> > > > Toshiba kündigt 12- und 14-TB-Festplatten mit Helium-Füllung an

Toshiba kündigt 12- und 14-TB-Festplatten mit Helium-Füllung an

Veröffentlicht am: von

toshiba logo 2018Toshiba hat in seinen Baureihen N300 NAS und X300 Performance neue Festplatten mit einer Kapazität von 12 TB und 14 TB vorgestellt. Die Laufwerke kommen in einem klassischen 3,5-Zoll-Gehäuse daher und werden auf eine Füllung aus Helium zurückgreifen. Durch das Helium kann sowohl die Speicherdichte erhöht als auch die Leistungsaufnahme reduziert werden. 

Beim Blick auf das Datenblatt zeigt sich, dass die Magnetscheiben bei allen Modellen mit 7.200 Umdrehungen pro Minute rotieren. Zudem verbaut Toshiba einen Pufferspeicher mit 256 MB, um eine möglichst konstante Transferrate zu bieten. Bei den N300-NAS-Modellen gibt der Hersteller eine Transferrate von bis zu 260 MB/s an. Zusätzlich ist diese Serie mit Rotational-Vibration (RV)-Sensoren ausgestattet. Außerdem verrät der Name bereits, dass die Laufwerke auf den Betrieb in einem NAS ausgelegt sind und damit rund um die Uhr betrieben werden können.

Die HDDs der X300-Serie seien hingegen auf eine hohe Performance ausgelegt. Genaue Angaben zu den Transferraten macht der Hersteller in der Pressemitteilung allerdings nicht. Diese dürften allerdings im Bereich der N300-Baureihe liegen. Toshiba spricht lediglich davon, dass die Laufwerke für Bereiche wie Grafikdesign, Animation, Foto- und Videobearbeitung sowie PC-Gaming ausgelegt seien. 

Toshiba möchte die Festplatten mit 12 TB und 14 TB noch in diesem Monat ausliefern. Angaben zum Preis sucht man allerdings derzeit noch vergebens.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 5

Tags

Kommentare (4)

#1
customavatars/avatar33234_1.gif
Registriert seit: 11.01.2006
Hochheim am Main
Oberbootsmann
Beiträge: 965
N300 14TB = 260MB/s
N300 12TB = 253MB/S

Wobei Toshiba hier vermutlich im gegensatz zu Seagate das maximum Leer angibt.
#2
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 17264
Die meisten geben das Maximum an welches nur auf den äußeren Spuren erreicht wird und bei Seagate scheint es mir eher als gäbe man für die IronWolf den niedrigeren Wert an um die IronWolf Pro aufzuwerten:

IronWolf 14TB (ST14000VN0008):


IronWolf Pro 14TB (ST14000NE0008):


Dabei sind bei beiden die für die Transferraten relevant Parameter identisch:
Zitat
Recording density, KBPI (Kb/in max) 2426
Track density, KTPI (ktracks/in avg.) 436
Areal density, (Gb/in2 avg) 1058
Spindle speed (RPM) 7200
Internal data transfer rate (Mb/s max) 2833
Sogar die Internal data transfer rate, die performen also gleich.

