nichts Külhen. Ist ein kleines wunder das bis jetzt noch keines Abgefackelt ist.
Bei dem Risiko die die geräte haben würde ich mir auch kein apple Modell ins Haus holen wollen. Da nutzt die beste Kühlung nichts.
#14
Registriert seit: 15.01.2015

Kapitän zur See
Beiträge: 3354
Zitat Silberfan;26911643

Es ist ein kleines wunder wen ndie das CE oder irgerndwelche Zertifizierungen kriegen. Der Aufbau ist so schlecht das man sich wundern kann wie die Teile funktionieren, da kann man nichts Külhen. Ist ein kleines wunder das bis jetzt noch keines Abgefackelt ist.

Scheint sich zu lohnen. Wo entwickelst du Netzteile, Siemens Healthineers? (oder einfach mal ein Link der deine Behauptung belegt).
Zitat Silberfan;26911643

Bei dem Risiko die die geräte haben würde ich mir auch kein apple Modell ins Haus holen wollen. Da nutzt die beste Kühlung nichts.
#15
customavatars/avatar85122_1.gif
Registriert seit: 15.02.2008
Zürich/CH
Bootsmann
Beiträge: 689
Zitat ssj3rd;26910200
Kein integriertes Infrarot? Und warum nicht gleich HDMI 2.1 im Jahr 2019?


weil das erst mit zen2 gibt.
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