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Intels "Bay Trail"-NUC kommt Ende Januar für 130 Euro in den Handel

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intel3Auf dem IDF 2012 präsentierte Intel vor anderthalb Jahren seine erste NUC-Generation. Damals waren die kleinen Mini-PCs aber noch mit Core-i3-Prozessoren der „Ivy Bridge“-Generation bestückt. Erst im September des letzten Jahres folgte der Umstieg auf die neue „Haswell“-Generation. Nun sollen die kleinen NUC-Systeme, deren Mainboard mit Abmessungen von 4 x 4 Inch kleiner als der ITX-Formfaktor sind, auch mit leistungsärmeren und vor allem günstigeren „Bay Trail“-Prozessoren ausgestattet werden, was vor allem die Preise deutlich nach unten drücken lässt. Die neuen NUC-Systeme sollen schon für 130 Euro ihren Besitzer wechseln. Das Intel DN2820FYK soll ab Ende Januar zu eben diesem Preis in den deutschen Handel kommen.

Wie der Name vielleicht schon vermuten lässt, werkelt im Inneren ein Intel Celeron N2820 mit zwei „Silvermont“-Kernen, die sich mit Taktraten von bis zu 2,4 GHz ans Werk machen. Dazu gibt es einen 1.024 KB großen L2-Cache und eine integrierte Grafiklösung der Intel-HD-Graphics-Reihe, die mit 756 MHz arbeitet und mit vier sogenannten Execution-Units (EUs) auskommen muss, was den Grafikpart im Vergleich zur Intel HD Graphics 4400 oder gar 4600 deutlich langsamer macht. Dafür liegt die TDP der „Bay Trail“-CPU bei gerade einmal 7,5 Watt. Bei typischer Nutzung soll sich die Leistungsaufnahme sogar auf nur 4,5 Watt SDP belaufen. Ihren Platz nimmt die 22-nm-CPU im FCBGA1170-Sockel, wobei der Celeron fest mit dem Mainboard verlötet wird.

Das UCFF-Board nimmt einen einzigen DDR3L-Riegel im SO-DIMM-Format mit 1.333 bzw. 1.600 MHz und einer Kapazität von bis zu 8 GB auf und besitzt einen Mini-PCIe-Steckplatz, wobei dieser von einer mitgelieferten Wireless-LAN-Karte belegt wird. Die Plattform unterstützt zwei USB-2.0-Schnittstellen und einen USB-Port der dritten Generation. Die üblichen Audio-Buchsen und ein Gigabit-LAN-Port sind ebenfalls mit von der Partie. Das Intel DN2820FYK wird als Barebone-System ausgeliefert. Arbeitsspeicher und Massenspeicher müssen zusätzlich verbaut werden. Für letzteren bietet das 116,6 x 112 x 51,5 mm kleine Gehäuse Platz für ein 2,5-Zoll-Laufwerk mit SATA-Verbindung. Je nach Belieben kann so eine herkömmliche HDD oder eine schnelle SSD verbaut werden. Für die Video-Ausgabe steht ein HDMI-Port zur Verfügung.

Das Intel DN2820FYK ist in unserem Preisvergleich aktuell schon zu einem Preis von knapp unter 130 Euro gelistet. Gegen Ende des Monats soll die kleine Box lieferbar sein.

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 17.06.2005

Oberleutnant zur See
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Hmm... also wenn die 4 EUs ausreichen für FullHD Videoplayback, dann ist das bisher die mMn beste Lösung für einen HTPC. Eine billige 2.5" HDD mit 1TB und ein 4GB SO-DIMM kosten zusammen auch noch mal so €120, und man hätte dann einen miniHTPC für insgesamt €250.
#2
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