Aber praktisch alle HDDs mit der Kapazität, ohne SMR und 7200rpm performen sehr ähnlich, vielleicht bis auf geringen Unterschieden bei Auslegung der Firmware wenn es mehrere Zugriffe gibt. Drehzahl und Datendichte bestimmen die Transferraten und bei den Kapazitäten haben sie alle ungefähr die gleiche Datendichte und damit auch bis auf ein paar MB/s mehr oder weniger die gleichen Transferraten. Performance ist nicht das wesentliche Unterscheidungsmerkmal von HDDs, sondern eben Eigenschaften wie die Zulassung für den Dauerbetrieb, das Workload Rating und für bis zu wie viele HDDs pro Gehäuse die Platte ausgelegt ist, wie gut also der Schutz vor Vibrationen ist.
#3
customavatars/avatar132552_1.gif
Registriert seit: 03.04.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1921
Man sollte mal die Berichte von Backblaze weiter beobachten. Bis jetzt machen sie den Eindruck als ob Toshiba verdammt zuverlässige Festplatten macht. Besser als Seagate und WD.
#4
customavatars/avatar33234_1.gif
Registriert seit: 11.01.2006
Hochheim am Main
Oberbootsmann
Beiträge: 965
Natürlich hast du recht Holt, dass eine Festplatte ein gutes Gesamtpacket abgeben muss.
Von der ST14000VN0008 habe ich zwei Stück da, beide liegen etwa bei Read 272MB/s und write 263MB/s. Da könnte man ruhig ein wenig mehr Transferrate ins Datenblatt schreiben.

Die N300 oder X300 Helium würde mich auch mal interessieren. Toshiba war mit den 10TB Luftplatten mit 10W/HDD nicht ganz so effizient.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Samsung SSD 970 PRO im Test: Hält länger und arbeitet schneller

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_PRO

    Eineinhalb Jahre nach dem Start löst Samsung die SSD 960 PRO ab und schickt den Nachfolger ins Rennen. Der soll nicht nur ein noch höheres Tempo bieten, sondern auch langlebiger sein. Dabei halten sich die technischen Neuerungen in Grenzen, in den Mittelpunkt wird vor allem der neue... [mehr]

  • Samsung SSD 970 EVO im Test: Neue Mittelklasse kommt der PRO nahe

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_EVO

    Nicht nur zahlungskräftigen Enthusiasten will Samsung locken, auch ein Segment weiter unten will man keine Käufer an die Konkurrenz verlieren. Entsprechend wird nicht nur die PRO-Linie aufgefrischt, sondern mit der SSD 970 EVO auch die Mittelklasse. Die soll nicht nur höhere Transferraten... [mehr]

  • Samsung SSD 860 QVO im Test: QLC überzeugt noch nicht

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_SSD_860_QVO

    Erst im Januar erneuerte Samsung sein Angebot an SATA-SSDs und sorgte so auch intern für Konkurrenz. Denn auch elf Monate später können die SSD 860 EVO und SSD 860 PRO noch mit vielen günstigen PCIe-Laufwerken mithalten, vor allem im Alltag. Nun reicht man mit der SSD 860 QVO ein... [mehr]

  • Intel SSD 760p 512 GB im Test: Dem Vorgänger klar überlegen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL_SSD_760P

    Intel und SSD bedeutete zuletzt in erster Linie hohe Preise in Verbindung mit fragwürdigem Nutzen für Privatanwender. Mit der SSD 760p richtet man sich aber endlich auch wieder dem Massenmarkt zu, der rund eineinhalb Jahre vom Vorgänger SSD 600p bedient worden ist. Die konnte seinerzeit im... [mehr]

  • Toshiba OCZ RC100 im Test: Kleine SSD mit klaren Vorzügen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/TOSHIBA_OCZ_RC100_02

    Kompakt, nicht zu teuer, aber auch nicht zu langsam: Mit der OCZ RC100 bringt Toshiba eine NVMe-SSD in den Handel, die in vielerlei Hinsicht bewusst anders sein soll. Das ermöglicht dem Unternehmen zufolge das Ansprechen einer ganz bestimmten Zielgruppe. Denn so mancher wird nach wie vor von den... [mehr]

  • Intel SSD 660p im Test: Günstige SSD mit großen Schwächen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL_SSD_660P

    Während die für den Massenmarkt konzipierten SSDs in Bezug auf die Transferraten nach und nach an die Grenzen des derzeit Machbaren stoßen, ging zuletzt auch der Preis pro Gigabyte zurück. Das lag vor allem an der inzwischen ausgereiften Fertigung von NAND-Flash mit 64 Schichten und... [mehr]