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Alienware Graphics Amplifier kann auch mit AMD-Karten bestückt werden

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alienwareEnde Oktober stellte Alienware das Alienware 13 vor, das optional mit einem Graphics Amplifier ausgestattet werden kann. Dabei handelt es sich um ein extern per PCI-Express angebundenes Gehäuse, in dem sich ab Werk eine GeForce GTX 760, GeForce GTX 970 oder GeForce GTX 980 befindet. Diese bieten natürlich allesamt mehr Leistung, als die im Alienware 13 verbaute NVIDIA GeForce GTX 860M. Solche Lösungen sind nicht neu, konnten sich bisher aber kaum durchsetzen. Dies mag zum einen damit begründet sein, dass die Käuferschicht einer solchen Hardware nur sehr gering ist und außerdem das Preis/Leistungsverhältnis meist nicht in einem sinnvollen Verhältnis zueinander stand. Alienware will mit dem Graphics Amplifier die wichtigsten Fehler der Vergangenheit ausgeräumt haben.

Alienware Graphics Amplifier mit Unterstützung für AMD-Grafikkarten
Alienware Graphics Amplifier mit Unterstützung für AMD-Grafikkarten

Wie AMD nun bekanntgibt, wird der Alienware Graphics Amplifier zukünftig auch AMD-Grafikkarten unterstützen. Bisher äußerte sich Alienware nur zur Kompatibilität mit Grafikkarten aus dem Hause NVIDIA und bot den Graphics Amplifier auch nur im Zusammenspiel mit einer solchen Karte an. In dem externen Gehäuse befindet sich ein 460-Watt-Netzteil, sodass selbst die schnellsten High-End-Karten versorgen können soll. Intern verbaut werden kann eine Dual-Slot-Karte mit einer maximalen Leistungsaufnahme von 375 Watt - so bislang die Aussage seitens Alienware. Mit der offiziellen Unterstützung seitens AMD steht nun auch dem Einsatz einer Radeon R9 290X als schnellste kompatible Karte nichts mehr im Wege.

Alienware Graphics Amplifier mit Unterstützung für AMD-Grafikkarten
Alienware Graphics Amplifier mit Unterstützung für AMD-Grafikkarten

AMD liefert auch gleich einige Vergleichswerte zur intern verbauten mobilen GPU. Diese sind natürlich beeindruckend und legen eine Leistungssteigerung von bis zu 200 Prozent und mehr nahe. Dies gilt neben der Darstellung auf Notebook-Display natürlich auch für extern angeschlossene Monitore. Alienware bietet den Graphics Amplifier für 300 US-Dollar an. Der Aufpreis für eine GeForce GTX 760 beträgt 290 US-Dollar. 380 US-Dollar werden für eine GeForce GTX 970 fällig und wer eine GeForce GTX 980 verbaut haben möchte, muss 690 US-Dollar zahlen. Ob und zu welchem Preis Alienware den Graphics Amplifier auch bestückt mit AMD-Grafikkarten anbieten wird, ist nicht bekannt.

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Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 19.01.2013
Sachsen
Bootsmann
Beiträge: 595
Bitte folgenden Satz nochmal überarbeiten:

"Solche Lösungen sind nicht neu, konnten sich bisher auch beim Durchsetzen."
#2
customavatars/avatar6035_1.gif
Registriert seit: 03.06.2003
Duisburg
Leutnant zur See
Beiträge: 1060
Was für ein horrender Unsinn. Das Notebook kostet so schon mehr als 1000 Euro, nun gut, wenn man ein Gaming-Notebook haben möchte, weil man viel unterwegs ist, sind diese Dinger irgendwo noch zu rechtfertigen. Kommt aber noch diese externe Box dazu, ist es mit der Portabilität wohl kaum besser, als bei einem PC in einem Mini-ITX Gehäuse plus Bildschrim, wobei letzteres wahrscheinlich nicht teurer sein wird und mehr flexibilität bietet als ein Notebook.
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