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GeForce GTX 1080 Ti: Inno3D-Produktpalette vorgestellt

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Als einer der ersten Hersteller hat Inno3D die komplette Produktpalette für die GeForce GTX 1080 Ti vorgestellt. Zwar kennen wir bereits die technischen Daten einiger Modelle diverser Hersteller, einen derartigen Gesamtüberblick bekommen wir aber erstmals geboten. Wo genau die Unterschiede zur GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition liegen, darauf können wir im Falle von Inno3D nun etwas genauer eingehen.

Zunächst einmal scheinen alle Boardpartner etwas überrascht von der Ankündigung gewesen zu sein, denn so richtig wusste niemand, was denn da auf ihn zukommt. Zwar wussten die Partner, dass es eine solche Karte geben wird, die genauen Details kannte man aber nicht. Dies sorgt nun dafür, dass wir frühestens gegen Ende März die ersten Modelle am Markt sehen werden. Alles, was in den kommenden Tagen und Wochen passiert, werden reine Ankündigungen auf dem Papier sein.

Inno3D plant in jedem Fall zusätzlich zur Founders Edition, die ja bereits erhältlich ist, fünf weitere Modelle. Diese basieren zunächst einmal alle auf dem Referenzlayout. Allerdings plant Inno3D die Wiedereinführung des DVI-Ausgangs bei allen Modellen. Dieser ist bei der Founders Edition aufgrund der verbesserten Kühlung unter den Tisch gefallen.

Die fünf Modelle hören auf den Namen GeForce GTX 1080 Ti Twin X2, GeForce GTX 1080 Ti Gaming OC, iChill GeForce GTX 1080 Ti X3 Edition, iChill GeForce GTX 1080 Ti X4 Edition und iChill GeForce GTX 1080 Ti Black Edition. Die Unterschiede sind natürlich zunächst einmal in der Kühlung zu suchen. Diese reicht von einem Luftkühler mit zwei über drei Axiallüftern bis hin zu einer All-in-One-Lösung mit Unterstützung einer Wasserkühlung. Auf die einzelnen Details der Taktung und der Auslegung hinsichtlich der Thermal Design Power bzw. der Target Design Power durch den Hersteller gehen wir in einer Tabelle ein.

Modelle der GeForce GTX 1080 Ti von Inno3D
Modell Basis- / Boost-Takt Speichertakt Versorgung TDP/TGP
GeForce GTX 1080 Ti Twin X2
1.480 / 1.582 MHz 1.375 MHz 1x 6-Pin
1x 8-Pin
250 W
GeForce GTX 1080 Ti Gaming OC
1.556 / 1.670 MHz 1.375 MHz 1x 6-Pin
1x 8-Pin
260 W
iChill GeForce GTX 1080 Ti X3 Edition
1.607 / 1.721 MHz 1.425 MHz 1x 6-Pin
1x 8-Pin
280 W
iChill GeForce GTX 1080 Ti X4 Edition
1607 / 1.721 MHz 1.425 MHz 1x 6-Pin
1x 8-Pin
280 W
iChill GeForce GTX 1080 Ti Black Edition
- - 1x 6-Pin
1x 8-Pin
-

Wie gewohnt will Inno3D die Kühlung in einigen Bereichen verbessert haben. Dazu gehört auch, dass die Lüfter ein größeres Luftvolumen bei geringerer Lautstärke fördern sollen. Hinzu kommen sollen besonders hochwertige Lager und aufwändige Heatpipe- und Kühlkörperkonstruktionen.

Bereits zum Wochenende soll uns die iChill GeForce GTX 1080 Ti X3von Inno3D erreichen. Wir werden dann schnellstmöglich einen Testbericht dazu verfassen und schauen uns in diesem Zuge auch an, welches Leistungsplus die Karte durch die modifizierte Kühlung erreicht.

Bis die Karten in den Handel kommen werden, wird es aber noch einige Zeit dauern. Inno3D selbst spricht von einer geringen Verfügbarkeit Anfang April. Die Preise kennen wir bisher noch nicht.

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Kommentare (14)

#5
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80 Grad bei einer GPU sind voll im grünen Rahmen. Kannst ja Lüfter aufdrehen, um 60 zu haben.
#6
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Wir bekommen heute das Sample, dann schauen wir uns das auch mal an.
#7
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Zitat estros;25401746
80 Grad bei einer GPU sind voll im grünen Rahmen. Kannst ja Lüfter aufdrehen, um 60 zu haben.


Jein, je niedriger die GPU Temp desto niedriger der Verbrauch und desto mehr OC-Spielraum hat man (da das restriktive PT ja meist mehr einschränkt als der Chip selbst). Mit einem Custom VGA-Kühler wie dem Morpheus II landet man derzeit bei ca. 50-55 °C (bei moderater Drehzahl der Lüfter), braucht dafür aber natürlich auch deutlich mehr Platz im Gehäuse als bei einer 2,5 Slot Karte wie der iChill X3.

