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Shuttle rüstet seine Slim-PCs auf "Broadwell"-CPUs um (Update)

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shuttle-2012Zu Beginn des Jahres nutzte Intel die diesjährige CES für die Präsentation der fünften Generation der Core-i-Prozessoren auf Basis der „Broadwell“-Architektur und brachte damit die ersten 14-nm-Modelle samt einer flotten integrierten Grafikeinheit in die Notebooks. Insgesamt wurden im Januar 17 neue CPUs vorgestellt. Wenig später rüstet Shuttle seine kleinen Slim-PCs auf die neue Prozessor-Generation um.

Der neue Shuttle DS57U wird dabei in der Einstiegsversion mit einem Intel Celeron 3205U bestückt, einem preiswertigen ULV-Modell mit zwei Rechenkernen, die sich jeweils mit 1,5 GHz ans Werk machen und auf einen Turbo-Takt verzichten müssen. Um die Grafikbeschleunigung kümmert sich dann Intels HD Graphics auf „Broadwell“-Basis mit zwölf Executions-Units, die mit einem Takt von 100 bis 800 MHz arbeiten. Dafür fällt die TDP mit gerade einmal 15 Watt besonders niedrig aus.

Wer eine höhere Leistung benötigt, der greift besser zum Shuttle DS57U3, DS57U5 oder zum Shuttle DS57U7, denn dann werden je nach Modell ein Intel Core i3-5005U, Core i5-5200U oder Intel Core i7-5500U verbaut, die dann auch 4K-Inhalte ruckelfrei darstellen können sollen. Das Flaggschiff-Modell muss dann zwar ebenfalls mit zwei CPU-Kernen auskommen, die sich dafür aber mit einer Geschwindigkeit von 2,4 bis 3,0 GHz ans Werk machen und dank Hyper-Threading-Support vier Threads gleichzeitig bearbeiten können. Zudem ist die integrierte Grafiklösung in Form der Intel HD Graphics 5500 deutlich schneller. Sie verfügt mit 24 Executions-Units über die doppelte Zahl an Recheneinheiten und rechnet mit einem Takt von maximal 950 MHz deutlich schneller. Die TDP des Core-i7-Modells fällt mit 28 Watt natürlich ein gutes Stück höher aus als noch beim Celeron-Ableger.

Ansonsten lassen sich alle Modelle des Shuttle DS57U mit zwei DDR3L-Speicherriegeln im SODIMM-Format bestücken, die maximal 16 GB Speicher zur Verfügung stellen und mit 1.333 oder 1.600 MHz arbeiten. Die Grafikeinheit lässt sich wahlweise über DisplayPort oder HDMI ansteuern. Dazu gibt es Realtek-Sound, Dual-Ethernet, ein integriertes Wireless-LAN-Modul nach 802.11-b/g/n-Standard und Platz für ein 2,5-Zoll-Laufwerk nach SATA III. Alternativ stehen zwei mini-PCIe-Schnittstellen zur Verfügung, wobei die eine oder andere bereits schon belegt sein dürfte. Auf der Geräte-Vorderseite informieren verschiedene LEDs über den Zustand des Shuttle DS57U, aber auch ein SD-Kartenleser, vier USB-2.0-Schnittstellen und zwei COM-Port-Anschlüsse sind hier untergebracht. Zudem lässt sich der Mini-PC an dieser Seite über den Power-Button einschalten.

Rückseitig stehen hingegen zwei USB-3.0-Ports, zwei Ethernet-Ports, die beiden Grafik-Ausgänge und die üblichen 3,5-mm-Klinkenbuchsen für den Anschluss eines Headsets zur Verfügung. Kensington-Lock, Antennen- und Netzteil-Anschluss gibt es hier ebenfalls. Besonders praktisch: Über den Clear-CMOS-Button lässt sich das BIOS/UIEFI automatisch auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.

Insgesamt misst der neue Shuttle DS57U 200 x 165 x 39,5 mm und fasst knapp 1,3 Liter Volumen. Mit Strom versorgt wird er über ein externes 65-Watt-Netzteil. Gekühlt werden soll der kleine Rechenkünstler komplett lüfterlos. Ob dies auch für die Core-i7-Variante gilt, ist uns nicht bekannt. Kompatibel soll der kleine Slim-PC nicht nur zu Windows 8(.1) und Windows 7 sein, sondern auch mit verschiedenen Linux-Distributionen. Über Preis und Verfügbarkeit sprach Shuttle in seiner Pressemitteilung leider nicht.

Update: Der Shuttle DS57U soll für eine unverbindliche Preisempfehlung ab 228 Euro in den Handel kommen. Die Einstiegsversion soll ab sofort erhältlich sein. Die größeren Modelle sollen demnächst folgen und fallen preislich natürlich etwas teurer aus.

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 19.10.2009
NRW
Lesertest-Fluraufsicht
Beiträge: 5547
Wofür denn die Com-Ports? .. ^^
#2
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Registriert seit: 14.05.2006
Südlich des Weisswurschtäquators
Kapitänleutnant
Beiträge: 1775
Die Dinger werden oft auch an Arbeitsplätzen eingesetzt, bei denen noch so schöne Spässche wie Label/Ettiketten/Versandmarkendrucker/irgendwelche Barcode Scanner aus der Steinzeit hängen zum Beispiel.
Nicht unüblich und noch sehhhr weit verbreitet.
#3
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Registriert seit: 31.12.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3406
Mal schauen ob/wann es dieses Modell bis zu meinen Firmenschreibtisch schafft.

Wir haben bereits seit einigen Jahren die ähnlich aufgebauten XS35V2, 3 & 4 im Einsatz. Für Büro- und Warenwirtschaftsanwendungen reichen die vollkommen aus und da kein Lüfter verbaut ist, haben die Kollegen im Büro ihre Ruhe und die im Lager (teilweise auch Etikettendruckplätze) keine Probleme mit durch Staub verstopften Kühlern und Lüftern :)
#4
Registriert seit: 24.06.2012

Matrose
Beiträge: 17
Für mich interessant ist, dass dieses Gerät für den Dauerbetrieb freigegeben ist. Ich will ihn u.a. für TV-Aufnahmen und als Squeezebox-Server nutzen. Außerdem soll er als Streaming-Server für Filme in unserem Haushalt dienen.

Edit: Hab den DS57U jetzt seit einer Woche und muss sagen, dass ich außerordentlich zufrieden damit bin. Das Teil braucht 12 Watt (bei 5 über USB-Hub angeschlossenen externen Festplatten und 3 TVB-T-Sticks zum Aufnehmen von Fernsehsendungen. Intern habe ich eine 120 GB Samsung 850 pro verbaut, 8 GB Arbeitsspeicher.

Das Gerät wird nur handwarm und es ist 24/7-zertifiziert. Für meine Bedürfnisse perfekt geeignet!
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