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Neue Die-Shots: NVIDIAs GF100 auf die Transistoren geschaut

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polaris10-die-shotEs gibt einen Schwung neuer Die-Shots aus dem Hause OC_Burner. Dieses Mal hat er sich mit der GF100-GPU auf Basis der Fermi-Architektur beschäftigt. Vorgestellt wurde diese im März 2010 als Nachfolger der Tesla-Architektur. Die dazugehörigen Grafikkarten gehörten zur GeForce-GTX-400- und 500-Serie.

Alle GPUs der Fermi-Generation wurden in 40 nm gefertigt. Die von OC_Burner abgelichtete GF100-GPU bildet den Vollbau dieser Generation und kam auf der GeForce GTX 480 (Test) in Verwendung. Der abgebildete Chip stammt aber von einer GeForce GTX 470, die ebenfalls die GF100-GPU verwendet.

Zum Einsatz kommen hier 3,2 Milliarden Transistoren auf einer Fläche von 529 mm². In bis zu 15 Smart Shadern organisiert waren bis zu 480 Shadereinheiten, die noch mit unterschiedlichen Takt-Domainen angesteuert wurden. Die GPU als solches arbeitete mit 700 MHz, die Grafikeinheiten selbst aber erreichten 1.401 MHz. Über ein 384 Bit breites Speicherinterface waren bei der GeForce GTX 480 satte 1,5 GB an GDDR5-Speicher angebunden.

Bereits mit der Einführung dieser Generation sprach NVIDIA über die Zukunft der Computer-Grafik im Bereich der Ray-Tracing-Effekte.

"Bisher war aber keine GPU in der Lage aufwendige Ray-Tracing-Szenen in Echtzeit darzustellen. Dies soll sich mit der GF100-GPU nun aber ändern." – lautete es in unserem damaligen Test zur GeForce GTX 470 und GTX 480. Im Hinblick auf die aktuelle GeForce-RTX-Generation sicherlich eine nette Nebengeschichte zu den eigentlichen Die-Shots.

Diese zeigen eine gewohnt hervorragende Qualität und einen netten Einblick in das Design eines solchen Chips. Sehr schön sind die verschiedenen Bereiche im Chip selbst zu erkennen und der Aufbau ist den einzelnen Funktionen besser zuzuordnen, als dies bei den aktuellen Turing-Chips der Fall ist. Aufgrund der Größe der Bilder eigenen sich die Die-Shots auch als Desktop-Hintergrund und sind daher einen genaueren Blick wert.