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Die ersten Mining-Grafikkarten von ASUS, MSI und Colorful zeigen sich

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bitcoin Dass AMD und NVIDIA an speziellen Grafikkarten arbeiten, die für das Generieren von Krypto-Währungen angepasst wurden, ist längst kein Geheimnis mehr und hatten wir während der letzten Tage schon mehrfach in unserer Berichterstattung – zuletzt gab es sogar eine komplette Mining-Station auf Basis von bis zu acht Pascal-Grafikkarten zu bestaunen. Der Launch solch angepasster Beschleunigerkarten dürfte kurz bevorstehen, denn bei Videocardz.com gibt es nun die ersten Bilder und Daten verschiedener Modelle von ASUS, Colorful und MSI.

Den Angaben zufolge wird es mehrere verschiedene Modelle auf Basis angepasster Grafik-Chips geben. So ist die Rede von einem GP106- und einem GP104-100-Ableger. Wieviele Shader-Einheiten aktiv sein werden, ist offen. Vermutlich dürfte es sich beim kleineren Ableger um eine angepasste Variante der GeForce GTX 1060 handeln. Da das größere Modell mit schnellem GDDR5X-Speicher bestückt sein soll, könnte es sich bei diesem um eine Variante der GeForce GTX 1080 handeln. Alle Chips aber sollen deutlich effizienter für das Krypto-Mining sein, Videocardz.com spricht hier von einer Effizienzsteigerung von etwa 10 bis 30 %. Der Name „GeForce GTX“ wird bei allen Mining-Grafikkarten entfallen – wie sie letztendlich aber benannt und von den bisherigen Karten abgegrenzt werden, ist offen.

Von ASUS wird es Mining-Karte geben, die auf der GeForce GTX 1060 Expedition basieren und mit Ausnahme der fehlenden I/O-Ports auf der Slot-Blende identisch dazu bleiben soll. Zur Verfügung sollen hier 1.280 Shader-Einheiten und ein 6 GB großer Videospeicher stehen, der sich mit effektiven 8,0 GHz ans Werk machen soll. Der Grafikprozessor soll hingegen mit einem Basis- und Boost-Takt von 1.506, bzw. 1.708 MHz arbeiten. Gekühlt wird die Beschleuniger-Karte von einem IP5X-zertifizierten Kühler, womit dem Kühlsystem auch Staub- und Schmutzablagerungen nichts anhaben dürften. Zur Verfügung stehen zwei Axiallüfter mit zahlreichen Aluminiumfinnen und dicken Kupfer-Heatpipes. Theoretisch lässt die Karte sogar über das hauseigene GPU-Tweak-II-Tool übertakten, mit Strom versorgt wird sie über einen zusätzlichen 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker.

Von MSI soll es hingegen mindestens einen GP106- und GP104-Ableger geben, die den Aero-Modellen nachempfunden sind. Weitere Eckdaten stehen allerdings noch aus. Hierzulande voraussichtlich nicht auf den Markt kommen dürfte der Ableger von Colurful. Hier nennt man technisch identische Leistungsdaten zur ASUS-Variante, Kühler und Layout sind jedoch eigens. Interessantes Detail hier: Videoanschlüsse wird es bei diesem Modell auch weiterhin geben.

Wann die neuen Mining-Grafikkarten auf den Markt kommen werden, ist offen. Laut Videocardz.com sollen sie zu günstigeren Preisen angeboten und mit einer nur drei Monate laufenden Garantiezeit ausgeliefert werden.

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