Gerade wenn man das VRam auch noch auf 6000 MHz laufen lässt und den Chip auf 2050 MHz laufen lassen will kratzt man laufend am PT - das wird auch mit 280W vBIOS (+30 Watt mehr Spielraum als die FE) ab Werk nicht wirklich anders sein. Da hilft meist nur gleichzeitiges Undervolting und Overclocking (z.B. 2050/6000 @ 1,0V statt 1,06V)... und da hilft es schon einen kühleren Chip zu haben (abgesehen davon dass bei 2100 MHz+ die Skalierung mit niedrigen Temps auch noch nen Tick besser ist).

Aber ich sehe ein dass das nur Enthusiasten tangiert, die bis ins letzte Detail optimieren/tweaken wollen ;)
#8
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Zitat ralle_h;25401846
Jein, je niedriger die GPU Temp desto niedriger der Verbrauch und desto mehr OC-Spielraum hat man (da das restriktive PT ja meist mehr einschränkt als der Chip selbst). Mit einem Custom VGA-Kühler wie dem Morpheus II landet man derzeit bei ca. 50-55 °C (bei moderater Drehzahl der Lüfter), braucht dafür aber natürlich auch deutlich mehr Platz im Gehäuse als bei einer 2,5 Slot Karte wie der iChill X3.

Gerade wenn man das VRam auch noch auf 6000 MHz laufen lässt und den Chip auf 2050 MHz laufen lassen will kratzt man laufend am PT - das wird auch mit 280W vBIOS (+30 Watt mehr Spielraum als die FE) ab Werk nicht wirklich anders sein. Da hilft meist nur gleichzeitiges Undervolting und Overclocking (z.B. 2050/6000 @ 1,0V statt 1,06V)... und da hilft es schon einen kühleren Chip zu haben (abgesehen davon dass bei 2100 MHz+ die Skalierung mit niedrigen Temps auch noch nen Tick besser ist).

Aber ich sehe ein dass das nur Enthusiasten tangiert, die bis ins letzte Detail optimieren/tweaken wollen ;)


Genau!
#9
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Admiral
Beiträge: 13084
Zitat Don;25401794
Wir bekommen heute das Sample, dann schauen wir uns das auch mal an.
:bigok:
#10
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Kapitän zur See
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Setzt die Inno auf das PCP der FE? Sieht man bei nem Bild raus.
#11
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Ja, das ist das FE-PCB.
#12
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Admiral
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Zitat estros;25401746
Kannst ja Lüfter aufdrehen, um 60 zu haben.

Aber nur wenn es andere Lüfter sind als beim 1080 Kühler denn die konnten nur max. 1500 U/Min und arbeiteten am Limit !
#13
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Hauptgefreiter
Beiträge: 170
Zitat Don;25402946
Ja, das ist das FE-PCB.


Bei allen dreien?
#14
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Fregattenkapitän
Beiträge: 2788
Zitat ralle_h;25401846
Jein, je niedriger die GPU Temp desto niedriger der Verbrauch und desto mehr OC-Spielraum hat man (da das restriktive PT ja meist mehr einschränkt als der Chip selbst). Mit einem Custom VGA-Kühler wie dem Morpheus II landet man derzeit bei ca. 50-55 °C (bei moderater Drehzahl der Lüfter), braucht dafür aber natürlich auch deutlich mehr Platz im Gehäuse als bei einer 2,5 Slot Karte wie der iChill X3.

Gerade wenn man das VRam auch noch auf 6000 MHz laufen lässt und den Chip auf 2050 MHz laufen lassen will kratzt man laufend am PT - das wird auch mit 280W vBIOS (+30 Watt mehr Spielraum als die FE) ab Werk nicht wirklich anders sein. Da hilft meist nur gleichzeitiges Undervolting und Overclocking (z.B. 2050/6000 @ 1,0V statt 1,06V)... und da hilft es schon einen kühleren Chip zu haben (abgesehen davon dass bei 2100 MHz+ die Skalierung mit niedrigen Temps auch noch nen Tick besser ist).

Aber ich sehe ein dass das nur Enthusiasten tangiert, die bis ins letzte Detail optimieren/tweaken wollen ;)


Also den Verbrauch da mit rein zunehmen halte ich für nichtssagend. Klar wird der Verbrauch bei niedriger Temperatur geringer sein, der Unterschied wird in Wirklichkeit aber mehr als nur gering sein...wir reden hier von vielleicht höchstens 10W. Seit der 1000er Serie von Nvidia kann man selbst mit der besten Kühlung (LN2 mal außen vorgelassen) kaum mehr rausholen. Hatte eine GTX 1080 und konnte mit einer Wasserkühlung wirklich nur minimal mehr rausholen als mit einem guten Luftkühler. In Spielen etc. gab es im Prinzip kaum einen Unterschied.
Ich halte 80°C daher auch für völlig problemlos, solange die Karte so läuft wie gewollt und nicht rumbrüllt wie eine Motorsäge. Aber erstmal alle Tests abwarten :)
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