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Der Grafikkarten-Markt ist im vergangenen Jahr um 39 Prozent gewachsen

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amd-radeonviiIm Zuge seiner laufenden Analysen des GPU-Marktes, veröffentlichte das Marktforschungsunternehmen Jon Peddie Research (JRP) einen Bericht für das erste Quartal 2021. Im letzten Jahr war die Berichterstattung um Grafikkarten häufig geprägt von Engpässen, aufgrund der Corona-Pandemie und dem anhaltenden Halbleitermangel. JRP zufolge setzt sich dieser Trend auch in den ersten drei Monaten von 2021 fort.

Dennoch konnte der Gesamtmarkt um PC-basierte Grafikkarten deutlich zulegen. So wurden im ersten Quartal rund 119 Millionen Einheiten abgesetzt, was einem Plus von etwa 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Wachstums-Trend soll sich zudem in den nächsten Jahren fortsetzen, wenn auch nicht ganz so extrem. JRP rechnet mit einer jährlichen Wachstumsrate von 2,87 Prozent für den Zeitraum von 2020 bis 2025.

Durch die Verordnungen im Zuge der Pandemie, welche viele Menschen ins Homeoffice oder Home-Schooling zwangen, nahm auch der Absatz von Notebooks kräftig zu und lag im vergangen Quartal bei etwa 89 Millionen Geräten.

Auch die Marktanteile der größten Unternehmen im Bereich PC-basierter Grafiklösungen veränderte sich geringfügig. So verlor AMD knapp 0,12 Prozentpunkte, während Intels Gesamtmarktanteil sogar um 0,5 Prozentpunkte sank. NVIDIA konnte in Sachen Auslieferung im Gegensatz dazu um etwa 3,9 Prozent zulegen. Der Gesamtmarktanteil der dedizierten Grafikkarten wird mit 81 Prozent weiterhin von NVIDIA dominiert. AMD kam im ersten Quartal demnach auf 19 Prozent, eine Verschlechterung von immerhin 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.