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SSD-Preise sollen 2019 um weitere 50 Prozent sinken

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intel ssd 760pDie weiter anhaltend niedrige Nachfrage nach Flash-Speicher sorgt für eine Überproduktion der schnellen Speicherlaufwerke. Aus dieser Folge füllen sich stetig die Lager, sodass der einzige Weg darin besteht, den Preis zu senken. Davon geht jedenfalls der Bericht von DRAMexchange aus. Was man sich eigentlich auch beim Arbeitsspeicher wünscht, ist im NAND-Flash-Bereich absolute Realität.

Anhand eines Beispiels an der Samsung SSD 860 Evo mit 500 GB Speicherkapazität, lag der Preis vor einem Jahr noch bei vergleichsweise hohen 179 Euro, was in 38 Cent Pro GB resultierte. Stand heute und damit ein Jahr später liegt der Preis für dasselbe Modell bei knapp 74 Euro, sodass der Preis pro GB um beachtliche 58,66 % nach unten korrigiert wurde und nun mehr bei gerundet 16 Cent liegt.

Anhand einer neuen Schätzung der Marktforscher, gehen diese nun davon aus, dass der Preis pro GB im Verlauf des Jahres 2019 um bis zu weitere 50 % sinken wird. Demnach würde das Samsung-Laufwerk nach heutigem Stand also gerade einmal etwa 37 Euro kosten. Zuvor ging man eher von einem Preisrutsch von maximal 30 % aus.

In Zeiten der Knappheit des NAND-Speichers haben die entsprechenden Hersteller ihre Produktionsstätten vergrößert, um die damals anhaltend hohe Nachfrage zu stillen. Bis heute sinkt die Nachfrage jedoch weiterhin in den Kernbereichen Server, Smartphones und Notebooks, sodass eine Überproduktion die Folge hat. Aus diesem Grund wollen die NAND-Hersteller die Produktion nun etwas verlangsamen. Nichtsdestotrotz sollen die SSD-Preise weiterhin nur eine Richtung einnehmen, und zwar nach unten.

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