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Jonsbo RM4 und U4 - Edelgehäuse für ATX-Mainboards

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jonsbo

Mit RM4 und U4 bringt Jonsbo gleich zwei neue Edelgehäuse auf den Markt. Beide entstammen zwar unterschiedlichen Serien, sie sind aber jeweils für Systeme mit ATX-Mainboard geeignet. Dabei deckt Jonsbo trotz hochwertiger Materialien und dezenter Designs erfolgreich zwei ganz verschiedene Preisregionen ab.

Variabilität mit dem RM4

Das RM4 ist praktisch der größere Bruder des RM3. Dieses schicke Micro-ATX-Modell konnten wir bereits im vergangenen Sommer testen. Auch das ATX-Modell kombiniert ein solides Stahlgrundgerüst mit Außenpanelen aus eloxiertem Aluminium und einer Seitenwand aus gehärtetem Glas. Zufällig fällt beim RM4 noch ein beleuchtetes Jonsbo-Logo an der Netzteilabdeckung auf. Diese Netzteilabdeckung dient auch gleich der Montage von drei 2,5-Zoll-Laufwerken oder von drei 120-mm-Lüftern bzw. einem 360-mm-Radiator.

Vorinstalliert sind bereits zwei 120-mm-Frontlüfter und ein 120-mm-Rückwandlüfter. Hinter der Front können optional auch zwei 140-mm-Lüfter bzw. ein 240/280-mm-Radiator installiert werden. Im Innenraum bleibt außerdem genug Platz für bis zu 38 cm lange Grafikkarten und für bis zu 17 cm hohe Prozessorkühler. An Laufwerken können insgesamt bis zu zwei 3,5- und bis zu fünf 2,5-Zoll-Laufwerke untergebracht werden. Das RM4 ist 215 x 478 x 445 mm (B x H x T) groß und 9,5 kg schwer.

Das RM4 kann in einer schwarzen und einer silbernen Farbvariante erworben werden. Der Preis liegt in beiden Fällen bei 159,99 Euro. 

Das U4 - edel, aber günstig

Deutlich günstiger ist hingegen das ebenfalls neue U4. Es soll kompakte Abmessungen mit einem möglichst attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis verbinden. Obwohl das U4 genauso wie das RM4 ein ATX-Gehäuse ist, ist es mit 205 x 428 x 340 mm wesentlich platzsparender. Auch das Gewicht fällt mit 4,8 kg viel niedriger aus. Dabei kommt der gleiche Materialmix aus Stahl, Aluminium und gehärtetem Glas zum Einsatz. Das Design des U4 fällt schlicht aus, ist dadurch aber zeitlos und für unterschiedlichste Räume geeignet.

Wo Jonsbo etwas gespart hat, das ist die Innenraumgestaltung. Das Netzteil wird zwar immerhin von einer Blende verdeckt, ansonsten gibt es aber keine Einbauten. Laufwerke werden entweder hinter der Front (zweimal 2,5 Zoll),  am Boden (wahlweise einmal 2,5- oder 3,5 Zoll) oder an einem HDD-Halter seitlich vor dem Netzteil (einmal 3,5 Zoll) installiert werden. Und auch die Kühloptionen fallen überschaubar aus. Vorinstalliert ist nur ein 120-mm-Lüfter an der Rückwand. Zwei weitere 120-mm-Lüfter können hinter der Front installiert werden. Wer auf den Laufwerksplatz am Boden verzichtet, kann schließlich dort noch einen Bodenlüfter im 120-mm-Format installieren. Die CPU-Kühlerhöhe fällt mit 17 cm angemessen aus. Bei einer maximalen Grafikkartenlänge von 31 cm kann für manches High-End-Modell aber eng werden.

Aus der einfacheren Gestaltung des U4 ergibt sich ein ganz erheblicher Preisvorteil. Bei einer UVP von 84,99 Euro bleibt dieses ATX-Gehäuse deutlich unter der 100-Euro-Marke. Dabei haben Kunden auch beim U4 die Wahl zwischen Black und Silver.  

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 12.05.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 6928
Hätte das RM4 wie das Asterion Classic im Deckel noch 3x120mm Platz wäre es die bessere (wegen Lüfterschlitzen) aber ähnliche alternative.

Die Jonsbo Gehäuse sind irgendwie zu sehr auf schönes Aussehen und zu wenig auf gute Belüftung / Wakümöglichkeit ausgelegt :(
#2
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Registriert seit: 24.04.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2460
Dafür haben die Frontlüfter die Möglichkeit frische Luft über die rechte Seite zuzuführen. Wird sich dadurch im Endeffekt wohl nicht viel nehmen was die Kühlleistung angeht.
#3
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Registriert seit: 12.05.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 6928
Ja aber jetzt noch im Top 3x120er Plätze dann wär das ein hammer Gehäuse!
#4
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Registriert seit: 24.04.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2460
Findest du? Ich würde ja meinen, dass der Wegfall folgerichtig ist für ein Gehäuse dass durch Eleganz überzeugen soll und ohnehin nicht genügend Platz für einen Radi im Deckel hätte.

#5
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Registriert seit: 13.07.2005
tirol
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 457
bin ich der einzige der bei einem neuen Gehäuse gerne einen Typ-C Anschluss hätte?
#6
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Registriert seit: 01.11.2007
Dresden
Quarkmonster
LTdW 40k Master
Beiträge: 4115
Ist ein Test vom U4 geplant? Bin auf der Suche nach einem kompakten ATX Gehäuse unter 100€, da klingt das sehr interessant.
#7
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Registriert seit: 20.03.2006
München
Bootsmann
Beiträge: 623
Zitat zwan87;25307737
bin ich der einzige der bei einem neuen Gehäuse gerne einen Typ-C Anschluss hätte?

Nein, definitiv nicht. Und dann bitte nicht nur einen sondern 2-3 und 2-3 A-Buchsen.
#8
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Registriert seit: 30.07.2001

Stabsgefreiter
Beiträge: 264
Hab Edelstahlgehäuse gelesen. Schade eigentlich, war wohl ein Wunschtraum ^^

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