> > > > ausgepackt & angefasst: ASRock M8 - der leistungsstarke Barebone mit BMW-Design (Update)

ausgepackt & angefasst: ASRock M8 - der leistungsstarke Barebone mit BMW-Design (Update)

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asrock logo 2010

BMW-Design gibt es nicht nur für Autos, denn BMW Designworks arbeitet auch für Kunden aus anderen Branchen. Eine der jüngsten Schöpfungen des Designstudios ist das Gehäuse eines Mini-PCs, den ASRock als Barebone für anspruchsvolle Spieler anbieten wird - das M8.

Die Hardwareluxx-Redaktion hat von ASRock ein Testsample des M8 erhalten und arbeitet aktuell an einem Test des außergewöhnlichen Barebones. Das auffällige BMW-Gehäuse ist nicht nur ein Hingucker, sondern hat auch einige Raffinessen wie magnetisch haftende Seitenteile mit Zentralverriegelung zu bieten. Der Materialmix aus Stahl, Aluminium und Kunststoff sorgt für eine ansprechende Haptik, die Verarbeitungsqualität liegt auf hohem Niveau. Ein besonderes Feature ist die zentrale Kontrolleinheit mit OLED-Display, die verschiedene Systeminformationen anzeigt und auch diverse Steuerungsmöglichkeiten bietet. Unter anderem kann die integrierte, rote Beleuchtung geregelt werden.

Dass das M8 nicht nur mit Äußerlichkeiten glänzen kann, zeigt ein Blick auf die Hardware. Im Inneren ist bereits ein Mini-ITX-Mainboard von ASRock verbaut, mit dem alle aktuellen LGA 1150-Prozessoren ("Haswell") genutzt werden können. Das Z87-M8-Mainboard ist gut ausgestattet, besonders erwähnenswert ist die Unterstützung von WLAN nach dem schnellen 802.11ac-Standard und der Creative Sound Core3D-Audiochip. Allerdings muss DDR3-Arbeitsspeicher im SO-DIMM-Format genutzt werden. ASRock liefet den Barebone außerdem mit vormontiertem 450-Watt-SFX-Netzteil und einem Slot-in-Laufwerk aus. Die Kühlung der Hardware übernehmen vier 70-mm-Lüfter.

Der Käufer selbst muss noch den Prozessor mit Kühler und eine Festplatte oder SSD nachrüsten. Maximal nimmt das M8 vier 2,5-Zoll-Laufwerke oder ein 3,5-Zoll-Laufwerk auf. Optional (bzw. für den Gamingeinsatz fast zwingend) ist außerdem die Montage einer Dual-Slot-Grafikkarte mit bis zu 29 cm Höhe und bis zu 200 Watt TDP möglich. Dank einer Risercard bleibt das Gehäuse trotzdem sehr schmal und ist mit 123 x 372 x 400 mm noch so kompakt, dass das M8 durchaus auch als leistungsstarke Konsolenalternative angesehen werden kann.

Was wir für erste Eindrücke sammeln konnten und was für Macken unser frühes Testsample noch hatte, fassen wir im ausgepackt & angefasst-Video zusammen. Der ausführliche Test folgt auf Hardwareluxx.de.

Update: Nach Rücksprache mit ASRock haben wir die Rücksendung des vermutlich defekten Testsamples vereinbart. Die Arbeit am Test werden wir erst mit einem voll funktionsfähigen Ersatzsample fortsetzen.

ASRock M8
KomponenteAuslieferungszustandzusätzlich verbaute Komponenten
CPU - Intel Core i7-4770K, 4x 3,50GHz
Mainboard ASRock Z87-M8 -
Arbeitsspeicher - SO-DIMM 4 GB DDR3
Grafikkarte - Intel HD Graphics 4600 (integrierte GPU)
SSD - 256 GB SSD
optisches Laufwerk Slim Slot-in Super-Multi Drive -
Gehäuse Eigendesign von BMW aus Stahl, Aluminium und Kunststoff, 123 x 372 x 400 mm
Gehäuselüfter 2x 70 mm im Deckel, 2x 70 mm am Boden -
Kühlkörper - Intel Boxed-Kühler
Netzteil SFX-Netzteil mit 450 W -

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 18.01.2012

Admiral
Beiträge: 8269
Oh mann. Also so kann man eine gute idee also komplett bei der umsetzung in den sand setzen.
Allein schon das ein nicht funktionierendes Testsample geliefert wurde ist schon etwas beschämend.

