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NVIDIA schickt Fermi-Architektur und 32-Bit-Treiber in Rente

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nvidiaPer Support-Dokument gibt NVIDIA bekannt, dass man die Treiberunterstützung für alle Grafikkarten auf Basis der Fermi-Architektur einstellen wird. Im GeForce-Segment betroffen sind alle Karten der GTX-400- und 500-Serie. Dies bedeutet aber nicht, dass die entsprechenden Karten nicht mehr verwendet werden können. Einzig auf Leistungsoptimierungen und das Beseitigen von Fehler müssen Nutzer dieser Karten verzichten – kritische Sicherheitsupdates soll es bis zum Januar 2019 weiterhin geben.

Damit muss NVIDIA seinen Treiber nur noch für Karten auf Basis der Kepler-, Maxwell- und Pascal-Architektur pflegen. Zudem wird die Unterstützung für 32-Bit-Betriebssysteme eingestellt. Angekündigt hatte man diesen Schritt bereits im Dezember 2017. Bis Januar 2019 sollen aber auch hier kritische Sicherheitslücken gestopft werden.

Um die Einstellung der Unterstützung für die Fermi-Architektur etwas in Perspektive zu setzen: Zuletzt stellte NVIDIA im März 2014 die Unterstützung für alle Karten auf Basis der Tesla-Architektur ein. Wie nun auch für die Fermi-Architektur bot und bietet NVIDIA eine Unterstützung über einen Zeitraum von acht Jahren.

AMD stellte 2015 die Unterstützung für den Fermi-Gegenspieler ein und schnitt damit auch alle Architekturen ab, die vor der ersten GCN-Generation veröffentlicht wurden. Alle darauffolgenden Architekturen waren zu DirectX 12 kompatibel und somit konnte AMD sich dahingehend auch entsprechend ausrichten. Das Thema DirectX 12 war bei bei der Fermi-Architektur nicht ganz eindeutig. NVIDIA lieferte nicht alle Funktionen und reichte diese erst nach und nach via Treiberupdates ein. Mit der Einstellung der Unterstützung für Fermi bietet nun auch NVIDIA nur noch die Unterstützung für Architekturen, die DirextX 12 nativ unterstützen. Zu beachten ist allerdings, dass es noch immer die unterschiedlichen Feature-Level von DirectX 12 gibt.

Der Marktanteil für Karten der GeForce-GTX-400- und 500-Serie dürfte inzwischen klein genug sein, so dass nur wenige Nutzer von der zukünftig fehlenden Unterstützung betroffen sein werden.