> > > > Der Name trügt - Enermax fertigt das Steelwing aus Aluminium und Echtglas (Update: ausgepackt & angefasst [4K]-Video)

Der Name trügt - Enermax fertigt das Steelwing aus Aluminium und Echtglas (Update: ausgepackt & angefasst [4K]-Video)

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Das typische Enermaxgehäuse kombiniert Stahl und Kunststoff - und oft auch noch viele LEDs. Beim frisch vorgestellten Steelwing ist aber alles anders. Enermax setzt beim neuen Micro-ATX-Modell auf den Mix aus Aluminium und Echtglas, der typischerweise Premiumgehäuse auszeichnet.

Der Hersteller begründet die Materialwahl aber nicht nur mit Optik und Haptik des Leichtmetalls, sondern auch mit den thermischen Eigenschaften von Aluminium. Es gibt Wärme bis zu dreimal schneller ab als Stahl und soll damit auch der Kühlung zu Gute kommen. Die Assoziation an einen Kühler unterstreicht dabei auch die Frontgestaltung im Kühlrippenlook. Der vorinstallierte 120-mm-LED-Frontlüfter saugt die Luft nahezu ungehindert durch die sieben breit gefächerten Aluminiumrippen und ein Meshelement ein. In welcher Farbe die LEDs leuchten, hängt von der Modellvariante ab. Zur Auswahl stehen Rot (ECB2010R) und Grün (ECB2010G) mit entsprechend eloxiertem, rechten Seitenteil.

Für das linke Seitenteil greift Enermax nicht auf das bis zu 3,5 mm starke Aluminium, sondern auf ein anderes Premiummaterial zurück - auf Echtglas. Das tempered glass kommt auf eine Materialstärke von 3 mm. Enermax hat zwar ein Steelwing-Logo im Glas verewigt, verzichtet aber darauf, das Glas zu tönen. Der Innenraum ist entsprechend gut sichtbar. Darin wird das Micro-ATX-System von einem SFX-Netzteil mit Strom versorgt. Das Netzteil muss allerdings gegenüber des Mainboards montiert werden und reduziert die maximale Kühlerhöhe auf nur 8 cm. Zum Ausgleich könnte im Frontbereich eine AiO- oder Eigenbau-Wasserkühlung mit 120-mm-Radiator installiert werden. Dann fällt allerdings einer von zwei 3,5-Zoll-Laufwerksplätzen weg. Einen weiteren 3,5- und einen 2,5-Zoll-Laufwerksplatz gibt es am Gehäuseboden. Auch die maximale Grafikkartenlänge wird etwas limitiert - ohne AiO-Kühlung auf 29 cm. 

Dank diesen Einschränkungen konnte Enermax das Steelwing allerdings auch kompakt gestalten. Es kommt auf Maße von 176 x 300 x 387 mm (B x H x T). Das I/O-Panel wurde in die Front integriert und bietet zwei USB 3.0-Ports und die beiden Audiobuchsen.

Zum Kaufpreis und zur Verfügbarkeit des Steelwings macht Enermax noch keine Angaben.  

Update 12.12.2016: Per Pressemeldung hat Enermax heute den Startschuss für den Verkauf des Steelwings in Deutschland gegeben. Das reguläre Modell ist das Steelwing Dynamic Red [ECB2010R]. Das Steelwing Acid Green [ECB2010G] soll es hingegen nur in einer streng limitierten Auflage von 100 Stück in ganz Europa geben. Der Kaufpreis ist aber trotzdem identisch: Beide Varianten kosten 189,90 Euro.

Update 28.01.2017: Enermax hat uns ein Testsample zur Verfügung gestellt. Bevor wir den eigentlichen Test veröffentlichen, stellen wir das Steelwing heute erst einmal ausführlich im ausgepackt & angefasst [4K]-Video vor:

Abschließend die Spezifikationen im Überblick:
Eckdaten: Enermax Steelwing
Bezeichnung: Enermax Steelwing Dynamic Black/Red, ECB2010R
Material: Aluminium / gehärtetes Glas
Maße: 176 x 300 x 387 mm (B x H x T)
Formfaktor: Micro-ATX, mini-ITX
Laufwerke: 2x 3,5 Zoll (intern, einmal anstelle des 120-mm-Lüfters), 1x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 1x 120 mm (Front, vorinstalliert)
Gewicht: 3,9 kg
Preis: 160 Euro

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Kommentare (13)

#4
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Registriert seit: 29.08.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1571
Was für ein potthässliches Ding! Wer stellt sich sowas freiwillig auf den Schreibtisch?
#5
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Registriert seit: 24.03.2006
Region Hannover
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1535
Das Design wurde stark bei InWin abgekupfert
#6
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 29268
Zitat Lasazarr;24983994
Das Design wurde stark bei InWin abgekupfert

Das war auch mein erster Gedanke.

Mit einem PicoPSU / Clone könnte man vielleicht sogar was daraus machen...
#7
Registriert seit: 13.10.2016

Matrose
Beiträge: 4
Mit einem PicoPSU / Clone könnte man vielleicht sogar was daraus machen...
#8
Registriert seit: 29.09.2011
Bochum
Oberbootsmann
Beiträge: 784
Schönes Teil!
#9
Registriert seit: 16.02.2012

Kapitän zur See
Beiträge: 3084
grundsätzlich interessantes design, aber die Netzteil-Positionierung... No-Go
#10
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Registriert seit: 17.09.2008

Bootsmann
Beiträge: 523
Da es so schon so große Lamellen vorne hat wäre da doch ein optionales Slot-In genial gewesen.
#11
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Registriert seit: 03.07.2013
Luzern
Leutnant zur See
Beiträge: 1139
Wäre es aus Stahl würden die Leute wohl reklamieren "Gehäuse ist zu schwer" :vrizz:
#12
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Registriert seit: 02.06.2015

Hauptgefreiter
Beiträge: 142
Danke für das Video. Wenn die NT-Platzierung nicht so daneben wäre, wäre es ein echt nettes Case geworden.
#13
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Vizeadmiral
Beiträge: 6424
Das NT ist wirklich deplaziert. Deshalb fallen für mich auch viele LianLi mITX Cases raus... Passt ja entweder nur Wakü oder ein LuKü Brüllwurfel rein.
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