Dazu kommen dan nnoch die einschränkungen in bezug auf die grafikkarte obwohl eigentlich genug platz sein sollte. Das netzteil ist hoffentlich in der fiunalen version ein anderes oder austauschbar. Warum man den platz der unter diesem ist nicht nutzt um etwas größeres leiseres zu verbauen weiß wohl der hersteller nur selbst. Platz ist genug.
Auch finde ich es sehr fragwürdig den luftausgang des netzteils so zu platzzieren das er bei langen grafikkarten die warme luft über die hinteren kühlfinnen bläst anstatt einfach zu front raus.
Das Kühlkonzept allgemein gehört meiner meinung nach auch überarbeitet. Die luft von unten nach oben zu führen ist dabei natürlich die richtige idee jedoch haben die meisten grafikkarten mit customkühler kaum platz zwischen gehäusewand und lüftern um überhaupt luft anzusaugen.
Die montage der laufwerke ist mehr als umständlich und vorallem liegen diese direkt neben der sehr warmen grafikkarte wodurch es bei normalen hdd´s evtl zu hinzeproblemen kommen kann. Wenn man schon das netzteil so komisch dimensioniert und verbaut warum nutzt man nicht den platz links untern für die laufwerke aus und gibt der gpu mehr luft zum atmen im oberen bereich.
#2
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Registriert seit: 11.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4593
Die Idee finde ich einfach genial, vor allem die "hochkant" eingebaute Grafikkarte :D

Dass ihr mit der passiv gekühlten (davon gehe ich bei der Größe der Kühlerkonstruktion mal aus) Karte Probleme bekommt, finde ich wiederum nicht so schlimm, solche Geräte mit Heatpipes auf der Rückseite (bzw. bei denen die Heatpipes nach oben über die Platine hinausragen) sind auch eher Exoten.
#3
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3887
@Chaos Commander: Das ist richtig, es ist eine passiv gekühlte Sapphire HD 7750 mit einer nicht gerade typischen Kühllösung. Die meisten Dual-Slot-Grafikkarten sollten passen, solange sie nicht die 29 cm Länge überschreiten. Insofern sehe ich es auch nicht als wirklichen Kritikpunkt, dass die HD 7750 nicht passt - es war nur etwas überraschend.
#4
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 670
was ein blödsinns teil...und alles nur auf den ersten blick wertig verarbeitet sobald er die finger am drehknopf hat ....schlacker schlacker ...plastik müll,haklige Bedienung,keine dämmung? Auch der Schlüssel schien nicht grade satt und fest zu stecken und hakelig bei der Drehung zu sein. Unter BMW Design würde ich jetzt mal was anderes verstehen...grad was die haptik angeht. Das konnte man ja richtiggehend sehen wie das klappert..
und wieso bitte STAHL...wtf sowas hat man komplett in ALU evtl + CARBON oder evtl sogar noch hochwertigem Holz zu bringen und kein blödes Stahlblech....
Hrmmpf Schauder.

Zubehör war allerdings lobenswert mit Schraubendreher usw.

Der Einleitungstext liest sich übrigens wieder mal wie ne jubelperserpostille....im video wirds dann etwas erträglicher.
#5
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3887
@sabrehawk2: Was das Material angeht, muss ich mich korrigieren. Der Korpus besteht wirklich aus Stahl, für die Anbauteile kommen aber laut ASRock Aluminium und Kunststoff zum Einsatz. Front und Deckel bestehen aus Kunststoff, die Seitenteile dürften dann Alu sein.
#6
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Registriert seit: 22.11.2012
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Oberleutnant zur See
Beiträge: 1387
Wird da auch was auf AMD Basis kommen?
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