> > > > GTC 2014: Mit Iray VCA und GRID auf dem Weg zum Supercomputer

GTC 2014: Mit Iray VCA und GRID auf dem Weg zum Supercomputer

Veröffentlicht am: von

gtc2014Neben der Aktualisierung der Dektop-GPU- und Tegra-Roadmap sowie der Präsentation der GeForce GTX Titan Z zeigte NVIDIA auf der Keynote zur GTC 2014 auch noch weitere Hard- und Software, die an den klassischen Gefügen der Supercomputer rütteln sollen. Dabei geht es nicht nur darum die aktuell schnellste und effektivste Hardware anzubieten, sondern die aktuelle Rechenleistung auch einmal in Relation zur Leistung des menschlichen Gehirns zu setzen.

NVIDIA GTC 2014 GRID-Hardware
NVIDIA GTC 2014 GRID-Hardware

Das menschliche Gehirn verfügt über etwa 100 Milliarden Neuronen, die in über 1.000 Interconnect miteinander verbunden sind. Darin ließen sich 500 Millionen Bilder und dazugehörige Informationen speichern. Die Rechenleistung beträgt in etwa 150 YotaFLOPS. Im Vergleich dazu verfügt Googles "Brain"-Supercomputer über 1.000 CPU-Server mit 2.000 CPUs und insgesamt mehr als 16.000 Kernen. Der Anschaffungspreis beträgt in etwa 5 Millionen US-Dollar und der Verbrauch liegt bei 600 kWatt. Die Rechenleistung entspricht allerdings noch immer nur 1/5.000.000 des menschlichen Gehirns. 40.000 Jahre müsste Google Brain an einer Aufgabe arbeiten, die das Gehirn in nur wenigen Sekunden erledigen kann. Selbst wenn man sich den derzeit schnellsten Supercomputer noch einmal als zusätzlichen Vergleich nimmt, ist dieser mit 1 Milliarde Connections nur in der Lage 10 Millionen solcher Bildvergleiche anzustellen und benötigt dazu dennoch drei Tage - die Rechenleistung beträgt in etwa 30 ExaFLOPS, was Größenordnungen weniger sind, als das menschliche Gehirn.

NVIDIA GTC 2014 GRID-Hardware
NVIDIA GTC 2014 GRID-Hardware

Dennoch lässt NVIDIA nicht locker und will mit immer schnellerer Hardware und höherer Integration die Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetzen. Dazu präsentierte man ein Update für die eigenen GRID-Server, von denen bereits drei ausreichen, um die Rechenleistung des Google Brain zu erreichen. Pro GRID-Server kommen 12 GPUs zum Einsatz, die auf jeweils 18.432 Shadereinheiten (1.536 pro GPU) kommen. Das System bestehend aus drei GRID-Servern kommt, wie bereits erwähnt, auf die gleiche Rechenleistung wie der Google Brain. Anstatt 600 kWatt verbraucht das NVIDIA-System aber nur 4 kWatt und kostet mit 33.000 US-Dollar auch deutlich weniger.

Wem aber auch das noch nicht ausreicht, der kann die GRID-Server nun auch mit der heute vorgestellte GeForce GTX Titan Z bestücken. Dann reicht bereits eine GRID-Einheit mit drei GeForce GTX Titan Z aus, um auf die oben erwähnte Rechenleistung zu kommen.

NVIDIA GTC 2014 GRID-Hardware
NVIDIA GTC 2014 GRID-Hardware

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (0)

Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Von ASUS bis ZOTAC: Vier Modelle der GeForce GTX 1050 Ti im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/NVIDIA-GTX1050TI-ROUNDUP/NVIDIA_GTX1050TI_4ER_ROUND_UP-TEASER

Seit Ende Oktober gibt es die aktuelle Pascal-Generation von NVIDIA auch für unter 200 Euro. Tatsächlich bekommt man hier nicht nur viel Leistung fürs Geld, sondern obendrein einen sehr effizienten 3D-Beschleuniger, wie unser Launch-Test zur NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti pünktlich zum Marktstart... [mehr]

NVIDIA GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070 im SLI

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/PASCAL-SLI/GTX1080-SLI-LOGO

Die beiden aktuell schnellsten Single-GPU-Karten GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070 liefern eine ausreichende Leistung für die höchsten Auflösungen und Qualitätseinstellungen. Allerdings müssen dabei hin und wieder ein paar Einschränkungen gemacht werden. Um diesen aus dem Weg zu gehen,... [mehr]

PowerColor Radeon RX 480 Red Devil im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/POWERCOLOR-RX480/POWERCOLOR-RX480REDDEVIL-LOGO

Mit der Radeon RX 480 will AMD zurück zu alter Stärke und hat daher über Monate hinweg die PR-Trommel geschlagen. Letztendlich dabei herausgekommen ist eine sehr gute Karte für einen niedrigen Preis, die aber nicht in allen Bereichen zu überzeugen weiß. Wohl größtes Manko der Karte sollte... [mehr]

Drei Modelle der GeForce GTX 1060 von ASUS, EVGA und Inno3D im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/3X-GTX1060-2/GTX1060_ROUNDUP2-TEASER

Nach einer kurzen Unterbrechung durch die AMD Radeon RX 470 und Radeon RX 460 machen wir weiter mit dem nächsten Schwung verschiedener Custom-Modelle zur NVIDIA GeForce GTX 1060. Während die Eigenlösungen der AMD-Partner teilweise noch immer auf sich warten lassen, ist man bei der Konkurrenz... [mehr]

Zwei Modelle der NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/EVGA-GTX-1050TI-SC/EVGA_ZOTAC_GTX1050TI_AUFMACHER

Am vergangenen Dienstag rundete NVIDIA sein Pascal-Aufgebot nach unten hin ab und kündigte mit der GeForce GTX 1050 Ti und GeForce GTX 1050 die bislang kleinsten Ableger unter den Pascal-Grafikkarten an. Ab heute werden die neuen Einsteiger-Karten zu Preisen ab 125 bzw. 155 Euro im Handel... [mehr]

MSI GeForce GTX 1060 Gaming X im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/MSI-GTX-1060-GAMING-X/MSI_GEFROCE_GTX_1060_GAMING_X-TEASER

Ob von ASUS, EVGA, Inno3D oder Gigabyte – von nahezu allen großen Grafikkarten-Herstellern konnten wir bereits ein oder mehrere Modelle auf Basis der GeForce GTX 1060 testen. Gefehlt in unserer Liste hat allerdings noch MSI. Das holen wir nun mit einem Test zur MSI GeForce GTX 1060 Gaming X... [mehr]