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AKiTiO präsentiert eGFX-Gehäuse mit Thunderbolt 3

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akitioWer sich für ein Notebook entscheidet, dabei aber auf eine gewisse Grafikleistung angewiesen ist, wird Kompromisse eingehen müssen, denn mobil lassen sich schnelle GPUs nur mit einem bestimmten Verbrauchs- und damit Abwärme-Budget betreiben. Die Situation hat sich dank NVIDIAs Pascal-Architektur zwar etwas entschärft, die Grundproblematik bleibt allerdings bestehen. Bereits seit Jahren arbeiten verschiedene Hersteller an externen Lösungen, um eine ausreichende Grafikleistung im Falle des stationären Einsatzes an das Notebook anzubinden. ASUS (ROG XG2), MSI und zuletzt Alienware (Graphics Amplifier) stellten entsprechende externe Gehäuse vor, die teilweise aber nur mit den eignen Notebooks funktionieren.

AMD sah zumindest ein gewisses Potential in dieser Technologie und machte den Anlauf eine Art Standard zu entwickelt, damit möglichst viele Notebooks mit Thunderbolt 3 auch die Möglichkeit bieten können einen eGFX-Adapter anzubinden und auf der anderen Seite solche Adapter auch mit möglichst vielen Notebooks kompatibel sind. AMDs XConnect Technologie ist bisher aber nur in Razers Blade Stealth Notebook enthalten. NVIDIA bietet in den aktuellen Treibern ebenfalls die Unterstützung für eGFX.

Nachdem die Technologie nun grundsätzlich funktioniert, stellt sich die Frage nach dem Preis, denn vor einigen Jahren kosteten solche Adapter noch 1.000 Euro, inzwischen sind wir bei etwa 300 Euro für den Alienware Graphics Amplifier oder die PowerColor Devil Box angekommen. AKiTiO will nun eine weiteren günstige und universell einsetzbare Lösung anbieten. Das egfx-Gehäuse namens Node verwendet dabei eine Thunderbolt-3-Verbindung mit theoretisch 40 GBit/s und nutzt darauf vier PCI-Express-3.0-Lanes.

Das AKiTiO Node misst 428 × 145 × 227 mm und besteht aus einer Stahlkontruktion mit entsprechender Abdeckung. Im Inneren bietet es Platz für eine Dual-Slot-Grafikkarte mit einer maximalen Länge von 312 mm. Damit kann jede Grafikkarte, die den ATX-Spezifikationen entspricht, verbaut werden. Die maximale Höhe der Grafikkarte darf 170 mm betragen, womit auch leicht überhöhe Karten ausreichend Platz finden. Das Gehäuse bietet ein Netzteil mit einer Ausgangsleistung von 400 W. High-End-Grafikkarten nehmen üblicherweise 250 W und etwas mehr auf. 300 W dürfte das AKiTiO Node sicherlich an die Grafikkarte weitergeben können. Verbaut ist ein SFX-Netzteil, welches dann auch gegen ein stärkeres Modell ausgetauscht werden kann. Zur Belüftung des Gehäuses ist ein 120-mm-Lüfter vorhanden.

Das AKiTiO Node ist ein reines eGFX-Gehäuse und bietet keinerlei weitere Anschlüsse wie USB oder Ethernet. Andere Gehäuse stellen sich an dieser Stelle her als Dock auf – das AKiTiO Node konzentriert sich auf seine eigentliche Funktion.

Das AKiTiO Node soll 299 US-Dollar kosten und wäre damit eines der günstigen eGFX-Gehäusen.

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Kommentare (4)

#1
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Admiral
Beiträge: 8781
Jetzt noch nen Preis von unter 200€ und ich kauf so nen Ding sofort. :)
So langsam wird es was ohne das man selber komplett alles umbauen muss.

Edit:
Da das Netzteil dabei ist geht der Preis sogar eher in Ordnung. Muss ich mal gucken.
#2
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Registriert seit: 07.12.2010
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Beiträge: 413
Zitat Gubb3L;25075171
...........Edit:
Da das Netzteil dabei ist geht der Preis sogar eher in Ordnung. Muss ich mal gucken.


External power adapter (UL, cUL, CE, FCC, BSMI, TUV approved)
Input: AC 100-240V, 50Hz-60Hz
Output: DC +12V/6A

Na ob das externe NT mit 12 Volt und ca.72 Watt eine allzugrosse Grafikkarte zulässt ? :coffee:

Auf der Hersteller Seite steht überall Not designed for graphics cards .
Da habt Ihr die falsche Box in den Preisvergleich auifgenommen.
#3
customavatars/avatar168454_1.gif
Registriert seit: 18.01.2012

Admiral
Beiträge: 8781
Ich bin da jetzt von den im Artikel genannten Werten ausgegangen:
"Das Gehäuse bietet ein Netzteil mit einer Ausgangsleistung von 400 W. High-End-Grafikkarten nehmen üblicherweise 250 W und etwas mehr auf. 300 W dürfte das AKiTiO Node sicherlich an die Grafikkarte weitergeben können."

Die Verlinkung unten nach Geizhals ist dabei auch falsch.
#4
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